Katholischer Jenaer Uni-Rektor: Luther war kein Fundamentalist


Rektor Dicke, 2008, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/SteffenLöwe
Der Rektor der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, Klaus Dicke, hat Martin Luther gegen den Vorwurf des Fundamentalismus verteidigt.

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Luther sei zwar ein radikaler Theologe gewesen, sagte Dicke am Montagabend in Arnstadt in Thüringen. Der Reformator habe sich aber „keineswegs streng an die Schrift gehalten“, sondern seine Bibelauslegung an den konkreten Bedingungen seiner Zeit orientiert, betonte der Politologe.

Der katholische Rektor diskutierte beim sogenannten Petersberger Disput des Thüringer Lutherbeauftragten und der Tageszeitung „Thüringer Allgemeine“ mit dem Journalisten Alan Posener über dessen „Neuneinhalb Thesen gegen Luther“. Darin bezeichnete Posener den Reformator als „eine Katastrophe für die westliche Zivilisation“.

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