Ein Kinderbuch und schwule Pinguine


Zwei homosexuelle Pinguine sind Stoff für ein Kinderbuch, das in Singapur aus den Bücherregalen verschwunden ist. Das deutsche Pendant wird für Kinder ab 3 Jahren empfohlen Foto: Sander Spek / Wikimedia
Das Kinderbuch „And Tango Makes Three“ von Peter Parnell sorgt derzeit in Singapur für Schlagzeilen. Die Regierung hat es verboten, weil darin zwei schwule Pinguine „ihr“ Baby großziehen. Das deutsche Pendant „Zwei Papas für Tango“ von Edith Schreiber-Wicke wird dagegen für Kinder ab drei Jahren empfohlen.

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Der staatlich geprüfte Bücherei-Verband in Singapur bewertete das Buch als unpassend und verbannte es daher aus den Regalen. Die Geschichte richte sich gegen die Werte der Familie, die die Regierung vertritt. Das Buch basiere auf einer wahren Geschichte. Das Online-Portal nydailynews meldet, dass der konservative Informationsminister des Stadtstaats Singapur die Entscheidung, alle Kopien des Titels zu zerstören, unterstütze.

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