Bangladesch: Spaltung zwischen Religiösen und Säkularisten


Protest gegen Kriegsverbrechen auf dem Shahabag Square © by Faisal Akram auf Flickr (CC BY-SA 2.0), bearbeitet islamiQ
Aus der Sicht des Analysten und Forschers Abu Syed Muhammad Belal steht Bangladesch in einem Spannungsfeld zwischen Säkularismus und Islam. Dabei fungiert der wiederbelebte Säkularismus auch als dominierender „Gegenpol“ zum Islam.

Von Abu Syed Muhammad BelalIslamiQ

Der Säkularismus in Bangladesch erlebt eine Wiederbelebung als dominierender „Gegenpol“ zum Islam. Diese Gott begrenzende Ideologie mit ihrer sozio-politischen antireligiösen Programmatik erschließt Potenziale in der Mittelklasse, wie das kürzlich zurückliegende dominant säkulare Beben der „Shahbag-Bewegung“ demonstrierte. Durch Erzählungen vom Unabhängigkeitskrieg versuchen Säkulare die Psychologie der Menschen für die Säkularisierung der Gesellschaft zu vereinnahmen. Während säkulare Intellektuelle behaupten, dass es für ihre De-Islamisierungsprogramme eine gesellschaftliche Unterstützung gibt, weist eine entgegengesetzte Anti-Shahbag Meinung diese Ansicht entschieden zurück. Diese Strömung verneint die Ansicht, dass die Religion aus dem Bereich der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt wird.

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