EuGH: Richter könnten Blutspendeverbot für Homosexuelle kippen


Homo- und bisexuelle Menschen dürfen in einigen Ländern, auch Deutschland, kein Blut spenden. Ein Franzose klagte vor dem EuGH dagegen. Gutachter bestärkten ihn – und geben Hoffnung auf Veränderung.

stern.de

Einflussreiche Gutachter am Europäischen Gerichtshof (EuGH) haben die Rechte homosexueller Männer bei Blutspenden sowie Asyl in der EU gestützt. Die Urteile werden erst in einigen Monaten fallen, in den meisten Fällen folgen die Richter dem Gutachter.

Nach Ansicht eines Generalanwalts rechtfertigt eine sexuelle Beziehung zwischen zwei Männern nicht, dass diese dauerhaft vom Blutspenden ausgeschlossen werden. Das teilte der EuGH in Luxemburg mit. Demnach würde das in Frankreich wegen der möglichen Übertragung schwerer Infektionskrankheiten geltende Verbot indirekt homosexuelle Männer diskriminieren.

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2 Comments

  1. Das Gesetz ist klassisch angewendete Religiotie, nach der Homosexualität eine ansteckende Krankheit oder „willentliche Sünde“ gegen die Gebote Gottes ist. Eine homosexuelle Veranlagung ist genetisch bedingt in der DNA der körpereigenen Leukozyten verankert und wird fortlaufend neu gebildet. Für krasse Religioten wie die Zeugen Jehoivas ist laut biblischer Medizin im Blut das von Gott gegebene Leben vorhanden und darf nicht übertragen werden, eher kann der Kranke elendig verecken – ist es doch Gottes Wille

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leukozyt
    Leukozyten sind, je nach ihrer Art, unterschiedlich in Gestalt und Aufbau. Die Größe der Leukozyten schwankt zwischen 7 µm bei Lymphozyten und 20 µm bei Monozyten. Die Roten Blutkörperchen sind etwa 7,5 µm groß. Die Lebensdauer der Zellen reicht von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten.

    Bei einer Fremdblutzuführung hat deren DNA-Information keinen Einfluß auf im Gehirn ablaufende Empfindungen und Gefühle des Kranken, das Blut versorgt das Gehirn lediglich mit Sauerstoff und wichtigen Hormonen. Durchschnittlich in wenigen Wochen ist das Fremdblut im Körper abgebaut und durch neues Eigenblut erzsetzt.

    Sofern mit dem Fremdblut keine Krankheitskeime oder Viren übertragen wurden wie etwa Hepatitis (Typ A, B, C ), HIV oder Geschlechtskrankheiten wird ein Kranker nicht infiziert oder gar leidend. Die RKK Talar-Religioten sind bei einem Anteil etwa 5% Kinderfickern und 50% Schwulen besonders häufig mit solchen Viren verseucht

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