Erzbistum Freiburg ermittelt 185 Missbrauchsopfer


missbrauch_katholDas Erzbistum Freiburg hat eine Aufarbeitung über die Missbrauchsfälle in der Erzdiözese vorgelegt. Laut einer externen Studie gab es seit 1942 mehr als 180 Opfer. In den meisten Fällen kamen die Täter ungestraft davon.

SpON

Nach jahrelanger Debatte um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche hat die Diözese Freiburg konkrete Opferzahlen veröffentlicht. Für die Zeit von 1942 bis zum vergangenen Jahr seien 185 Opfer ermittelt worden, teilte das Erzbistum mit. Darunter seien 72 Heimkinder, die in kirchlichen Einrichtungen lebten. Ein Großteil der Übergriffe habe sich von 1960 bis 1990 ereignet. In 38 Fällen seien die Täter strafrechtlich verurteilt worden. Rund 130 Opfer habe die Kirche mittlerweile finanziell entschädigt.

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1 Comment

  1. Kindsmissbrauch von Funktionären ist im Christentum seit der Frühzeit aktenkundig und war auch schon im Römischen Reich bei den Christen ein Thema. Bis heute schützt die Kirche ihre PriesterlichenTäter besser als die armen jungen Opfer, die gerne eingeschüchtert und mit Schweigegeld abgefunden wurden. In der katholischen Kirche hat der Kindsmissbrauch offensichtlich „liturgischen“ Charakter, der durch jede Nationale Bischofskonferenz weltweit einzeln abgeschafft werden muss? 😉 😉 😉

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_römisch-katholischen_Kirche

    Ein Australischer Lehrfilm zum Thema – der aber nicht Jugenfrei ist – 😉 bechreibt wie die Vatikanische Bürokratie das Problem aggressiv angeht….mit Geduld, viel Papier und wenig Substanz. 😉 😉

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