„Heldentod“ und christlicher Glaube


Eine Grafik für die Hinterbliebenen gefallener deutscher Soldaten illustriert die Mischung christlicher Werte mit Nationalismus und Heldenpathos im Heldentod Foto: German Government (Ministry of defence, year 1916) Wikipedia
Im Krieg zu sterben sei eine Ehre, war der Prediger Heinrich Goebel 1916 überzeugt. „Grässlich“ sei diese Überzeugung, sagt dagegen heute sein Enkel, ein Theologe. pro beleuchtet in einer Serie, wie sich Kirchen und Freikirchen im ersten Weltkrieg verhalten haben.

pro Medienmagazin

Heinrich Goebel veröffentlichte 1916 ein Buch unter dem Titel „Unsere Helden im großen Weltkrieg“. Goebel, im Oktober 1864 geboren, war Prediger der Evangelischen Gemeinschaft. Diese Freikirche schloss sich im Verlauf der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts der Evangelisch-Methodistischen Kirche an. Der Kirchenhistoriker Martin Greschat, ein Enkel von Heinrich Goebel, hat sich mit dem Leben seines Großvaters und dessen Buch kritisch auseinandergesetzt.

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1 Comment

  1. Der Heldentod ist die zwangsläufige Folge,wenn man Religioten eine Uniform anzieht und sie in einen gerechten Krieg schickt, den selbst der Bundesbegrüßungsonkel für notwendig hält

    Der all-wissende Popanz hat das alles aufs Beste geregelt
    Der RKK Großinquisitor Ratzinger droht 1990 all-wissend klassisch: „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, eine mangelhafte persönliche Heiligung, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist.“

    Die Wirklichkeitsverzerrung ist bei der RKK absolut. Es gilt zu 100% ein religiöses Deutungsmodell als raffiniertes Trugbild, dessen innere Logik nicht durch Fakten zu widerlegen ist. Die Religioten akzeptieren jeden religiösen Humbug, die Realität überfordert sie geistig total. Für Religioten ist per Dogma No.381 der Kriegsdienst unverzichtbar um Zombies ewige Gnade im Nirgendwo zu genießen, Zweifler trifft sofort die grauenhafte Höllenpein, besonders wenn sie sich auf die Menschenrechte berufen.

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