Ministerpräsidentin Dreyer verteidigt Staatskirchenleistungen


Bild: tilly
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Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die staatlichen Zahlungen an die Kirchen verteidigt.

evangelisch.de

Die Mittel für Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser oder Altenpflege erhielten die Kirchen, weil sie den Staat bei zentralen Aufgaben als Sozial-, Bildungs- und Rechtsstaat unterstützten, sagte Dreyer am Montagabend in Dickenschied (Rhein-Hunsrück-Kreis).

Dreyer betonte, staatlichen Unterstützungen diakonischer und karitativer Einrichtungen seien keine ungerechtfertigte Finanzierung von Kirchen. Damit werde auch die Vielfalt von Angeboten und zugleich ein sozialer und kultureller Reichtum der Gesellschaft gefördert, sagte sie bei einer Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Beisetzung von Pfarrer Paul Schneider.

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2 Comments

  1. ….. das ist bei dieser Darstellung Wettbewerbsverzerrung, so einfach ist das – Punkt
    In der öffentlichen Wahrnehmung hätten weitaus mehr Bürger eine Staatsloyalität, wenn sie mehr über Staatsleistungen erfahren(meinetwegen auch Nationalstolz), und zwar nicht über den Drittanbieter „KIRCHEN“. So gesehen ständen auch anderen Glaubensgemeinschaften die gleichen Mittel zu – wäre aber einfach nur Quatsch. Der Staat soll für die Absicherung aller Menschen sorgen, die „Seelenpflege“ für Bedürftige können die jeweiligen Religionsgemeinschaften alleine erledigen.
    Als Atheist werden auch meine Gelder für Kirchenfeste bzw -leistungen ausgegeben an denen ich aus eigener Überzeugung nicht teilnehme. Meine Privatparty wird auch nicht staatlich subvensioniert.

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