Serie „Supernatural”: Zunehmend vergottet


Die Serie „Supernatural”, die seit 2005 erfolgreich läuft, enthält viele Bezüge zum Neuen und Alten Testament, analysierte die österreichische Religionswissenschaftlerin Lisa Kienzl Foto: Giuseppe1999
Die amerikanische Fantasy-Reihe „Supernatural“ enthält zunehmend Elemente aus der Bibel. Das fand die österreichische Religionswissenschaftlerin Lisa Kienzl heraus. Dies zeige, dass es weiter ein starkes Bedürfnis nach mystischen, religiösen und spirituellen Erzählungen in der Gesellschaft gebe, sagt sie.

pro Medienmagazin

In „Supernatural“ kämpfen zwei Männer gegen das Böse, das in Form von Dämonen, mystischen Fabelwesen oder dem Teufel die Welt bedroht. „Figuren und Symbole aus ganz verschiedenen Religionen treten auf, dominant sind jedoch Elemente der jüdisch-christlichen Tradition“, sagte Kienzl gegenüber pro. Die Fantasy-Erfolgsserie läuft seit 2005, in Deutschland ist sie derzeit auf ProSieben MAXX und Sky zu sehen. Die Religionswissenschaftlerin untersuchte die Folgen für ihre Dissertation an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz.

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