Interview mit Rolf Verleger: „In Israel gibt es eine Kultur des Hasses“


So sollte es sein.
So sollte es sein.
Vertreter jüdischer Organisationen beklagen antisemitische Hetze bei Demonstrationen, die sich gegen die Politik Israels in Gaza richten. Der Psychologie-Professor Rolf Verleger, ehedem Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden, empfiehlt seinen Glaubensbrüdern, vor der eigenen Tür zu kehren.

Interview Armin KäferStuttgarter Zeitung

Herr Verleger, ist hundertprozentige Solidarität mit Israel Pflicht für jeden Juden?

Ich sehe das nicht so. Pflicht für uns Juden ist von alters her eine moralische Lebensführung, wie sie uns von Gott vorgezeichnet wurde. Wenn das unvereinbar ist mit der konkreten Politik eines Staates, muss man zwischen zwei Pflichten wählen: zwischen Moral und Nationalismus. Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland fällt es mir nicht schwer, eine Wahl zu treffen.
Wie konnte es dazu kommen, dass der Nahostkonflikt erneut derart eskaliert?
Was auf palästinensischer Seite abläuft, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich kann nur für meine Seite sprechen und damit gewissermaßen vor meiner Tür kehren. Im Lande Israel gewinnen zusehends nationalreligiöse Strömungen die Oberhand. Die sagen: „Gott hat uns dieses Land geschenkt. Wir müssen unsere Feinde zerschmettern.“ So denken die auch im 21. Jahrhundert noch.

1 Comment

  1. Diese „Kultur“ gibt es auf beiden Seite ebenso wie totale Dummheit.

    Der stellvertretender Minister der Hamas Abdallah Jarbu sagt im Februar 2010: „Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

    Das Gaza/Hamas Ministerium für den Unterricht betreibt ein paramilitärisches Trainingscamp für Terroristen für bis zu 13.000 Schülern/Jahr, der Hass auf die Juden wird gewaltsam eingebleut. Für Ägyptens ex-Präsidenten Mursi sind Juden Blutsauger, Nachfahren von Affen und Schweinen. Eine friedliche Koexistenz der Musels mit Anderen ist so wenig möglich wie Musels ohne Gewalt und krasse Dummheit. Gewaltlosigkeit gilt Muslimen als Leben ohne Ehre in erbärmlicher Feigheit, so definiert es der Koran.

    Eine sorgfältig durchgeführte Umfrage unter den Palästinenser mit 1.010 palästinensischen Erwachsenen in der West Bank und im Gaza-Streifen ergibt:
    80% halten den Dschihad zur „Befreiung“ Palästinas für ihre persönliche Pflicht
    73% der Palästinenser fordern die Vernichtung aller Juden.
    72% leugnen, dass die Juden schon seit Jahrtausenden in der Region leben.
    53% fordern Lieder, die zum Judenhass anstiften, in palästinensischen Schulen zu lehren

    Der Hamas Sprecher Shahwan der Gaza Polizei berichtet ernsthaft über einen israelischen Lust-Kaugummi „Nach einer halben Stunde Kauen müssen Sie unbedingt Sex haben, mit allem, sogar mit dem Fernseher. Diesen Kaugummi hat die israelische Regierung nach Gaza geschmuggelt, er soll unsere Gesellschaft zersetzen. Die Jugendlichen sollen mit Sex gegen die glorreiche Hamas aufgehetzt werden“. Insgesamt 40 Kilo Lust-Kaugummi hat Islam Shahwan bereits konfisziert und im Polizeihauptquartier gelagert – zusammen mit seinem vollkommen ungenutzten Gehirn.

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