Europarat rügt Kastration von Sexualstraftätern in Deutschland


justiz_grossDer Europarat hat Deutschland erneut aufgefordert, die freiwillige chirurgische Kastration von Sexualstraftätern abzuschaffen.

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Die Kastration sei eine „medizinisch nicht notwendige Verstümmelung“, unterstreicht das Antifolterkomitee des Europarats laut Mitteilung von Freitag in einem in Straßburg veröffentlichten Bericht. Laut den Experten stellten seit dem Jahr 2000 29 Straftäter einen Antrag auf Kastration in Form einer Entfernung der Hoden. Elf dieser Anträge wurden bewilligt.

Trotz der Freiwilligkeit lehnen die Menschenrechtler des Europarats die deutsche Praxis ab, weil sie der Ansicht sind, dass die Männer die Folgen des Eingriffs nicht immer überschauen. So sei nicht gesichert, dass die Maßnahme tatsächlich die gewünschten Ergebnisse wie etwa einen niedrigeren Testosteronspiegel bringe.

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1 Comment

  1. Wenn sich ein Mann auf eigen Wunsch hin kastrieren lassen möchte allso freiwillig wird er auch jemanden finden der bereit dazu ist die Hoden fach gerecht zu beseitigen. So ist dies nur eine frage der Zeit bis man die, den richtigen gefunden hat wo diesen Eingriff auch ausführt. Mann wurde seit eh und jeh kastriert zumal der Eingriff einfach heute ist.

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