Martin Luthers Verhältnis zu den Juden

luther_1Mit den Juden befasste sich Martin Luther (1483-1546) bereits vor der Reformation. Am 5. August 1514, vor genau 500 Jahren, äußerte er sich erstmals brieflich über das Volk der Bibel. Luthers Blick auf die Juden war zwar Wandlungen unterworfen, doch an seiner negativen Grundhaltung änderte sich wenig – bis hin zur Forderung, Synagogen anzuzünden und die „verstockten“ Juden auszuweisen. Was trieb den Reformator an, welche Folgen hatte sein Judenhass? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

domradio.de

Welche Vorbehalte hatte Luther gegen die Juden?

Das Judentum ist für Martin Luther die falsche, durch das Christentum überflüssig gewordene Religion. Laut dem Kirchenhistoriker Volker Leppin war dies im 16. Jahrhundert breiter Konsens, ebenso die Vorstellung, die Juden seien schuld am Kreuzestod Jesu. Luther kritisiert Juden wie Papstanhänger als Vertreter der Werkgerechtigkeit. Er argumentiert, dass die Menschen nicht durch ihre guten Werke, sondern allein durch Gottes Gnade erlöst werden können.

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Gibt es Geister? Diese Reporter sind spätestens jetzt überzeugt

Geisterhaus? Bild:Fox43
Geisterhaus? Bild:Fox43
Glauben Sie an Geister? Vielleicht warten Sie Ihre Antwort lieber noch ab, bis Sie dieses Video gesehen haben.
Ein Reporterteam aus Hanover – im amerikanischen York County – wurde live Zeuge von paranormaler Aktivität. Zumindest scheint es so.

Von Nina DamschTHE HUFFINGTON POST

DeAnna Simpson behauptete, in ihrem Haus würde es spuken. Das Nachrichtenteam des amerikanischen Senders Fox43 besuchte sie also in ihrem Haus, um über sie und die Geschehnisse in ihrem Spukhaus zu berichten. Was sie dort erlebten, überschritt jedoch ihre Vorstellungskraft.

Die Reporter werden attackiert

Während des Interviews bemerkt der Kameramann plötzlich einen brennenden Schmerz an seinem Handgelenk. Daraufhin fragt ihn DeAnna sofort: „Hat es sie gekratzt? Das machen sie immer, wenn sie verärgert sind. Es ist ihre Form einer Warnung.“

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Gauck reagiert auf Kritik von Pfarrern wegen Auslandseinsätzen

Joachim_GauckBundespräsident Joachim Gauck hat auf die ostdeutschen Pfarrer reagiert, die seine Forderungen nach mehr außenpolitischem Engagement Deutschlands kritisieren.

evangelisch.de

Wie die „Berliner Zeitung“ (Freitagsausgabe) berichtet, hat der Chef des Bundespräsidialamtes, David Gill, in Gaucks Auftrag einen Brief zurückgeschrieben. Darin äußere der Bundespräsident Verständnis für die Kritik, weise sie aber gleichzeitig auch zurück.

Gauck bevorzuge präventive und zivile Konfliktlösungen und werde auch weiterhin von einem christlichen Wertefundament aus agieren, zitiert das Blatt aus dem Schreiben. Jedoch gehöre zur Geschichte, „dass ohne Einsatz bewaffneter Kräfte keine Befreiung von der Hitler-Diktatur möglich gewesen wäre“.

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Erdoğan an Amerikanisch-Jüdischen Kongress: „Gebe den Preis gerne zurück“

Recep Tayyip Erdoğan, Bild: dtj
Vergangene Woche forderte der Amerikanisch-Jüdische Kongress den Profile of Courage Award von Erdoğan zurück, weil dieser scharfe Kritik an Israel geübt hatte. In einem offiziellen Brief bezieht Erdoğan nun Stellung und geht seinerseits in die Offensive.

Von DTJ-Online

Der Amerikanisch-Jüdische Kongress (AJC) forderte vergangene Woche den im Jahre 2004 im Namen des türkischen Volkes an den türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan verliehenen Preis für Zivilcourage (Profile of Courage Award) wegen Erdoğans scharfer Kritik an Israels Gazaoffensive zurück. Die Antwort des türkischen Premierministers ließ nicht lange auf sich warten. In einem Brief des türkischen Botschafters in Washington, Serdar Kılıç, an den Präsidenten des AJC, Jack Rosen, lässt Erdoğan bekanntgeben, er werde seine Kritik am Vorgehen Israels nicht zurücknehmen und gebe den Preis „gerne zurück“.

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Sterbehilfe: Altbischof Huber bevormundet gern

Quelle:dradio.de
Quelle:dradio.de
Der Sozialethiker Wolfgang Huber warnt vor einer Legalisierung organisierter Sterbehilfe.

evangelisch.de

„Stattdessen sollten wir die Sterbebegleitung und die Palliativmedizin weiter ausbauen“, sagte der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem in Düsseldorf erscheinenden „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe).

Die Tötung auf Verlangen als ärztliche Aufgabe zu betrachten, sei aus vielen Gründen verhängnisvoll, sagte der Berliner Altbischof Huber: „Mit ihr verbindet sich die Meinung, todkranke Menschen seien eine Last – für sich und für andere.“ Diese Einstellung sei fatal.

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Die Garnisonskirche von Potsdam und undemokratische Kirchen-Lobbyisten

Bild: Potsdam ohne Garnisonskirche/FB
Bild: Potsdam ohne Garnisonskirche/FB

In Postdam wird um den Wiederaufbau der Garnisonskirche gestritten. Die Stadt, ihre Einwohner sind säkular. Nur 15% der Bevölkerung sind wohl konfessionell christlich gebunden. Es gibt keinerlei Hinweise, dass die Religiösen ihren Glauben nicht leben können. Die Garnisonskirche selbst ist ein Prestigeobjekt, sie wird nicht gebraucht. Feindbilder aus DDR-Zeiten werden beschworen, Stasi-Klüngel unterstellt. Wer, 25 Jahre nach der deutschen Einheit, so argumentiert, hat keine Argumente. Ein demokratisches Grundverständnis ist, dass sich die Minderheiten den Mehrheiten zu beugen haben, anders ist Demokratie nicht möglich. Das heisst aber auch, gläubige Menschen müssen anerkennen dass sie eine gesellschaftliche Minderheit sind. Die Mehrheit der Menschen in Potsdam soll nun, quasi durch die Hintertür, gezwungen überzeugt werden, dass dieses Monstrum von Kirche in ihrer Stadt gebaut werden soll. Die evangelische Kirche verliert Mitglieder zu Tausenden, azyklisch soll nun, gegen den Willen einer demokratischen Mehrheit, auf Kosten eben jener, ein Gotteshaus gebaut werden. Das ist undemokratisch.


Der Streit über den Wiederaufbau der Garnisonkirche, wo die Nazis Preußen vereinnahmten, zeigt die Zerrissenheit der Stadt zwischen SED-Nostalgikern und zugezogenen Westlern. Die Politik kapituliert.

Von Matthias KamannDIE WELT

Dies ist keine Posse. Auch wenn es nach Posse aussah, was am Mittwoch in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung passierte. Aber der Streit über den Wiederaufbau der Garnisonkirche ist eine Auseinandersetzung über Grundsatzfragen, die sowohl Brandenburg als auch die Gesamtgesellschaft betreffen. Deshalb sei die Stadtverordnetenversammlung der brandenburgischen Landeshauptstadt erst einmal zurückgestellt.

Die erste Grundsatzfrage ist die nach der Sichtbarkeit von Religion. Fast 90 Meter hoch war der Turm der barocken Garnisonkirche, die 1735 auf Befehl des preußischen Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. errichtet wurde und die Potsdamer Silhouette gut 200 Jahre lang religiös prägte. Bis 1968 die Überreste der im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten Kirche vom SED-Regime der DDR gesprengt wurden.

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Kirchenlieder in österreichischen Volksschulen begrenzt zulässig

Bild: (c) APA
Österreichische Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek: Man könne also sehr wohl von konfessionsfreien oder andersgläubigen Kindern erwarten, dass sie ein religiöses Lied akzeptieren.

kath.net

Die österreichische Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hat nach Anfrage der Grünen bestätigt, dass das Singen religiöser Lieder an österreichischen Volksschulen zulässig sei. Das Singen religiöser Lieder im „normalen“ Unterricht sei in einem „bescheidenen“ Rahmen zulässig. Es dürfe aber nicht ausschließlich zur Vorbereitung der Erstkommunion erfolgen.

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Polen: Streit um „Glaubenserklärung“ von Lehrern

kirche_polenNach einer Reihe von Ärzten denken jetzt auch einige Lehrer in Polen über eine eigene „Glaubenserklärung“ nach, die unter anderem den Vorrang göttlichen Rechts vor dem des Staates betonen soll.

religion ORF.at

Seit einigen Tagen sorgt ein von dem rechtsgerichteten Blogger Janusz Gorzynski verfasster Entwurf einer solchen Erklärung in polnischen Medien für Debatten. Die Glaubenserklärung beinhaltet das Versprechen, sich als Lehrer nach den Werten des Evangeliums zu richten und sich um die eigene sowie um die Erlösung seiner Schutzbefohlenen zu kümmern.

Man verpflichtet sich, die jungen Menschen zur Liebe zur katholische Kirche zu erziehen und ihnen den Respekt für das menschliche Leben in allen Phasen seiner Entwicklung, von der Empfängnis bis zum natürlichen Ende, zu lehren. In dem Blog ist inzwischen eine heftige Diskussion der Anhänger und Gegner der Glaubenserklärung der Lehrer im Gange.

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Größenwahn: Pfingstler-Tempel in Brasilien geweiht

Der „Tempel des Salomo“ bietet Platz für mehr als 10.000 Gläubige
Foto: http://www.otemplodesalomao.com
In São Paulo öffnet am Donnerstag ein riesiger Tempel der Pfingstbewegung. Pastor Edir Macedo gilt als reichster Geistlicher Brasiliens und saß wegen des Vorwurfs der Schalatarnie bereits im Gefängnis.

pro Medienmagazin

Der riesige „Tempel des Salomo“ der Gemeinde „Igreja Universal do Reino de Deus“ (IURD, „Universalkirche des Königreichs Gottes“) öffnet seine Tore offiziell am Donnerstag. Das Bauwerk hat ein 100 Quadratmeter großes Taufbecken, eine Tiefgarage, sieben Fernseh- und Rundfunkstudios, dutzende Wohnungen und einen Heli-Port auf dem Dach des Nebengebäudes.

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Wahl Dodo des Monats Juli 2014

Dodo des Monats Juli 2014
Dodo des Monats Juli 2014

Wenn es um Dummes, Ewiggetriges und Obskures geht, gibt es kein Sommerloch. Hier sind die Kandidaten des Monats Juli:

  1. Landesregierung Niedersachsen, „Kirchgeld von den Ungläubigen.“
  2. Malu Dreyer, „…und die Staatskirchenleistungen.“
  3. Kirchenasyl, „Recht in der christlichen Parallelwelt.“
  4. Lann Hornscheidt, „Professoraler Gender-Blödsinn.“
  5. Burkhard Jung, „…bezahlt den Katholikentag selbst.“
  6. Mario Götze, „dankt Gott.“
  7. Torsten Albig, „Verfassung ohne Gott unvorstellbar.“
  8. ZDF, „manupuliert bei Deutschlands Beste.“
  9. Forum Deutscher Katholiken, „Christliche Neugestaltung statt perverser Bildungspläne.“
  10. Akif Pirinçci, „provoziert Mordaufruf.“
  11. Nicolaus Fest, „nennt Islam Integrationshindernis.“
  12. Eberhard Troeger, „evangelikaler Fundi mit Pseudo-Islam-Kenntnissen.
  13. Norbert Lammert, „solidarisiert sich mit Dodo Schavan.“
  14. Rainer Wink, „Reichsdeutscher Stadtrat der AfD.“

Die Wahl ist bis zum 07. August 2014 18:00 Uhr befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Viel Spaß.
Der Gewinner wird am 08. August hier auf dem Blog gewürdigt.

Weiterlesen „Wahl Dodo des Monats Juli 2014“

Volker Kauder warnt vor ‚christenfreier Zone‘ im Irak

Homo_KauderUnions-Fraktionsvorsitzender: Es sei zum Verzweifeln, dass es keinen Aufschrei gegen die Brutalität gebe, mit der die Islamisten in dem Land vorgingen.

kath.net

Der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) sieht die Gefahr, dass große Teile des Irak zur «christenfreien Zone» werden könnten. Es sei zum Verzweifeln, dass es keinen Aufschrei gegen die Brutalität gebe, mit der die Islamisten in dem Land vorgingen, sagte Kauder am Donnerstag im Interview mit dem Deutschlandfunk.

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Aufstand der arabischen Christen gegen orthodoxen Patriarchen Jerusalems

Theophilos III., seit 2005 griechisch-orthodoxer Patriarch von Jerusalem, Bild: katholisches.info
Theophilos III., seit 2005 griechisch-orthodoxer Patriarch von Jerusalem, Bild: katholisches.info
Wegen der laufenden israelischen Militäraktion ist es zum offenen Konflikt zwischen den griechisch-orthodoxen Gläubigen des Heiligen Landes mit ihrem Patriarchen von Jerusalem gekommen.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die arabischen Christen griechisch-orthodoxen Glaubens werfen Patriarch Theophilos III. von Jerusalem vor, eine zu nachsichtige Position für die „israelischen Täter“ einzunehmen, die einen „Genozidkrieg“ führen, wie sie sagen. Der interne Konflikt in der Orthodoxen Kirche von Jerusalem kann auch ökumenische Rückwirkungen haben. Patriarch Theophilos III. ist vom kommenden 15.-23. September Gastgeber der nächsten Vollversammlung der Kommission für den theologischen Dialog zwischen der Katholischen und der Orthodoxen Kirche. Das Thema der Versammlung ist der päpstliche Primat.

Die Vollversammlung soll in der jordanischen Hauptstadt Amman stattfinden, die zum Jurisdiktionsbereich des Jerusalemer Patriarchats gehört. Der Ort wurde gewählt, um einen ruhigen und sicheren Verlauf zu garantieren, während ringsum in der gesamten Region Konflikte toben. Gerade in Amman ist nun unter den einheimischen orthodoxen Christen der Konflikt mit dem Patriarchen ausgebrochen, der das gesamte Patriarchat betrifft.

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CSU: Christlich-soziale Elite

hoeneß_csuHorst Seehofer hat derzeit viele Probleme: das verpfuschte CSU-Konzept für die Ausländer-Maut beispielsweise. Die Nachwehen der Klatsche bei der Europawahl.

Von Sebastian ChristTHE HUFFINGTON POST

Nun kommt noch die Affäre um Christine Haderthauer hinzu: Der bayerische Ministerpräsident muss fürchten, dass seine Staatskanzlei-Chefin bald nicht mehr tragbar ist. Kurz nach Beginn der Sommerpause stolpert die CSU in eine Krise.

Dass alles jetzt zusammenkommt, ist kein Zufall. Es ist Ausdruck eines kulturellen Problems, das die CSU derzeit hat: Sie ist weit davon entfernt, eine volkstümliche Partei zu sein. Sie hat den Kontakt zu den Bürgern abermals abreißen lassen.

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Nigerian Pastor: God Told Me to Impregnate My Church Members

Image: atheistrepublic.com
Self-proclaimed Nigerian pastor Timothy Ngwu, founder of the Vineyard Ministry of the Holy Trinity, told police that God had asked him to impregnate 20 members of his church. Ngwu was arrested by police officials on June 27 on the premises of his church, which is located in Enugu.

By Debapriya ChatterjeeAtheistrepublic.com

Deputy superintendent of police in Enugu, Ebere Amaraizu, said Ngwu was arrested after female members of his church got pregnant following his marathon sexual encounters, apparently upon God’s request.

“The pastor claims to be obeying prophetic/spiritual injunction to do the will of God, which is to impregnate any one chosen and revealed by the Holy Spirit, irrespective of whether the woman is married or not. When the woman is delivered of the baby, the child remains in the ministry with the mother for life,” said Amaraizu.

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