Jüdischer Weltkongress: „Linker Antisemitismus gefährlicher“

jwcAntisemitismus aus dem linken politischen Lager ist nach Ansicht des Vizepräsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Petr Papousek, gefährlicher als der von rechts.

evangelisch.de

„Den rechten Antisemitismus kennen und erkennen wir und er ist in weiten Teilen der Gesellschaft absolut tabuisiert“, sagte der Tscheche in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in New York. „Der linke Antisemitismus kommt nicht nur getarnt daher, er ist auch weitgehend akzeptiert.“ Das gefährliche am „linken Judenhass“ sei: „Man kann Antisemit sein und fühlt sich trotzdem ganz modern und aufgeklärt.“

Papousek bestätigte, dass der israelische Militäreinsatz dem Ansehen der Juden in Europa schade. „Aber das eigentliche Problem ist, dass in Europa immer mehr muslimische Einwanderer leben und ein Teil von ihnen verachtet Juden. Wenn wir von wachsender Feindlichkeit gegen Juden in Europa sprechen, dann ist das vor allem auf die Einwanderer zurückzuführen“, sagte er.

Ufologe von Däniken sicher: Raisting-Kornkreis stammt von Aliens

Dieser Kornkreis in Raisting bei Bayern zieht Tausende Esoterik-Anhänger an
dpa
Hat der mysteriöse Kornkreis im bayerischen Raisting eine natürliche Erklärung? Oder haben uns hier Aliens eine Nachricht hinterlassen? Wenn es nach Ufologe Erich von Däniken geht: ganz klar letzteres. Aliens landen jedoch auch an anderen Stellen.

FOCUS ONLINE

Ein Kornkreis in einem Feld nahe Weilheim am Ammersee sorgt für reichlich Aufregung. Tausende kamen seit Bekanntwerden des Gebildes nach Raisting in Bayern, um das aus drei Ringen bestehende Ornament mit einem Durchmesser von rund 75 Metern zu bestaunen. Unter ihnen waren auch viele Besucher, die nicht an eine natürliche Ursache glauben wollten. Andere sind sich sicher, dass es sich um magische Zeichen von Außerirdischen handelt, die die Erdbewohner mit einer Liebesbotschaft grüßen wollen.

Richard Dawkins, what on earth happened to you?

dawkins_cannesDawkins in 2014 is a man so convinced that he possesses God-like powers of omniscience that he can’t understand why everyone is angry at him for pointing out the obvious.

By Eleanor RobertsonTheGuardian

Another day, another tweet from Richard Dawkins proving that if non-conscious material is given enough time, it is capable of evolving into an obstreperous crackpot who should have retired from public speech when he had the chance to bow out before embarrassing himself.

“Date rape is bad. Stranger rape at knifepoint is worse,” huffs Dawkins. Seeming to have anticipated, although not understood, the feminist reaction this kind of sentiment generally evokes, he finishes the tweet: “If you think that’s an endorsement of date rape, go away and learn how to think.”

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Religion oder Rüstung? Die richtigen Fragen im Gaza-Krieg

Bild: AP
Ali Rizvis Artikel „7 Dinge, über die man nachdenken sollte, bevor man sich im Nahost-Konflikt auf eine Seite schlägt“ ordnet die Situation gut ein. Die Kritiken in sozialen Netzwerken kommen dementsprechend von beiden Seiten.

Von Jonas Bedford-Strohm—THE HUFFINGTON POST

Die einen kritisieren, er sei zu pro-israelisch, die andern er sei zu pro-palästinensisch. Insofern bestätigen die Reaktionen Rizvis These, es handle sich um einen tribalen Konflikt, in dem sehr schnell sehr eindeutige Schubladen aufgemacht werden, in die jede Verlautbarung zum Thema ohne großes Getue einsortiert wird. Und insofern ist Rizvis Artikel mit einer spannenden Zweideutigkeit gesegnet und eine erfrischende Verwirrung in einer Situation, in der alle nach der einen einfachen Wahrheit suchen und völlig überfordert davon sind, dass es diese einfache Wahrheit auf den ersten Blick eben schlicht nicht gibt. Allerdings hat Rizvis Artikel blind spots und verarbeitet eine Reihe von Fehlannahmen. Aber der Reihe nach…

Warum wir die einfache Wahrheit lieben

Menschen streben, zumal in (post)modernen Multioptionsgesellschaften mit ihren schier unerfassbaren Zahl an Möglichkeiten und Entscheidungen, nach der einfachen Wahrheit. Das Motto ist: Simple is beautiful. Einfachheit und Eindeutigkeit entlasten. Selbst wenn einem das Ergebnis nicht passt, es ist zumindest klar und man kann sich dazu verhalten. Komplexität und Zweideutigkeit überfordern. Man sucht nach einem klaren Ergebnis, zu dem man sich verhalten kann und findet keins.

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Zölibat: Priesterfrauen hoffen auf den Papst

Papst Franziskus (Bild: AP)
Papst Franziskus (Bild: AP)
Die Lebensgefährtinnen katholischer Priester in der Schweiz setzen bei der Abschaffung des Zölibats ganz auf den Papst.

Von Jan Dirk Herbermannevangelisch.de

„Wenn es einer richten kann, dann Franziskus“, sagte Gabriella Loser Friedli, Sprecherin des Vereins der vom Zölibat betroffenen Frauen (Zöfra), in Genf dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Ich bin zuversichtlich, dass er das Problem anpacken wird.“ Franziskus sei ein Pragmatiker, der es nicht ertrage, wenn Menschen litten. Es gebe allerdings starke Widerstände der Konservativen.

Loser Friedli und weitere Frauen hatten sich jüngst mit dem Präsidenten der katholischen Schweizer Bischofskonferenz, Markus Büchel, getroffen. Dabei habe sich der St. Gallener Bischof für die Arbeit von Zöfra bedankt, schilderte Loser Friedli.

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Das seltsame Schweigen eines redseligen Papstes

Verehrungswürdige Puppe.
Verehrungswürdige Puppe.
Weder ein Wort für die von Islamisten entführten nigerianischen Schülerinnen noch ein Wort für die in Pakistan wegen angeblicher Beleidigung des Islams zum Tode verurteilte Christin Asia Bibi. Dazu die verweigerten Audienzen für den bis vor kurzem amtierenden Präsident der Vatikanbank IOR Ernst von Freyberg und den ehemaligen Präsidenten der Vatikanbank IOR Gotti-Tedeschi, der verjagt worden war, weil er aufräumen wollte. Mit diesen Worten leitet der bekannte Vatikanist Sandro Magister einen Artikel zum „Schweigen“ von Papst Franziskus ein.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Zu nennen wäre auch der Mini-Empfang für Ludovine de la Rochère, der Vorsitzenden der französischen Bürgerrechtsbewegung Manif pour tous am vergangenen 12. Juni, die im Kampf gegen die sozialistische Gesellschaftspolitik zu den nicht verhandelbaren Werten Millionen Franzosen auf die Straße brachte und Anstoß zu ähnlichen Organisationen und Bewegungen in anderen Ländern war. Ludovine de la Rochère durfte an einer morgendlichen Heiligen Messe des Papstes in Santa Marta teilnehmen und im Anschluß daran, neben anderen Anwesenden, fünf Minuten mit dem Papst sprechen.

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Fundi-Liebe: Man will keine Katholen diskriminieren

Offen für den Dialog mit Katholiken: Geoff Tunnicliffe
Foto: WEA
Vertreter der Weltweiten Evangelischen Allianz haben Papst Franziskus um Vergebung für die Diskriminierung von Katholiken gebeten. Der Papst hatte seinerseits bei einem Treffen mit Pfingstlern Anfang der Woche Fehler der Katholiken eingestanden.

pro Medienmagazin

Der Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Geoff Tunnicliffe, sagte dem Sender Radio Vatikan: „Ich weiß, dass Protestanten, darunter Evangelikale, in der Vergangenheit Katholiken ausgegrenzt haben. Das tut mir sehr leid. Wir können zwar theologisch anderer Meinung sein, doch dass sollte nicht dazu führen, den anderen auszugrenzen oder zu verfolgen.“

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Protest gegen Gauck: Bürgerrechtler gibt Bundesverdienstkreuz zurück

Joachim_GauckAls Protest gegen die Forderung von Bundespräsident Joachim Gauck nach mehr deutschem Engagement in weltweiten Konflikten will der sächsische Bürgerrechtler Georg Meusel sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben.

evangelisch.de

„Der Grund dafür sind Ihre Aussagen, die militärische Gewalt als ‚letztes Mittel‘ rechtfertigen, während ich nicht erkennen kann, dass Sie sich angemessen für den Zivilen Friedensdienst einsetzen würden“, schreibt Meusel in einem am Freitag verbreiteten Brief an Gauck. Darin kündigt er an, die Auszeichnung noch am selben Tag per Post zurückschicken zu wollen.

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Christensekte: „Zwölf Stämme“ zeigen Fernsehreporter an

zwoelf_staemme_klosterzimmernDie Christensekte „Zwölf Stämme“ hat wegen Misshandlungen das Sorgerecht für ihre Kinder verloren – nun gehen die Fundamentalisten gegen den Reporter vor, der die Beweise lieferte. Ihre Erklärung: Züchtigen sei „ein Gesamtkonzept“.

Von Carola Padtberg-KruseSpON

Auf dem bayerischen Gut Klosterzimmern sollen Kinder der christlichen Sekte „Zwölf Stämme“ jahrelang systematisch verprügelt worden sein, heimliche Videoaufnahmen lassen daran kaum Zweifel. Die Urchristen streiten die Vorwürfe nicht ab, trotzdem wehren sie sich nun: Sie wollen ihre Kinder zurück.

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Barbarei: Integrationsbeauftragter will Asylbewerber nach Religion trennen

Martin Neumeyer, Bild: csu-landtag.de
Eine getrennte Unterbringung von christlichen und muslimischen Asylbewerbern fordert der Integrationsbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer.

evangelisch.de

Es sei inakzeptabel, wenn orientalische Christen, die dem Terror von Islamisten entkommen seien, in Asylbewerberheimen wieder schikaniert würden und Anfeindungen erdulden müssten, erklärte Neumeyer am Freitag in München.

Medienberichten zufolge hatte es in verschiedenen Asylbewerbereinrichtungen Mobbing von muslimischen Flüchtlingen gegenüber christlichen Mitbewohnern gegeben. Neumeyer forderte klare Maßnahmen im Umgang mit Islamisten und Provokateuren in bayerischen Asylbewerberunterkünften.

The Christian Alternative to Fifty Shades of Grey Promotes Chivalry Over Kink

Image: Friendly Atheist
Christians love a good boycott, but what they love even more than that is a media alternative to promote as part of their boycott. Rik Swartzwelder (writer, director, and romantic lead) is giving them just that with his film Old Fashioned.

By Hännah EttingerFriendly Atheist

According to an interview with Variety, the film (which will be released on Valentines Day, the same day as Fifty Shades of Grey) is:

“A story that, without apology, explores the possibility of a higher standard in relationships; yet, is also fully aware of just how fragile we all are and doesn’t seek to heap guilt upon those of us that have made mistakes.”

Swartzwelder plays a former frat boy and Elizabeth Ann Roberts will portray a free-spirited woman. The tagline is “Chivalry makes a comeback.”

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Uganda: Anti-Homosexuellen-Gesetz ist ungültig

Bild: Uganda Gay On Move
Bild: Uganda Gay On Move
Das Verfassungsgericht in Uganda hat das umstrittene Anti-Homosexuellen-Gesetz am Freitag für nichtig erklärt.

evangelisch.de

Bei der Verabschiedung der Novelle seien nicht genügend Parlamentarier anwesend gewesen, begründeten die Richter ihr Urteil laut der Tageszeitung „Daily Monitor“. Trotz entsprechender Hinweise vor der Abstimmung habe die Parlamentspräsidentin das Verfahren nicht gestoppt. Das Gesetz sah bis zu lebenslange Haftstrafen für Homosexuelle vor. Es war im Februar von Präsident Yoweri Museveni in Kraft gesetzt worden. Aktivisten zeigten sich erleichtert über den Spruch des Verfassungsgerichts.

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Legendary music producer Brian Eno: „Funding Israel is like funding the KKK“

Music producer Brian Eno answers questions during a news conference in St. Petersburg November 29, 2010. REUTERS/Alexander Demianchuk.Alexander Demianchuk/Reuters
Acclaimed producer and musical artist Brian Eno has written a letter accusing Israel of ethnic cleansing and asking why the United States would continue to support what he considers “a ragingly racist theocracy.”

The Raw Story

The letter was sent as an email to a number of friends, including frequent collaborator David Byrne, who decided to publish it on his website. Byrne incDavid Byrneluded a lengthy response by friend Peter Schwartz, who criticizes Israel but includes greater historical context for the crisis.

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Newsweek

Judenfeindlichkeit: Kirche schaltet sich in Debatte ein

Bild: brightsblog
Bild: brightsblog
Die Debatte über antijüdische Parolen bei Demonstrationen gegen die Politik Israels geht weiter. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, sprach von einer tiefen Verunsicherung.

katholisch.de

„In den sozialen Netzwerken bricht sich eine Welle von Hetze und Häme gegen Juden Bahn, das alles übertrifft, was wir befürchtet haben“, sagte Graumann gestern der „Rheinischen Post“.

Viele jüdische Menschen seien so verunsichert, dass sie sich fragten, ob es wieder Zeit sei, die Koffer zu packen und Deutschland zu verlassen. Zugleich beklagte er einen Mangel an Solidarität aus der Zivilgesellschaft: „Warum lässt man uns so hängen? Wir haben das Gefühl, mit unseren Sorgen alleingelassen zu werden.“

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