Religiös erzogene Kinder haben Probleme, Wahrheit und Fiktion auseinanderzuhalten


kind_gegen_abtreibungKinder, die stärker mit Religion konfrontiert werden, haben Probleme, wahre und erfundene Geschichten auseinander zu halten. Das haben neue Studien herausgefunden.

Von Shadee AshtariHuffington Post

Die Forscher zeigten 5- und 6-Jährigen Kindern von öffentlichen und christlichen Schulen verschiedene Texte: religiöse, fiktive und reale Geschichten.

Damit wollten die Wissenschaftler herausfinden, welche Kinder am besten die Geschichten einordnen können.

Das Ergebnis: Kinder, die zu christlichen Schulen oder regelmäßig zur Kirche gehen, sind signifikant schlechter darin, übernatürliche Inhalte zu erkennen, als säkular erzogene Kinder.

In den meisten Fällen erklärten die Kinder die fiktionalen Geschichten mit biblischen Ereignissen (zum Beispiel das Umwandeln von Wein zu Wasser).

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2 Comments

  1. Die Geschichten der Bibel sind Mythen und Erzählungen aus einer anderen Zeit und wie wir mittlerweile wissen ,erfunden und von keinem „Gott“ diktiert.Diese Geschichten haben auch nichts mit der Lebenswelt heutiger Kinder zu tun.Jetzt werden Kinder in streng religiösen Familien nicht selten mit drastischen Mitteln gezwungen Dinge zu glauben,für wahr anzuerkennen und sogar zu bezeugen,die sie nicht sehen.Und das verwirrt Kinder.Sie sehen keinen „Herrn Jesus“ am gemeinsamen Abendbrottisch,der mit ihnen Speisen wird,auch keinen „Herrn Jesus“ der alles sieht und hört und der regelmäßig angebetet werden will.Sie sehen keine Arche Noah irgendwo,keinen Jesus der über das Wasser läuft,keine Schutzengel,keinen Teufel,keine Dämonen und letztendlich sehen sie in in anderen Kindern keine „Dämonen“,die zu meiden sind,nur weil andere Kinder dieser Glaubensgemeinschaft nicht angehören.Aber mit genügend Druck,Angsterzeugung,körperliche und oder psychische Gewalt,Drohungen,Liebesentzug usw.nehmen die Kinder dieses irrationale Weltbild als Wahrheit an,denn die Erwachsenen, auf die sie angewiesen sind und die ihre engen Bezugspersonen sind, sagen das das alles wahr ist.Sie bestrafen die Kinder ,wenn sie das nicht glauben,also muss das wahr sein,denn der Erwachsene ist ja „Gottes Vertreter“.Und das verwirrt und führt meiner Meinung dazu,das Kinder auch anderes Unwahres glauben,wenn Erwachsene ihnen das erzählen..Das gilt nicht nur für die Erziehung in Extremgemeinschaften,denn der Glaube an sich ist ja schon irrational und hat mit dem realen Leben,den realen Bedürfnissen und der erlebten Umwelt der Kinder nichts zu tun.

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