Uganda: Homosexualität „kein Menschenrecht“

Der ugandische Abgeordnete David Bahati – auf dem Bild in einem Interview im US-Nachrichtensender MSNBC – wollte mit seinem homosexuellenfeindlichen Gesetz ursprünglich die Todesstrafe für Schwule und Lesben durchsetzen. Bild: queer.de
Abgeordnete und Würdenträger der Kirchen setzen sich dafür ein, ein vom Verfassungsgericht aufgehobenes homophobes Gesetz wieder in Kraft zu setzen.

QUEER.DE

In Uganda soll der Verfolgungsdruck auf Homosexuelle wieder erhöht werden: Rund 100 Abgeordnete sollen laut einem Bericht von „BuzzFeed“ binnen weniger Tage eine Petition unterzeichnet haben, in dem sie das Parlament auffordern, eine Gesetzesverschärfung gegen Schwule und Lesben erneut zu beschließen. Der Abgeordnete Latif Sebagala die homosexuellenfeindliche Kampagne an. Er gab an, dass bis Ende der Woche eine Parlamentsmehrheit stehen würde.

Das international kritisierte „Anti-Gay-Bill“ war vergangene Woche vom Verfassungsgericht aus verfahrensrechtlichen Gründen für ungültig erklärt worden. Zum Zeitpunkt des Beschlusses im Dezember 2013 seien nicht genügend Abgeordnete bei der Parlamentsabstimmung anwesend gewesen, so die Richter (queer.de berichtete).

Nach dem für ungültig erklärten Gesetz drohte Schwulen und Lesben eine lebenslängliche Haftstrafe selbst für versuchten Geschlechtsverkehr. Zugleich wurden weitere Straftaten geschaffen, etwa eine Art verschärftes Gesetz gegen Homo-„Propaganda“. Mit der Aufhebung des Gesetzes vergangene Woche ist derzeit „nur“ die alte britische Kolonialgesetzgebung gültig, die in der Regel Haftstrafen von bis zu sieben Jahren für Homosexualität vorsieht.

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Kirchen-Finanzchef: Banken rieten wegen Zinssteuer zu Kirchenaustritt

Bild: tilly
Bild: tilly
Die Änderungen bei der Abführung der Kirchensteuer führten wahrscheinlich zu mehr Kirchenaustritten. In einzelnen Fällen legten Bankmitarbeiter ihren Kunden einen Austritt nahe.

evangelisch.de

Der Finanzdezernent der Evangelischen Kirche im Rheinland, Bernd Baucks, wirft deutschen Banken vor, Kunden in einzelnen Fällen zum Kirchenaustritt geraten zu haben. Hintergrund sei das neue Verfahren zum Einzug der Kirchensteuer auf Kapitalerträge, die ab 2015 automatisch abgeführt wird, erklärte Baucks am Mittwoch in Düsseldorf. Über diese Änderung haben die Banken ihre Kunden informiert. „Die Qualität der Hinweise der Banken war sehr unterschiedlich – bis dahin, dass Menschen dahingehend von ihrer Bank beraten wurden, dass sie der ’neuen‘ Steuer am besten durch Austritt begegnen können“, kritisierte der Finanzchef der rheinischen Kirche.

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SPD: Redeverbot für Männer

gänsehaut_spdDie Politik hätte im Herzen der Stadt eigentlich eine Menge zu tun. Die Kriminalität am Alex, explodierende Mieten in In-Kiezen oder die Flut von Billig-Läden. Stattdessen zerbrechen sich die Volksvertreter ihre Köpfe über Unsinnigkeiten aus „Absurdistan“. Und blockieren sich damit selbst …

Von Marcus BöttcherBerliner Kurier

Gleichberechtigung ist eine super Idee, sollte selbstverständlich sein. Die SPD aber übertreibt das Ganze. In der Kreisdelegiertenversammlung der SPD-Mitte wurde nun beschlossen, dass bei parteiinternen Sitzungen die Redeliste geschlossen werden muss, wenn sie nicht mehr quotiert ist. Heißt für die Politiker: Meldet sich keine Frau mehr für einen Beitrag, können Männer ihre Meinung nicht mehr äußern.

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Empörung: ARD erhält Hunderte Zuschriften zu Evangelikalen-Doku

Bild: ard.de
Als Reaktion auf den Film „Mission unter falscher Flagge“ über evangelikale Gruppen in Deutschland meldeten sich hunderte Zuschauer bei der der ARD. Die meisten von ihnen waren empört.

evangelisch.de

Die ARD hat nach ihrer Dokumentation „Mission unter falscher Flagge“ in kurzer Zeit Hunderte von Zuschauerreaktionen erhalten. Zwei Drittel davon hätten Empörung ausgedrückt, sagte der zuständige NDR-Redakteur Kuno Haberbusch am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Allerdings habe es auch begeistertes Lob gegeben. Der am Montagabend ausgestrahlte Film befasste sich mit mehreren Gruppierungen aus dem Spektrum evangelikaler Christen in Deutschland.

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Genitalverstümmelung – Fatwa oder Falschmeldung?

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Hat die islamistische Gruppe IS die Genitalverstümmelung befohlen? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, denn Studien belegen, dass die Mehrheit der Frauen im kurdischen Teil des Irak beschnitten ist.

Von Hannah WettigDIE WELT

Vergangene Woche berichtete „Spiegel online„, die Vereinten Nationen (UN) hätten sich mit einer Falschmeldung blamiert. Die militant islamistische Gruppe Islamischer Staat (IS), vormals Isis, habe nicht die genitale Verstümmelung aller Mädchen und Frauen im irakischen Mosul befohlen. Das hatte zuvor die humanitäre Koordinatorin der UN im Irak, Jacqueline Badcock, behauptet.

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Michael Blumes Evolutionsbullshistic: Gottesspuren in Genen und Gehirn

Die Wissenschaft blickt auf die Religion herab und hält sie für überholt? Weit gefehlt. Gerade in der Hirnforschung ist eine spannende Suche nach Gott im Gange. pro hat dazu mit dem Religionswissenschaftler Michael Blume gesprochen.

pro Medienmagazin

Atheist attackiert Kreationisten in kirchlichem Organ

Wort und WissenStudiengemeinschaft „Wort und Wissen“: EZW soll sich nicht missbrauchen lassen.

kath.net

Scharfe Kritik am Kreationismus (Schöpfungslehre) wird im aktuellen Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW/Berlin) geübt. Der Evolutionsbiologe und Atheist Martin Neukamm (München) bezeichnet darin den Einfluss des Kreationismus als gefährlich. Er verschleiere vorhandenes Naturwissen, übergehe logische Zusammenhänge und benutze Scheinbeweise, um die Evolutionstheorie wissenschaftlich bloßzustellen. Die Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ (Baiersbronn/Schwarzwald) versuche, die Schöpfungslehre als „brauchbare, historisch-wissenschaftliche Alternative“ darzustellen. Doch der Kreationismus sei von seinem Wesen her „wissenschaftsfeindlich“, auch wenn „Wort und Wissen“ sich dagegen verwahre. Neukamm: „Im Kreationismus ist der fundamentalistisch gedeutete Bibeltext immer der letzte Schiedsrichter – gleichgültig, wie stark empirische Daten und naturwissenschaftliches Hintergrundwissen diese Deutung widerlegen.“

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Gottesstaat für Einsteiger


Titelseite des Magazins dabiq, in dem es um Themen wie die „Rückkehr des Kalifats“ oder „Die Flut“ geht.
(Foto: dabiq)
Das irakische Magazin „Dabiq“ wirbt für den Dschihad – auf Arabisch natürlich, aber mit seiner englischsprachigen Online-Ausgabe auch im Ausland. Zielgruppe sind junge Migranten oder Konvertiten in Europa, Russland und Amerika.

Von Tomas AvenariusSüddeutsche.de

Leseratten sind sie nicht. Kaum hatten die Militanten vom Islamischen Staat (IS) ihr Kalifat ausgerufen, säuberten sie die Uni von Mossul. In den Bibliotheken der irakischen Stadt blieb nur medizinische und wirtschaftswissenschaftliche Fachliteratur stehen, flankiert von Büchern über Maschinenbau.

Der Rest, Kunst, Philosophie oder Politik, flog auf den Müll. Denn die Radikalsten unter den Islamisten lesen wenig, zwischen Buchdeckeln und in Zeitschriften lauert Sünde. Der Koran und die frommen Begleitwerke, das immer. Ansonsten ist bestenfalls Propaganda erlaubt.

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CSU-Politiker: ‚Skandalöses Schweigen‘ deutscher Islamverbände

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Evangelische Arbeitskreis/CSU Oberfranken: Zentralrat der Muslime schweigt zu Massenmorden an Christen und Jeziden im Nahen Osten, aber kritisiert lautstark, dass ein christlicher Schützenverein keine Muslim als Schützenkönig akzeptiert.

kath.net

„Es herrscht ein skandalöses Schweigen des Zentralrats der Muslime wie anderer Islamverbände in Deutschland zum Abschlachten von Christen und Jeziden und der Zerstörung von Kirchen durch ISIS und andere radikale Moslems im Irak, das nur darauf schließen lässt, dass die Islamverbände in Deutschland den Massenmord an Christen und Jeziden befürworten. Gleichzeitig rügt der Zentralrat der Muslime lautstark, dass ein christlicher Schützenverein keinen Muslim als Schützenkönig akzeptiert. Das ist unerträglich und skandalös.“ Diese scharfe Kritik übte der Evangelische Arbeitskreis/EAK der CSU Oberfranken am Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), wie durch eine Presseaussendung bekannt gemacht wurde.

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Muslimischer Schützenkönig: Du sollst nicht heucheln

Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen
Ein westfälischer Schützenkönig soll seinen Titel verlieren, weil er kein Christ ist. Lachhaft. Die Religion ist bei den dörflichen Gelagen doch bloße Staffage.

Von Jörg DiehlSpON

Waren Sie schon einmal auf einem Schützenfest? Nein? Seien Sie froh!

Ich bin auf dem Land groß geworden, in einer Gegend, in der man erstens katholisch war, zweitens CDU wählte und drittens Mitglied im Schützenverein-Fußballklub-Musikzug war. Es gibt Schlimmeres, aber schön war das nicht immer.

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Mann wird in Saudi-Arabien wegen „Hexerei“ geköpft

Bild: daily.mailonline.co.uk
Menschenrechtsaktivisten fordern seit langem ein Ende der brutalen Exekutionen: Jetzt wurden wieder zwei Männer in Saudi-Arabien hingerichtet. Dem einen wurde Kindesmord vorgeworfen, dem anderen Hexerei.

FOCUS ONLINE

In Saudi-Arabien sind am Dienstag zwei zum Tode verurteilte Männer hingerichtet geworden. Ein Mann wurde geköpft, weil er seinen zweijährigen Sohn getötet hatte, wie die amtliche Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf das Innenministerium in Riad meldete. Der Verurteilte hatte das Kind mehrfach mit einem Stock in den Nacken geschlagen und nach Überzeugung der Richter bereits zuvor brutal misshandelt.´

Der andere Mann wurde wegen „Hexerei“ geköpft, wie es in einer weiteren Mitteilung des Innenministeriums hieß. Auf die konkreten Gründe für das Todesurteil ging die Behörde nicht ein.

Buddhismus: „Frieden bedeutet, dass Völker in Würde und Gerechtigkeit leben können“

Der buddhistische Zenkoji-Tempel in der japanischen Stadt Nagano. (AFP)
Wie friedlich ist der Buddhismus wirklich, wenn doch auch ein überwiegend buddhistisches Land wie Japan im Zweiten Weltkrieg schreckliche Grausamkeiten begehen konnte? Auch mit dieser Frage befassen sich viele Japanern beim Gedenken an die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki vom August 1945.

Von Corinna MühlstedtDeutschlandfunk

„In Japan haben wir 1987 am Mount Hiei zum ersten Mal ein Friedensgebet mit Vertretern aller Weltreligionen organisiert. Diese Tradition führen wir seither Jahr für Jahr fort. Religiöse Menschen müssen sich heute auf ihre Quellen besinnen und in der Sache des Friedens zusammenarbeiten. Der Ausgangspunkt ist dabei für alle derselbe: Er heißt Meditation und Gebet“, erläutert Gijun Sugitaní. Er ist einer der führenden Tendai-Buddhisten Japans.

Der Buddhismus gilt weithin als die friedlichste Religion. Schon wenige Monate nach Buddhas Tod im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung begannen indische Mönche die Ordensregeln und Lehrreden des Erleuchteten zu sammeln. 400 Jahre später wurden die Überlieferungen im sogenannten Pali-Kanon schriftlich festgehalten. Darin heißt es unmissverständlich:

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Wer an Gott glaubt, glaubt auch an Aschenputtel

© picture-alliance / Design Pics Vergrößern Religiös erzogene Kinder können Fiktion schlechter von Fakten trennen, fand eine neue Studie heraus
Kinder können sehr gut zwischen Fakten und Fiktionen unterschieden, wenn sie eine Geschichte hören. Aber nur, wenn sie nicht religiös erzogen werden, wie eine neue Studie herausfand.

Von Maria WiesnerFrankfurter Allgemeine

Kinder lernen viel über Erzählungen. Aber können sie auseinanderhalten, ob Aschenputtel oder Tom Sawyer fiktive oder reale Personen sind? Durchaus. Aber nur, wenn ihre Eltern sie nicht religiös erziehen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift „Cognitive Science“ erschienen ist.

Erarbeitet wurde die Studie von den drei Wissenschaftler Kathleen Corriveau (Boston University), Eva Chen (Hong Kong University) und Paul Harris (Harvard University). Für ihr gemeinsames Projekt haben sie 66 Kindern im Alter von fünf und sechs Jahren aus konfessionellen und nicht-konfessionellen Einrichtungen ausgewählt und ihnen Geschichten erzählt. Manche Geschichten entnahmen sie der Bibel, in manchen hatte der Protagonist magische Fähigkeiten, manchmal handelten die Erzählungen schlicht von realen Menschen.

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Galaxy’s Huge Black Hole Puts On Awesome Fireworks Show

By Kelly DickersonHuffpost Science

The supermassive black hole at the center of a far-off galaxy is putting on a fireworks display of cosmic proportions.

Scientists captured the brilliant display in new images and a video tour of the spiral galaxy Messier 106 (also called NGC 4258). An amazing composite picture was created by combining data from three NASA telescopes and a National Science Foundation (NSF) telescope trained on Messier 106, which is about 23 million light-years away.

While the galaxy is spiral in shape, like the Milky Way, Messier 106 has two extra swirling arms that glow in X-ray, optical and radio light. These features are called anomalous arms and intersect the galaxy at an angle instead of aligning with the main galactic disk. [See Amazing Images of the X-Ray Universe]

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Kirchenaustritte: „Wenn keiner mehr da ist, wer soll etwas ändern?“

Leere Kirchenbänke dürfen nicht einfach hingenommen werden, meint Welt-Autorin Claudia Becker
Foto: Pfarrei St. Bonifatius Berlin / flickr | CC-BY 2.0
Die Kirchenaustritte nehmen weiter zu. Dass die Stimme der Kirche die Gesellschaft immer weniger prägt, scheinen Konfessionsvertreter und (Noch-)Kirchenmitglieder hinzunehmen. Das meint Welt-Autorin Claudia Becker und fordert beide Gruppen auf, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden.

pro Medienmagazin

Der römisch-katholischen Kirche gehörten nur noch 30,3 Prozent der Deutschen an, zur Evangelischen Kirche Deutschland zählten nur noch 28,9 Prozent, schreibt Becker in ihrem Artikel „Die Kirchen bluten aus“. Beide Kirchen haben in den vergangenen zwei Jahren mehr als Hunderttausend Mitglieder verloren.

Grund für die vielen Austritte sei, dass sich beide Kirchen zu wenig am Zeitgeist und an den Bedürfnissen ihrer Mitglieder orientierten. An der Katholischen Kirche kritisiert Becker die fehlende Gleichberechtigung von Frauen und Männern und eine „Doppelmoral des Sexualkodexes“, der einerseits das Zölibat propagiere, andererseits Kindesmissbrauch in den Kirchen tolerieren. Über die Protestanten schreibt sie: „Aber auch eine evangelische Kirche, die so liberal ist, dass sie schon manchmal belanglos ist und so enspiritualisiert, dass sie sich kaum noch traut, vom Glauben zu sprechen, hat keine Zukunft.“ Schon in den Kindergottesdiensten solle mehr religiöse Erziehung vermittelt werden, anstatt „Bilder von der Arche Noah auszumalen“.

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Mazyek weist Vorwürfe des Zentralrats der Juden zurück

Symbolbild: Zeichen für Jüdisches Leben in Europa © by Cea. auf Flickr (CC BY 2.0), bearbeitet islamiQ
Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, hat die Vorwürfe des Zentralrats der Juden, die muslimischen Verbände würden zu wenig gegen Antisemitismus tun, zurückgewiesen. Mazyek mahnte zudem zu einer Unterscheidung zwischen Kritik an der israelischen Politik und Antisemitismus an.

IslamiQ

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), hat Vorwürfe des Zentralrats der Juden, die muslimischen Verbände täten zu wenig gegen Antisemitismus zurückgewiesen. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) erklärte Mazyek, dass sich die Gemeinden in den Freitagsgebeten und im Austausch mit Jugendlichen sehr wohl mit Antisemitismus auseinandersetzten.

Der ZMD-Vorsitzende mahnte zudem eine klare Unterscheidung zwischen Kritik an der israelischen Politik und Antisemitismus an. Der Islam sei „strukturell antirassistisch“ und dem Judentum und Christentum zugewandt. Extremisten, die etwas anderes propagierten, verstießen gegen muslimische Grundsätze.

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Cornel West calls Obama a war criminal for helping ‘facilitate’ Palestinian deaths in Gaza

Image: rawstory.com
Civil right activist Cornel West called President Barack Obama a war criminal during a demonstration in Washington D.C. on Saturday supporting Palestinians, Talking Points Memo reported.

By Arturo GarciaThe Raw Story

“There’s an intimate connection between mendacity and criminality, between lies and crimes against humanity,” West said. “And what I want to say to my Black brother in the White House: Barack Obama is a war criminal, not because he’s Black, or half-African and white, because his drones have killed 233 innocent children, and because he facilitates the killing of innocent Palestinians in Gaza and the West Bank, and it would be true anywhere else.”

West, who argued that the gathering was “anti-Jewish hatred” and “anti-occupation,” levied a similar accusation towards Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu.

“Benjamin Netanyahu is a war criminal — not because he’s Jewish, but because he has chosen to promote occupation and annhilation,” West said. “This is a human affair.”

The protest was held two days before Israel and the Palestinian group Hamas agreed to a 72-hour truce arranged by Egypt.

“The killing of any innocent civilian is a war crime,” West said. “But we’re now [at] 1,600 and counting. That is Israeli state terrorism in action.”