Atheist attackiert Kreationisten in kirchlichem Organ


Wort und WissenStudiengemeinschaft „Wort und Wissen“: EZW soll sich nicht missbrauchen lassen.

kath.net

Scharfe Kritik am Kreationismus (Schöpfungslehre) wird im aktuellen Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW/Berlin) geübt. Der Evolutionsbiologe und Atheist Martin Neukamm (München) bezeichnet darin den Einfluss des Kreationismus als gefährlich. Er verschleiere vorhandenes Naturwissen, übergehe logische Zusammenhänge und benutze Scheinbeweise, um die Evolutionstheorie wissenschaftlich bloßzustellen. Die Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ (Baiersbronn/Schwarzwald) versuche, die Schöpfungslehre als „brauchbare, historisch-wissenschaftliche Alternative“ darzustellen. Doch der Kreationismus sei von seinem Wesen her „wissenschaftsfeindlich“, auch wenn „Wort und Wissen“ sich dagegen verwahre. Neukamm: „Im Kreationismus ist der fundamentalistisch gedeutete Bibeltext immer der letzte Schiedsrichter – gleichgültig, wie stark empirische Daten und naturwissenschaftliches Hintergrundwissen diese Deutung widerlegen.“

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