Ökumene-Träume von Evangelikalen und Katholiken


Headquarter des Konzerns.
Headquarter des Konzerns.
Warum die Treuesten der Treuen in der Volkskirche theologisch immer mehr bewundernd nach „Rom“ blicken.

Von Helmut Matthieskath.net

Ein jüdischer Reiseleiter in Israel beeindruckte durch seine Kenntnis des Neuen Testamentes so sehr, dass man ihn fragte: „Wenn Sie sich dort besser als viele Christen auskennen, warum werden Sie eigentlich kein Christ?“ Und seine Antwort: „Was sollte ich denn werden? Es gibt über 500 verschiedene christliche Konfessionen, die sich teilweise auch noch bekämpfen, indem sie sich gegenseitig absprechen, die Wahrheit über Jesus zu verkünden!“

Damit hat der Jude eines der wesentlichsten Hindernisse beschrieben, warum nicht mehr Menschen Christen werden. Jesus hat gebetet, dass seine Nachfolger „eins“ sein sollen (Johannes 17,21). Die Ökumene ist also Christenpflicht. Die einen versuchen, sie zu erfüllen, indem sie die Wahrheitsfrage ganz ausklammern – nach dem Motto, es sei letztlich nicht wichtig, was Christen im Einzelnen glauben. Andere (vor allem im evangelikalen Bereich) erheben Themen zur Heilsfrage, die keine sind (wie Taufe, Amtsverständnis, Maria), und verhindern damit Ökumene. Beides ist einseitig.

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2 Comments

  1. Was der erfundene Lattenjupp getan, gesagt oder auch nicht gesagt haben soll, ist vollkommen unerheblich. Ebenso kann kein selbsternannter Prediger der RKK daherkommen neue Glaubensweisheiten schwurbeln. Für die RKK sind Dogmen ewig und absolut wahr, sie sind selbst für den Papst unantastbar. Eine Ökumene der Religionen ist unmöglich

    Dogma 430: Dem römischen Papst sich zu unterwerfen, ist für alle Menschen unbedingt zum Heile notwendig. Das erklären, behaupten, bestimmen und verkünden Wir.

    Dogma 434: Wir bestimmen, dass der Heilige Apostolische Stuhl und der römische Bischof den Vorrang über den ganzen Erdkreis innehat …

    Dogma 369: Außerhalb der Kirche kann niemand gerettet werden.
    Freilich sind nicht alle, die in unüberwindlicher Unwissenheit über Christus und seine Kirche leben, schon aufgrund dieser Unwissenheit ewig zu verdammen … Er [Christus] schenkt auch jedem seine Gnade, der sich nach Kräften müht, so dass er die Rechtfertigung und das ewige Leben erreichen kann. Diese Gnade erhält aber keiner, der von der Einheit des Glaubens oder von der Gemeinschaft der Kirche aus eigener Schuld getrennt ist und so aus diesem Leben scheidet. Wer nicht in dieser Arche ist, wird in der Sintflut umkommen.
    So verwerfen und verabscheuen Wir die gottlose Lehre von der Gleichwertigkeit aller Religionen … usw.

    Dogma 373: Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete Heilsnotwendigkeit wissen, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen

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