„Homosexualität ist Gott widerlich!“ – Kein Bürgerpreis für Intoleranz und Fundamentalismus!


Am 20. Februar 2014 wurde die Leiterin des Hamburger Vereins MISSION FREEDOM, Gaby Wentland, vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) mit dem über 20.000 Euro dotierten Bürgerpreis als „Deutschlands Bürgerin des Jahres 2013“ ausgezeichnet.
Verliehen wurde Frau Wentland der Preis für Ihr Engagement gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Mit Streetworkern und einem Frauenhaus, das nicht offiziell anerkannt ist, meint die Pastorenfrau, Opfern von Zwangsprostitution und Menschenhandel zu helfen. Der Verein will nach eigenen Angaben bisher 23 Frauen und zwölf Kinder betreut haben.

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Ein hohes Maß öffentlicher Aufmerksamkeit erzielte Gaby Wentland mit der Geschichte einer Frau namens Lisa, die sie auch auf dem evangelischen Kirchentag 2013 und als Protagonistin in einer DVD-Produktion („Heiße Ware“) präsentierte. Die junge Frau soll angeblich mit acht Jahren von ihrem Vater in die Zwangsprostitution verkauft worden sein. Frau Wentland ignorierte die Hinweise der Großmutter des Mädchens auf eine psychische Erkrankung ihrer Enkelin, die ihre Zuverlässigkeit als Zeugin stark in Zweifel zieht. Frau Wentland ignorierte die Ermittlungsergebnisse des Landeskriminalamt Hamburg, die Lisas Behauptungen widerlegen. Jörn Blicke, Dezernatsleiter am Landeskriminalamt Hamburg, ist sich sicher: Diese Geschichte ist frei erfunden (Quelle: SPIEGEL-ONLINE, 27.12.2013). Mit ihren Falschaussagen konfrontiert, zog Frau Wentland den Film zurück, blieb aber bei ihrer Darstellung.

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