Kirchen, Kapital und Misstrauen


Bild: tilly
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Die Evangelische Kirche in Deutschland(EKD) bedauert Irritationen bei der Neuregelung zur Kapitalertragssteuer, die offensichtlich zu mehr Kirchenaustritten führt.
Es geht nicht um die Deutlichkeit einer Sache, die keine neue Steuer ist. Der christliche Steuerbürger ist nicht so blöde um die Unterschiede nicht zu sehen und zu erkennen. Er erkennt, dass die Kirche mit ihren Milliarden-Einnahmen, ihrem Immobilienbsitz und ihren Verwaltungsstrukturen ein normaler Konzern ist. Dort, wo eigentlich Spiritualität und das Wort Gottes verkündet werden sollen, geht es in erster Linie ums Geld. Die Pfaffen und ihre kirchlichen Strukturen wollen leben, gut leben. Die Verkündung Gottes ist ans Kapital gebunden und so stellen die Kirchen eine gesellschaftliche Struktur dar, die sie nicht von anderen wirtschaftlichen Einheiten unterscheidet.

Die Steuerdaten der Bürger werden zukünftig von den Kirchen abgefragt. Die Banken ziehen automatisch Kirchensteuer, die aus Kapitalsteuererträgen fällig wird, ab. Gesetzgeber und religiöser Klüngel quetschen den Bürger aus. Auch klar, Kirchen lassen sich nicht mit ein paar Ave Marias leiten und verwalten. Der Bürger spürt, seine Kirche misstraaut ihm, Generalverdacht im Gotteshaus. Glücklich und gelassen können die sein, die nicht auf den Zahllisten der Götzendiener stehen. Vertrauen ist keine Einbahnstraße, warum also sollte der religiöse Steuerbürger, der unter Generalverdacht gestellt wird, noch seiner Kirche vertrauen? Es gibt keinen Grund. Also tritt er aus. Behördlicher Datenabgleich mit Gottes Segen um die Pfründe der Kirchenbonzen zu sichern.
Die größten Arbeitgeber im Lande, deren soziale Einrichtungen zum großen Teil eh vom Steuerbürger bezahlt wird. Medizinische Einrichtungen die von den Krankenkassen und den gesellschaftlichen Sozialsystemen bezahlt werden.
Die Gier der Pfaffen ist unendlich, jedes Mittel recht. Wenn es ums Geld geht grenzenloser Pragmatismus. Diese Gier geht einher mit der Unterstützung der Politik.
Den Pfaffen geht es nicht um Steuergerechtigkeit oder gar um eine einfache Verfahrenslösung, Seligkeit hat ihren Preis. Und so lügen sich die Pfaffen wieder in die Taschen, meinen, dass man den neuen Kirchensteuereinzug zu wenige mit den Menschen kommuniziert habe. Quatsch. Es geht ums Geld, um nichts anderes.

3 Comments

  1. Solange bei uns nun sogar „Gottes Stellvertreter auf Erden“ amtlich auf den Bankkonten herumschnüffeln, gibt es nur ein Mittel um die menschliche Unversehrtheit zurückzugewinnen: AUSTRETEN, damit erlicht die Rechtgrundlage dieses schweren Eingiffs in die Persönlichkeitsrechte. 😉 😉 😉

    Wer’s Beten zu „Gott „trotzdem braucht, der wird überrascht sein, das geht auch ohne kirchliche Kontokontolle . 😉 😉

    Übrigens steht In der Bibel nicht’s über die deutsche Kichensteuer….und am Deutschen Wesen…..wird der Öffentlich-Rechtliche Gott nicht genesen… 😉 😉 😉

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