Käßmann für Abschaffung der Bundeswehr

Margot-KässmannDie ehemalige Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, hat sich für eine Abschaffung der Bundeswehr ausgesprochen.

SpON

„Ich fände es gut, wenn die Bundesrepublik auf eine Armee verzichten könnte wie etwa Costa Rica“, sagte Käßmann im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Käßmann sagte, ihr sei zwar klar, dass ihre Position im Moment noch eine Utopie sei, auch wegen der Einbindung Deutschlands in der Nato. Sie registriere allerdings mit Genugtuung, dass die Deutschen bewaffneten Einsätzen enorm skeptisch gegenüberstünden und fügte hinzu: „Ich fände es gut, wenn wir als Konsequenz aus den Schrecken des 20. Jahrhunderts sagen: Wir beteiligen uns nicht an Kriegseinsätzen.“ Käßmann ging auch auf Distanz zu Bundespräsident Joachim Gauck, der sich für ein stärkeres internationales Engagement Deutschlands ausgesprochen hatte.

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Mehr als sieben Meter hohe Buddha-Statue in Hannover eingeweiht

Zur Einweihung kamen mehr als 1000 Gläubige.
dpa/Alexander Körner/dpa
Eine mehr als sieben Meter hohe Buddha-Statue schmückt seit Samstag den Platz vor dem bundesweit größten buddhistischen Kloster in Hannover.

FOCUS ONLINE

Zur Einweihung beim Ullambanafest kamen mehrere tausend Gläubige. Nach Angaben eines Sprechers des Klosters handelt es sich bei der über zwei Tonnen schweren Figur um Europas größte Buddha-Statue. Für die aus Spendengeldern finanzierte Skulptur wurde eigens ein Thron in Form eines sechseckigen Gebäudes gebaut.

Pfarrer: Kirchen vernachlässigen Tierschutz—PETA mag man nicht

Bild: animalequality.de
Bild: animalequality.de
Der Dortmunder Pfarrer Friedrich Laker hat die Kirchen in Deutschland zu mehr Engagement im Tierschutz aufgefordert.

Von Jasmin Maxwellevangelisch.de

In der kirchlichen Lehre würden Tiere meist nur als Nutztiere für den Menschen und selten als Wesen mit eigenem Wert angesehen, sagte der Theologe dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Wir brauchen eine Theologie des Lebens und müssen wegkommen von der Theologie des Menschen.“

Mit einem Kirchentag für Mensch und Tier vom 22. bis 24. August in Dortmund will der Pfarrer der Lydia-Kirchengemeinde in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Kulturveranstaltungen die Themen Glauben und Tierschutz verknüpfen. Laker veranstaltet den Kirchentag bereits zum zweiten Mal – die erste Auflage gab es 2010 – gemeinsam mit dem Tierschutzverein der Ruhrgebietsstadt und lokalen Künstlern und Kreativen.

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Bundeswehr soll in Israel den Tunnelkampf lernen

309 rechtsextremistische Verdachtsfälle gab es 2013 in der Bundeswehr
309 rechtsextremistische Verdachtsfälle gab es 2013 in der Bundeswehr
Deutsche und israelische Soldaten arbeiten seit Jahrzehnten eng zusammen. Jetzt gibt es ein neues Projekt: Ausbildung im urbanen Gelände. Auch die Rüstungskooperation für den Zweitschlag läuft weiter.

Von Thorsten JungholtDIE WELT

Die Zusammenarbeit der Bundeswehr mit den israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) wird intensiviert. Wie der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Bruno Kasdorf, dem Verteidigungsausschuss des Bundestags mitteilte, sollen bis zu 250 deutsche Soldaten nach Israel geschickt werden, um dort im Häuser- und Tunnelkampf ausgebildet zu werden.

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US-Zeitung: Vatikan und Evangelikale planen gemeinsame Erklärung

Papst Franziskus (Bild: AP)
Papst Franziskus (Bild: AP)
Medienberichten zufolge haben US-amerikanische evangelikale Christen Papst Franziskus um eine gemeinsame Erklärung im Jahr 2017 gebeten.

Von Petra Lorlebergkath.net

Nach einem Bericht des „Boston Globe“ planen der Vatikan und einige evangelikale Gemeinschaften eine gemeinsame Erklärung. Der episkopale Bischof Tony Palmer habe vor wenigen Wochen eine entsprechende Vorlage für eine solche Erklärung dem Papst übergeben. Darin schlägt die evangelikale Gemeinschaft um Palmer vor, dass dieses Positionspapier sowohl vom Vatikan wie auch von den Leitern der führenden protestantischen Gemeinschaften im Jahr 2017 in Rom unterzeichnet werden soll. 2017 jährt sich die Reformation zum 500. Mal. Der Artikel im „Boston Globe“ wurde vom katholischen Papstbiographen Austen Ivereigh verfasst, der erwähnte, er habe diese Information direkt von Palmer erhalten. Eine Reaktion aus dem Vatikan wurde bisher noch nicht bekannt.

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Wie die Deutschen sind

The Bodleian Library
Leitfaden für britische Soldaten in Deutschland 1944
Aus dem Englischen von Klaus Modick
Verlag: Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014
ISBN: 9783462046342
8,00 €
In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs marschierten zehntausende britische Soldaten in Deutschland ein. Im Gepäck hatten sie einen Leitfaden ihres Außenministeriums, der sie auf die Besatzung vorbereiten sollte. Darin wird erörtert, was für Menschen die Deutschen sind – wie sie denken, welche Gewohnheiten sie haben und wie am besten mit ihnen umzugehen sei.

Von Frank SchubertSpektrum.de

Das Büchlein warnte vor einem „merkwürdigen Volk“ und hat die Sicht der Briten auf unser Land stark geprägt. Viele Einschätzungen, zu denen die Autoren damals kamen, dürften noch heute verbreitet sein.

An einer Stelle heißt es: „Über die Brutalität der Deutschen gibt es nicht mehr viel zu sagen (…) Aber es mag Ihnen merkwürdig vorkommen, dass die Deutschen zugleich sentimental sind. Sie lieben melancholische Lieder. Sie neigen zu Selbstmitleid. Selbst kinderlose alte Ehepaare bestehen auf ihrem eigenen Weihnachtsbaum.“ Diese Mischung aus Sentimentalität und Gefühlskälte, schreiben die Autoren weiter, zeuge nicht von einem ausgewogenen Selbstbewusstsein. Zudem hätten die Deutschen ihre Gefühle nicht gut im Griff. „Sie werden feststellen, dass Deutsche häufig bereits in Wut geraten, wenn auch nur die kleinste Kleinigkeit daneben geht.“

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Kirchenmänner als Politik-Lobbyisten—Gottesstaat Deutschland

Martin Dutzmann (l) und Karl Jüsten während eines Ökumenischen Gottesdienstes | © Andreas Schoelzel/dpa
Die evangelische und katholische Kirche haben Vertreter in den Bundestag geschickt. Sie sind Seelsorger für Abgeordnete, aber auch knallharte Gesetzes-Unterhändler.

Von Claudia KellerZEIT ONLINE

Im Bundestag wird nicht nur geredet. Es wird auch gebetet. Donnerstags und freitags um 8.30 Uhr läuten im Andachtsraum die Glocken des Kölner Doms – vom Band. Eine halbe Stunde Psalmen statt Gesetzentwürfe, Evangelium statt Haushaltsdebatte, dafür steht mancher Abgeordnete früher auf.

Die Kirchen umwerben die Parlamentarier. Dafür haben sie zwei Theologen nach Berlin berufen. Martin Dutzmann vertritt die evangelische Kirche, Karl Jüsten die katholischen Bischöfe. Sie sind als Seelsorger für die Politiker da. Sie trösten, wenn die Mutter stirbt, sie taufen die Kinder und segnen Ehepaare. Dutzmann und Jüsten sind im Bundestag aber nicht nur Seelsorger, sondern auch eifrige Lobbyisten.

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Ägypten: Gericht löst Muslimbrüder-Partei auf

muslimbrotherhoodÄgyptens Justiz setzt das harte Vorgehen gegen die Opposition fort: Verhaftungen und Todesurteile gegen Anhänger – und nun verbietet ein Gericht die Partei der Muslimbrüder.

Süddeutsche.de

  • Urteil des höchsten Verwaltungsgerichts: Ägyptens Justiz löst den politischen Flügel der Muslimbruderschaft auf.
  • Damit ist die Teilnahme an einer Parlamentswahl nun ausgeschlossen.
  • Seit dem Sturz von Mohammed Mursi gehen die Behörden rigoros gegen die Muslimbruderschaft vor.

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Montgomery: Ärzte sind keine „Tötungsmedikamentebeschaffer“

Frank Ulrich Montgomery, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hat Forderungen, Ärzten die Beihilfe zum Suizid zu erlauben, widersprochen.

evangelisch.de

„Der Arzt als billiger Tötungsmedikamentebeschaffer, das kann ja wohl nicht gemeint sein“, sagte er der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagsausgabe). Die moderne Palliativmedizin biete auch Schwerstkranken viele Möglichkeiten, ihr Leben schmerzlos und in Würde zu Ende zu leben.

Die Folgen einer Regelung, die Beihilfe zum Suizid zur ärztliche Aufgabe machen würde, wolle er sich nicht ausmalen. „Das sind ja nicht nur todbringende Infusionen“, sagte Montgomery. „Am Ende gäbe es noch eine Abrechnungsziffer für Beihilfe zum Selbstmord. Nein, das ist Tötung auf Verlangen, und die ist falsch, sie verstößt gegen ärztliche Ethik.“

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Neues vom Anfang des Universums

Entwicklungsphasen des Universums. Bild: NASA, WMAP Science Team/public domain
Entwicklungsphasen des Universums. Bild: NASA, WMAP Science Team/public domain
Schon in seiner Frühzeit hat das Universum scheinbar ein Ungleichgewicht entwickelt, das mit heutiger Physik nicht zu erklären ist. Das Problem verschwindet jedoch, wenn man die Daten auf neue Weise analysiert.

Von Matthias MattingTELEPOLIS

Der Anfang von Raum und Zeit muss sich in unvorstellbarem Chaos abgespielt haben. Vor ungefähr 13,7 Milliarden Jahren konzentrierte sich die komplette Masse des Universums von heute 1053 Kilogramm in einem einzigen Punkt, einer Singularität. Die Naturgesetze galten noch nicht, Kräfte wie Gravitation oder Kernkraft gab es noch nicht; stattdessen trieb eine Art Urkraft den 1032 Grad heißen Brei auseinander. Erst nach Ablauf einer Planck-Zeit (10-43 Sekunden) beginnt die Physik. Der winzige Materietropfen ist durch seine anfängliche Ausdehnung um die Planck-Länge ein bisschen kälter geworden, sodass die Schwerkraft aus der Urkraft kondensieren kann wie Tau aus feuchter Luft. Undankbar stellt sie sich der Ausdehnung des Alls entgegen, hat aber noch keine Chance. Nach Ablauf von 10-38 Sekunden spalten sich auch die Starke Kernkraft und die elektroschwache Kraft aus der Urkraft ab.

Jetzt folgt die Inflationsphase. Das Universum bläht sich von der Größe eines Protons auf den Umfang eines Fußballs auf, weil es von exotischen Inflatonen (für die die Schwerkraft abstoßend wirkt) auseinandergetrieben wird – Teilchen, die nie wieder im Universum auftauchen werden. Danach entstehen einige der heute noch bekannten Teilchen, etwa Elektronen und Positronen, Quarks und Antiquarks, Neutrinos, Vorläufer der Photonen sowie die Gluonen, die für die Vermittlung der Starken Kernkraft zuständig sind. Teilchen und Antiteilchen sind in gleicher Zahl vorhanden, treffen sie sich, annihilieren sie sich gegenseitig. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Die Ausdehnung bremst sich ab.

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Religioten in Deutschland: Muslime misshandeln Christen

religionenIn einem Berliner Flüchtlingslager prügeln Tschetschenen christliche Syrer krankenhausreif – Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer plädierte deshalb dafür, Christen nicht zusammen mit anderen unterzubringen.

kath.net

Die Misshandlung von Christen durch muslimische Extremisten setzt sich in Deutschland fort. So haben am 8. August muslimische Tschetschenen in einem Berliner Flüchtlingsheim christliche Syrer krankenhausreif geschlagen. Etwa 100 Personen waren an der Auseinandersetzung am 8. August beteiligt – mehr als 60 Tschetschenen und etwa 30 Christen. Rund 60 Polizisten kamen zum Einsatz; sie nahmen acht Personen fest, darunter sieben Tschetschenen. Die Syrer flohen von dem NStadtteil Marienfeldeotaufnahmelager im Stadtteil Marienfelde in die katholische St. Laurentius-Kirche im Bezirk Tiergarten. Hintergrund des Streits war der Hass radikaler Muslime auf Christen, gaben die Syrer an. Tschetschenen sollen sich damit gebrüstet haben, im syrischen Bürgerkrieg für den sogenannten „Heiligen Krieg“ gekämpft zu haben.

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Pastor Rick Joyner: Evolution is Impossible because I’ve Never Seen Species Change

Rick Joyner, Image: Friendly Atheist
Over the weekend, MorningStar Ministries director Rick Joyner offered rock solid proof that evolution is impossible:

By Hemant MehtaFriendly Atheist

… There’s a development within species, but we do not have a single example anywhere, in all of history, of species change. Not one!… You can mix a donkey and a horse and get a mule, but mules cannot reproduce. They can only reproduce after their own kind. We have no species change.

Why would a whole theory, everything taught in our schools, be based on something that is so outrageously not only ridiculous, it’s impossible?

Not one example? How about… all of them? We all have ancient ancestors who’d be considered different species from us. Want them within one human generation? Experiments have shown it happening. Want more evidence? There’s fossils and DNA… but those never seem to matter to Creationists.

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Fundamentalistin sieht sich nicht fundamental genug dargestellt

Sieht sich von der ARD-Dokumentation falsch dargestellt: Gaby Wentland von „Mission Freedom“
Foto: pro
Zur ARD-Dokumentation über „radikale Christen in Deutschland“ haben die in der Sendung erwähnten Personen Stellung bezogen. Sie kritisieren die Recherchemethoden und die aus ihrer Sicht einseitige Berichterstattung.

pro Medienmagazin

Gabrielle Wentland vom Verein „Mission Freedom“, der sich gegen Zwangsprostitution einsetzt, bemängelt die Aufmachung der Sendung: Diese diene dem Zweck, Christen zu diffamieren. „Es werden Dinge vermischt, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben.“ Der Hauptvorwurf gegen „Mission Freedom“ laufe ins Leere: Anders als die Dokumentation vorgebe, habe man eine umstrittene DVD bereits 2013 vom Markt genommen, auf der über eine angebliche frühere Zwangsprostituierte berichtet wurde. „Der NDR wurde über diese Tatsache auch im November 2013 schriftlich informiert! Es ist sehr bedauerlich, dass so eine einseitig und unvollständig recherchierte Sendung ausgestrahlt wird.“

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The black hole at the birth of the Universe

Before the Big Bang.
Credit: Image courtesy of Perimeter Institute
The big bang poses a big question: if it was indeed the cataclysm that blasted our universe into existence 13.7 billion years ago, what sparked it?

ScienceDaily

Three Perimeter Institute researchers have a new idea about what might have come before the big bang. It’s a bit perplexing, but it is grounded in sound mathematics and is it testable?

What we perceive as the big bang, they argue, could be the three-dimensional „mirage“ of a collapsing star in a universe profoundly different than our own.

„Cosmology’s greatest challenge is understanding the big bang itself,“ write Perimeter Institute Associate Faculty member Niayesh Afshordi, Affiliate Faculty member and University of Waterloo professor Robert Mann, and PhD student Razieh Pourhasan.

Conventional understanding holds that the big bang began with a singularity — an unfathomably hot and dense phenomenon of spacetime where the standard laws of physics break down. Singularities are bizarre, and our understanding of them is limited.

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Verein: Nicht mal die Hälfte der katholischen Pfarrer lebt zölibatär

Laut dem bundesweiten »Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen« lebt deutlich weniger als die Hälfte der katholischen Pfarrer zölibatär. Foto: Thomas Frey
Auch katholische Priester verlieben sich. Das kann das Ende des Jobs bedeuten. Im Bistum Trier ist das zuletzt häufiger vorgekommen. Ein Zufall, heißt es dort. Wie sieht es in anderen Diözesen in Rheinland-Pfalz aus?

Saarbrücker Zeitung

Fünf katholische Priester haben im Bistum Trier in den vergangenen eineinhalb Jahren ihr Amt wegen des Zölibats aufgegeben. Allein in diesem Jahr seien es drei gewesen, sagte Bistumssprecher André Uzulis der Nachrichtenagentur dpa. „Sie wollten nicht mehr zölibatär leben.“ Diese Häufung sei „Zufall“.

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