Fundamentalistin sieht sich nicht fundamental genug dargestellt


Sieht sich von der ARD-Dokumentation falsch dargestellt: Gaby Wentland von „Mission Freedom“
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Zur ARD-Dokumentation über „radikale Christen in Deutschland“ haben die in der Sendung erwähnten Personen Stellung bezogen. Sie kritisieren die Recherchemethoden und die aus ihrer Sicht einseitige Berichterstattung.

pro Medienmagazin

Gabrielle Wentland vom Verein „Mission Freedom“, der sich gegen Zwangsprostitution einsetzt, bemängelt die Aufmachung der Sendung: Diese diene dem Zweck, Christen zu diffamieren. „Es werden Dinge vermischt, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben.“ Der Hauptvorwurf gegen „Mission Freedom“ laufe ins Leere: Anders als die Dokumentation vorgebe, habe man eine umstrittene DVD bereits 2013 vom Markt genommen, auf der über eine angebliche frühere Zwangsprostituierte berichtet wurde. „Der NDR wurde über diese Tatsache auch im November 2013 schriftlich informiert! Es ist sehr bedauerlich, dass so eine einseitig und unvollständig recherchierte Sendung ausgestrahlt wird.“

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