Montgomery: Ärzte sind keine „Tötungsmedikamentebeschaffer“


Frank Ulrich Montgomery, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hat Forderungen, Ärzten die Beihilfe zum Suizid zu erlauben, widersprochen.

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„Der Arzt als billiger Tötungsmedikamentebeschaffer, das kann ja wohl nicht gemeint sein“, sagte er der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagsausgabe). Die moderne Palliativmedizin biete auch Schwerstkranken viele Möglichkeiten, ihr Leben schmerzlos und in Würde zu Ende zu leben.

Die Folgen einer Regelung, die Beihilfe zum Suizid zur ärztliche Aufgabe machen würde, wolle er sich nicht ausmalen. „Das sind ja nicht nur todbringende Infusionen“, sagte Montgomery. „Am Ende gäbe es noch eine Abrechnungsziffer für Beihilfe zum Selbstmord. Nein, das ist Tötung auf Verlangen, und die ist falsch, sie verstößt gegen ärztliche Ethik.“

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1 Comment

  1. Den Tod auf Raten darf man sich locker aus dem Zigarettenautomaten ziehen. Einen humanen Tod darf man sich nicht erwerben können. (Wahrscheinlich, weil es zwar eine Tabaksteuer, dahingegen jedoch keine Steuerabgaberegelung für -Mittel zum menschenwürdigenSterben- gibt.) 😦

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