Auf den Spuren der Scharia


Ein Demonstrant in Sanaa (Jemen) bietet die Stirn, um die Scharia zur Quelle jedweder Gesetzgebung zu erklären. Foto: rtr
Sadakat Kadri reist auf den Spuren der Scharia durch Geschichte und Gegenwart des islamischen Rechts.

Von Dirk PilzFrankfurter Rundschau

Wie konnte das passieren? Das islamische Recht hat eine ruhmreiche, jahrhundertlange Geschichte. Aber gut 40 Jahre haben gereicht, um es um seinen hervorragenden Ruf zu bringen – und seine Geschichte zu diskreditieren. Scharia? Für die meisten Nicht-Muslime im Westen: nichts als eine schlimme Sache. Man lese die täglichen Terrormeldungen, schaue auf die von der IS eingerichteten Scharia-Gerichte, höre, was junge Dschihadisten sagen, sehe, was sie tun. Gibt es irgend Gründe, Scharia für eine gute, hilfreiche, das Leben und den Frieden fördernde Sache zu halten? Der nicht-muslimische Westen hat längst sein Urteil gesprochen: Scharia ist schlecht, Scharia muss weg.

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