Europas Bischöfe wollen Krieg


Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz, ist einer der Unterzeichner des Aufrufs
Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz, ist einer der Unterzeichner des Aufrufs
Kirchenführer appellieren an UNO, „jedes legitime Mittel“ zu autorisieren, um die Tragödie im Irak zu stoppen. Wenn nötig auch mit militärischer Gewalt.

DiePresse.com

Meist rufen Kirchenvertreter ja zum Frieden auf – doch diesmal ist das anders: Die katholischen Bischöfe Europas sprachen sich am Mittwoch für eine Militärintervention der Westmächte zum Schutz der verfolgten Christen und Yeziden im im Irak aus, wie die Agentur Kathpress berichtete. Ein etwaiger Militäreinsatz solle aber im Rahmen eines UN-Beschlusses ablaufen.

Christen und Yeziden werden im Nordirak von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) verfolgt. Dabei wurden bereits hunderte Menschen auf teilweise bestialische Weise getötet.

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6 Gedanken zu “Europas Bischöfe wollen Krieg

  1. So nebenbei
    Die neue Version Firefox 31 erlaubt jede Seite wie mehreren Reklamewindows zu pflastern und wie ich feststelle, selbst Kommentartexte mit Reklame zu versauen, die man selber weder kennt noch je geladen hat.

    Dazu kommt, dass bei Überbelastung des Internet Servers durch Handy Anwendungen (viele Touristen) die Texte extrem langsam laden und verstümmelt werden. Es fehlen Worte, Buchstaben werden vertauscht oder es kommen Wort dazu, die garnicht geschrieben wurden.

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  2. Wo war die Forderung des katholischen Kirchenfunktionärs nach militärischer Intervention gegen das erneute Massaker Israel’s im GAZA Steifen? …ach so….das waren ja nur gegen Muslime….? Seit dem 8. Juli wurde erneut das „Freiluftgefängnis““ durch Israel befriedet“, wobei fast 2000 Menschen aus der Luft, von der See und mit Panzern massakriert wurden- wie schon häufig seit 2006! 25 % der Mordopfer waren Kinder. Die gegen die israelische Soldateska absolut schutzlose palästinensiche Zivilbevölkerung wurde diemal selbst in UNO Einrichtungen und UNO Schulen und Krankenhäusern bombardiert.

    Dieser Konflikt Israels mit den Palästinensern basiert auf einem 4000 jährigen „Gotteswahn“ , bei dem dieses Land zwischen Jordan und Mittelmeer, in einem Werk bronzezeitlicher Literatur, einem Volk „Israel“ versprochen worden sein soll: Obwohl diese religiöse Seifenblase vor 2000 unter der Wucht des Römischen Imperiums zerplatzte, kühlt Israel seit 1948 seine Wut an den lokalen Palästinensern, die dort seit Jahrhunderten siedeln…… 😉

    Wir brauchen mehr Frieden Herr Bischof und nicht mehr Krieg, das KernGeschäft der Kirchen seit 2000 Jahren …und vor allem hat die Bundeswehr im Nahen Osten nichts zu suchen….. 😉 😉

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  3. Rolo

    Fairerweise müsste sein Appell an die UNO lauten: „Jedes legitime Mittel zu autorisieren, um die Tragödien, ausgelöst durch den globalen, multiplen, religiösen Wahnsinn, entgültig zu stoppen“. Ja, Herr Marx, aber bitte nicht einseitig oder halbherzig, sondern so richtig Tabula rasa. Ohne diese schwachsinnige, religiöse Hirnverbranntheit, gäbe es auch keine solche menschenverachtend, animalischen Abschlachtereien mehr. Zumindest nicht im Namen und zur Ehre von irgendwelchen, imaginären Geisterwesen. Aber wenn Machtgeile ihre Pfründe schwinden sehen, da werden die Götter sowieso nur noch zur Rechtfertigung benutzt. Es wäre wirklich mal an der Zeit, diese Augurenställe auszumisten.

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    1. Vielkeicht geht es auch gar nicht um den „Gottewahn“ wie uns von allen Seiten vorge“gauckelt“ wird: Sondern wie beim Irak Krieg 2003 ums Amerikanische Öl, diemal als „Waffe gegen Russland in Europa“, was auch den ganzen irren Krieg gegen Assad erklärt.

      Die US Goldrausch-Metropole im drei geteilten Irak ist Erbil/Irbil mit tausenden von Ölspezialisten und tausenden von US Militärs zur „Beratung“ der Kurden.

      Da wären wir Europäer schon hilfreich zum Verschleiern der Kriegsgründe. Nicht um die Jesiden oder um die Christen geht’s, sonder um den „US Ölkrieg gegen Russland“. Da trommelt es sich einfacher für Glaubensfreiheit von Christen und Jesiden, als um’s US Öl aus Kurdistan? …..und schon zeigen die Kirchen, was sie seit Hahrhunderten drauf haben… 😉

      „Obama’s defense of Erbil is effectively the defense of an undeclared Kurdish oil state whose sources of geopolitical appeal—as a long-term, non-Russian supplier of oil and gas to Europe, for example—are best not spoken of in polite or naïve company, as Al Swearengen would well understand. Life, Swearengen once pointed out, is often made up of “one vile task after another.” So is American policy in Iraq.“

      http://www.newyorker.com/news/daily-comment/oil-erbil

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  4. Pingback: In Jesu heiligem namen… | Schwerdtfegr (beta)

  5. Der gerechte Krieg wefindet Augustinus von Hippo (354-430 n.C.) per christlicher Sünden-, Sitten- und Verdammnis-Lehre mit Erbsünde, Heiligem Geist, gerechten Kriegen und Antisemitismus. Dunkelheit und Böses sind Gegenpole zu Licht und Gutem in Gottes heiliger Natur. Die Zeit als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft existiert im elenden Diesseits nicht, nur im Geist auf dem Weg zu Gottes Glorie existiert Zeit. Sünder braten auf ewig in der Hölle, die Flammen des Fegefeuers reinigen nicht. Freier Wille existiert nicht, sündhaft ist Sex und die Ehe; Bildung und Wissen sind nutzlose Eitelkeit als Verführung des Satans auf dem Weg in Gottes wunderbares Paradies.

    Für RKK Religioten ist per Dogma No.381 der Kriegsdienst unverzichtbar um Zombies ewige Gnade irgendwann zu erreichen, Zweifler und Ungläubige trifft sofort die grauenhafte Höllenpein, besonders wenn sie sich dabei auf die Menschenrechte berufen. (heiliger Popanz Ratzfatz)

    Was also kann ein Bischof tun, es sei denn er vegetiert 30 Jahre lang in der 6 m² großen Klosterzelle und wässert für 25 Jahre sein Blümchen am Fenster als Ausdruck geistger „Freiheit“, dass nach 15 Minuten ohne Sonne die Bläter abwirft

    Speziell für Frau Käßmann, diese Blume sondert keine Drogen und keine Alkohol ab, es kommen 3 Jahrzehnte trockene Zeiten und das allerliebste Jesulein ist voll beschöftigt – wie in der Telekom Warteschlange

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