Anekdotische Evidenz und Homöopathie


Bild: brightsblog
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Der spanische Arzt Dr. Manuel Mateu i Ratera beschäftigt sich seit langem mit Homöopathie in der Notfallmedizin.

Von Irmtraud GutschkeND

Frühere Skepsis mag ihn mit vielen Lesern verbinden: Der spanische Arzt Dr. Manuel Mateu i Ratera hätte sich nach schulmedizinischer Universitätsausbildung und Praxis womöglich nie für Homöopathie interessiert, wenn er sich bezüglich einer immer wiederkehrenden Angina seines zweijährigen Sohnes nicht so hilflos gefühlt hätte. Antibiotika waren in beträchtlicher Menge verabreicht worden, aber immer wieder hatte es Rückschläge gegeben.

So beginnt es oft: Es gibt gesundheitlich Belastendes, man hört, dass Homöopathie wenigstens »nichts schaden« kann, will es versuchen … Dann aber ist das Entscheidende, einen richtig guten Arzt oder Heilpraktiker zu finden. Denn die Wahl des passenden Medikaments setzt Wissen, Erfahrung und Intuition voraus. Manuel Mateu i Ratera vergleicht die homöopathische Behandlung mit einer »maßgeschneiderten« Impfung, durch die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

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