Was amerikanische Unternehmen mit unseren Daten machen


Viviane Reding, Bild: ec.europa.eu
Statt zu erklären, was sie mit personenbezogenen Daten aus Europa machen, führen amerikanische Unternehmen EU-Bürger gezielt in die Irre. Das hat das Center for Digital Democracy herausgefunden.

Von Fridtjof KüchemannFrankfurter Allgemeine

In Europa sind viele dieser Firmen weitgehend unbekannt, dabei wissen sie umgekehrt mehr über die Bürger Europas, als denen lieb sein kann. Sie handeln mit unseren Daten, verknüpfen und verarbeiten sie auf eine Weise, die den europäischen Datenschutzbestimmungen widerspricht und auch durch das Safe-Harbor-Abkommen nicht gedeckt wird, das die Bedingungen festschreibt, unter denen europäische Unternehmen personenbezogene Daten an amerikanische Firmen übermitteln dürfen. So sieht es zumindest das Center for Digital Democracy (CDD), das dreißig Firmen unter die Lupe genommen und seine Ergebnisse jetzt der amerikanischen Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) mit der Forderung weitergeleitet hat, ihrerseits Ermittlungen aufzunehmen und die Unternehmen gegebenenfalls aus dem Safe-Harbor-Abkommen auszuschließen.

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