„Das Schützenwesen trägt zur Bildung von Identität bei“


War selbst noch nie auf einem Schützenfest | FOTO: CHRISTINE PANHORST
Seit Ende Juni ist es offiziell: Das Schützenwesen ist eingetragenes immaterielles Kulturerbe des Landes Nordrhein-Westfalen und damit schützenswertes Brauchtum.

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Zur Jury im NRW-Bewerbungsverfahren gehörte auch Eva-Maria Seng von der Universität Paderborn. Die Kulturerbe-Expertin erklärt im Gespräch mit NW-Volontärin Christine Panhorst, was immaterielles Kulturerbe genau ist und warum die Schützen den NRW-Listenplatz geschafft haben.

So kann man Schützen auch sehen: Männer in grünen Jacken, die auf Holzvögel schießen und volltrunken im Festzelt Frauenpos zwicken. Warum ist das NRW-Kulturerbe?

Eva-Maria Seng: Erstens weil sich die Schützenverbände darum beworben haben. Zweitens, weil immaterielles Kulturerbe definiert wird als mündlich überlieferte Traditionen oder als Fertigkeiten, gesellschaftliche Gebräuche, Rituale, Künste, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Das trifft auf das Schützenwesen in NRW sicherlich zu.

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1 Comment

  1. Das Schützenwesen ist klassiche deutsch-nationale Vereinsmeierei. Da kostümieren sich ewig Gestrige als treue Germanen, nur stramme „Kumpane“ mit christlicher Gesinnung dürfen Schützenkönog sein, während der mit Armbrust und Vorderlader geschulterte Haufen im Marschtritt Richtung „Lebensraum Ost“ als Elefanten durch den historischen Porzellanladen trampelt

    Die Jugendabteilung dieser Gehirnamputierten Germanen agiert dann als Burschenschaften mit Reichskriegsflagge, Schmiß in der Backe und singt stramme Napola Lieder im Gedenken an die hoch verehrte großdeutsche Mörderclique – Heil Dingsbums

    Wie krank im Kopf muss man eigentlich sein, um da mitzumachen?

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