Warum spricht der Papst jetzt vom Teufel?


Katholik Matthias Matussek (schwarz) und Protestant Matthias Kamann im Streitgespräch Foto: Jakob Hoff/bearb. BB
Katholik Matthias Matussek (schwarz) und Protestant Matthias Kamann im Streitgespräch Foto: Jakob Hoff/bearb. BB
Das Böse in der Welt komme nicht von Gott, sondern von seinem Feind, dem Satan – so sagt es Papst Franziskus. Darüber streiten „Welt“-Redakteur Matthias Kamann und „Welt“-Autor Matthias Matussek.

Von Matthias Kamann und Matthias MatussekDIE WELT

Matthias Kamann: Ihr Papst spricht wieder vom Teufel. Glauben Sie wirklich, dass es den gibt? Nach meiner Glaubensüberzeugung ist die Fähigkeit der Menschen, Schrecken zu verbreiten, so groß, dass es lächerlich wäre, diesen Schrecken in einem Feuerkerl mit Gabel zu personalisieren.

Matthias Matussek: Ach, wer weiß schon, wie der Teufel aussieht. Vielleicht ja wie Sie, wenn Sie von Ihren „Glaubensüberzeugungen“ reden! Ohne Himmel und Hölle kommt mein Glauben nicht aus. Luther, Ihr schrecklicher Erster Imam, hat dem Teufel Tintenfässer hinterhergeschmissen, immerhin. Aber er hat tatsächlich alles andere abgeschafft: den Segen, die Heiligenbilder, die Liturgie, den Großteil der Sakramente. Ich geh doch nicht in die Kirche, um „vernünftig“ zu sein.

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1 Comment

  1. Der jetzige Papst quatscht jeden Tag nur dummes Zeug daher, der Katholiszismus sei eine Religion der Liebe und des Friedens. Er ist qua Amt verpflichtet die Dogmatik des heiligen Mummenschanz umzusetzen. Der heilige Zombie ist nur zufrieden, wenn alle Ungläubigen und Kritiker massakriert sind – das sind derezeit gut 5 Milliarden

    Das RKK Dogma No.381 fordert Fasten, Almosen und den Kriegsdienst als unverzichtbar die ewige göttliche Gnade zu erreichen, Kardinal Meisners betreibt daher Kriegswerbung: „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen. In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“.
    Kardinal Michael v. Faulhaber, Erzbischof von München und Freising, schwurbelt: „Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes. Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung“.

    Die päpstlichen Stiefellecker machen genau das, was der Kern des Katholizismus ist. – gerechter Krieg, Mord, Totschlag, Diskriminierung sowie Not und Elend.für alle

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