Homöopathie und alternative Heilmethoden: Globuli stoppen Ebola nicht

Tödlicher Erreger. Ein mutmaßliches Ebolaopfer wird von Helfern abtransportiert. – Foto: Reuters
Der Westen bringt nicht nur Helfer in die betroffenen Regionen, sondern auch allerhand Gerüchte, wie die Krankheit angeblich mit Alternativmethoden geheilt werden kann. Mit verheerenden Folgen: Der Glaube an Homöopathie und anderen Hokus-Pokus kann Leben kosten.

Von Kai KupferschmidtDER TAGESSPIEGEL

Die Krankheit war plötzlich aufgetaucht. Im Sommer 1976, mitten im afrikanischen Dschungel. Die Erkrankten klagten über Kopfschmerzen und hohes Fieber, nach ein paar Tagen begannen sie zu bluten. Dann starben sie. Der Erreger war unbekannt, es gab kein Heilmittel. In einem Missionskrankenhaus im Zentrum der Epidemie versuchten belgische Nonnen, die sterbenden Patienten zu retten. Vergebens.

Beerdigung folgte auf Beerdigung. Und immer mehr Gerüchte verbreiteten sich. Viele Einheimische blieben dem Krankenhaus fern. Das scheint irrational, hat aber manchen vermutlich das Leben gerettet. Forscher stellten später fest, dass fast alle der frühen Opfer von den Nonnen behandelt worden waren, ehe sie erkrankten.

weiterlesen

Advertisements

London: „Halal-Revolution“ und Kalifat-Flugblätter?

kalifat_flyer
Kalifat-Flugblatt
In Lebensmittelgeschäften und Supermärkten ist eine Halal-Revolution im Gange samt Aufrufen für den Islamischen Staat (IS). In vielen Lebensmittelgeschäften und Supermärkten halten Halal-Produkte Einzug. Er ist Ausdruck der stillen Ausbreitung des Islams im Westen. Mit den Halal-Produkten kommen auch Aufrufe für die Islamisten, einschließlich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS), die in Syrien und im Irak ein neues Kalifat ausgerufen hat und das von ihr besetzte Gebiet christenfrei mordet.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die Nachricht von der Halal-Revolution stammt von der britischen Daily Mail. Die Tageszeitung berichtete, daß in diesen Tagen die Händler der Londoner Oxford Street Flugblätter und Broschüren aufliegen haben. Darauf steht geschrieben: „Das Kalifat hat sich konsolidiert“. Dazu die ausdrückliche Forderung, das Kalifat auf die ganze Welt auszudehnen. Es sei Aufgabe und „Verantwortung“ der Moslems, daß die weltweite Ausbreitung des vom Islamischen Staat (IS) im Nahen Osten ausgerufene Kalifat gelinge. „Aller Moslems“, wie es auf den Flugblättern heißt, auch jener, die in Großbritannien und in anderen europäischen Staaten leben. Mit den Flugblättern werden sie aufgefordert, nicht tatenlos zuzusehen, sondern ihren Beitrag zu leisten und sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen, der seit Monaten in Syrien und Irak für Greueltaten an Christen und anderen „Feinden des Islams“ verantwortlich ist. „Alle Moslems“ müßten an der „Morgenröte einer neuen Ära“ mitwirken.

Flugblätter in Londoner Geschäften für Islamischen Staat (IS)

Wie die Nachrichtenagentur Arabpress berichtet, listet eine verbreitete Broschüre die sieben goldenen Regeln auf, um dem Aufruf, zu den Waffen zu greifen, Folge zu leisten. Unter anderem heißt es dabei, daß der Scharia uneingeschränkter Gehorsam zu leisten sei. Die Moslems hätten ihre Sachen zu packen und zu den Waffen zu greifen, um den Dschihad zu unterstützen.

Für dem Geschäftsführer der Anti-Extremismus Foundation Quilliam, Ghaffar Hussein, ist die Verteilung dieser Flugblätter und Broschüren in Londoner Geschäften eine „eindeutige Gesetzesübertretung“. Und dennoch ist es geschehen und geschieht es noch immer mitten in einer europäischen Hauptstadt und ohne daß die Sicherheitskräfte einschreiten.

weiterlesen

Bonhoeffer-Verein warnt vor weiteren Militäreinsätzen

bonhoeffer_vereinIn der Debatte über Deutschlands neue außenpolitische Rolle widerspricht der Dietrich-Bonhoeeffer-Verein Bundespräsident Joachim Gauck.

evangelisch.de

Zwar sehe Gauck weltweite militärische Einsätze der Bundeswehr nur als „ultima ratio“ (allerletztes Mittel) in der Wahrnehmung der gewachsenen deutschen Verantwortung, heißt es in einem Offenen Brief des Vereins. Diese Verantwortung werde aber zur Rechtfertigung militärischer Maßnahmen beschworen. Adressaten des Schreibens, das am Mittwoch in Berlin verbreitet wurde, sind neben dem Gauck Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Europa und die Bundesrepublik hätten sich politisch und militärisch in ein „hegemoniales Programm“ der USA einbinden lassen, kritisiert die Vereinigung. So sei Deutschland etwa im Irakkrieg nur „scheinbar neutral“ geblieben.

weiterlesen

Wien: Anteil der Katholiken seit 1970ern halbiert

Symbolbild / Bild: (c) FABRY Clemens
Die Gruppe der Menschen ohne Bekenntnis ist im selben Zeitraum auf fast ein Drittel gewachsen. Mehr als jeder zehnte Wiener ist mittlerweile Moslem.

Die Presse.com

Die Wiener Bevölkerung hat sich seit den 1970ern durch Migration deutlich gewandelt, und zwar auch in ihrer religiösen Zusammensetzung. So hat sich der Anteil der Katholiken von 1971 bis 2011 auf 41,3 Prozent halbiert, während der Anteil der Menschen ohne Bekenntnis sich auf fast ein Drittel (31,6 Prozent) verdreifacht hat. Die drittstärkste Gruppe sind mit 11,6 Prozent Muslime (1971: 0,4).

weiterlesen

Schock für Gläubige: Evangelikale Sängerin outet sich als lesbisch

Vicky Beeching Facebook/Screenshot.BB
Vicky Beeching Facebook/Screenshot.BB
Die Sängerin Vicky Beeching ist für evangelikale Christen in den USA und Großbritannien ein Star. Homosexualität gilt ihnen als Sünde. Trotzdem hat sich Beeching nun dazu bekannt.

SpON

Manchmal reicht ein Satz, um eine Karriere zu zerstören. Vicky Beeching, 35, hat 22 Jahre gebraucht, um ihn offen auszusprechen. Der Satz lautet: „Ich bin lesbisch.“

Beeching ist für evangelikale Christen in den USA und Großbritannien ein Popstar. Sie singt Lieder, in denen es um Gott geht, um Tugend, um Sünde. In den amerikanischen Megakirchen jubelten ihr Tausende zu. Das ist nun vorbei. Homosexualität ist für Evangelikale eine Sünde, ein Werk des Teufels.

weiterlesen

Kremsmünster: Knochenklau bei den Benediktinerinnen

Stift Kremsmünster von Nordosten, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0
Über 70 Heiligenreliquien wurden in der Schwesternkapelle der Benediktinerinnen in Kremsmünster in den letzten beiden Wochen gestohlen. Darunter befinden sich Knochensplitter und Gegenstände, die mit Heiligen in Verbindung gebracht werden, berichteten die Salzburger Nachrichten (Mittwoch). Spuren zu dem oder den Tätern gebe es derzeit keine.

kathweb

Der Reliquienhandel ist innerhalb der katholischen Kirche verboten, wobei ohne ein Echtheitszertifikat die sakralen Gegenstände nicht wertvoll sind. Daher hofft Schwester Veronika, Leiterin des Subiaco-Exerzitienhauses in Kremsmünster, dass die Reliquien bald auf einem Flohmarkt gefunden werden und in naher Zukunft wieder auf ihren Platz in der Kapelle zurückkehren.

weiterlesen

Belgischer Beamter reißt Prinzessin Nikab vom Kopf

Burqua Burka
Burka (CC-by-sa/2.0/en by Rockin‘ the Khuff)
Da hat er sich wohl die Falsche ausgesucht. Ein belgischer Beamter hat einer Frau den Nikab vom Kopf gerissen. Dumm nur, dass es sich bei der Frau um eine Prinzessin aus Katar handelte. Die verklagte ihn jetzt wegen Körperverletzung.

IslamiQ

Eine Prinzessin aus Katar hat am Montag (18.08.2014) vor dem Brüsseler Gericht Klage wegen vorsätzlicher Körperverletzung eingereicht. Ein leitender Beamter der Stadt, Jean-Marie Pire, soll der Prinzessin den Nikab, der nur einen schmalen Schlitz für die Augen freilässt, heruntergerissen und dabei die Ohrringe mit abgerissen haben, berichteten belgische Medien am Montag. Die Ohren der Prinzessin hätten daraufhin geblutet.

weiterlesen

Religiosität hemmt die Gewaltbereitschaft

Gebet-islamEntgegen anderslautender Meldungen stellte der Münsteraner Kriminalwissenschaftler Christian Walburg in einem Gutachten fest, dass die Jugend- wie Ausländerkriminalität in Deutschland stetig abnimmt. Ein Interview über Statistiken, Medien und Religion

Interview Cicero-Online

Cicero Online: Mit welchen Mythen zum Thema Migration und Jugenddelinquenz sollte Ihrer Meinung nach aufgeräumt werden?
Christian Walburg: Vor allem mit dem Mythos der Ausländerkriminalität. Das ist keine sinnvolle Kategorie, und Kriminalität lässt sich nicht auf die ausländische Herkunft zurückführen. Zum Beispiel fallen erwachsene Einwanderer – die sogenannte erste Generation – meist nicht häufiger durch Straftaten auf. Damit meine ich allerdings nicht die Verstöße registrierter Ausländer gegen Aufenthaltsbestimmungen: Im Zuge der Flüchtlingswelle ist hier sogar ein Anstieg zu verzeichnen. Flüchtlingsjugendliche und Nachkommen von Gastarbeitern sollten aufgrund unterschiedlichster Lebensumstände nicht in einen Topf geworfen werden.

weiterlesen

Christliche Propaganda in Jugendbüchern—vom Teenager zum Gotteskrieger

Foto: chris m. | Flickr | CC BY 2.0
Ach, das Christentum hat es schon schwer. Seit Tausenden Jahren im Religions-Game, basierend auf einem Buch, das seit geraumer Zeit einen Reboot vertragen könnte—kein Wunder, dass einer der größten Religionen der Welt so langsam der Nachwuchs ausgeht.

Von Lisa LudwigVice.com

Oder genauer: der junge, hippe Digital-Native-Nachwuchs mit ausgeprägtem Konsumverhalten und offener Zukunft, auf den die komplette Wirtschaft so richtig geil ist. Das grundlegende Problem ist dabei noch nicht mal, dass Kreuzzüge, Hexenverbrennung und Schwulenhass im 21. Jahrhundert einfach keine sexy Themen mehr sind. Viel mehr fehlt es den verstaubten Gemeinden an der richtigen, zielgruppengerechten Ansprache.

Weil wir alle wissen, dass die junge Generation nichts lieber tut, als zu lesen, hat sich die Kirche dazu entschieden, das Wort Gottes durch freche Jugendbücher mit frischen Themen unters jugendliche Volk zu bringen. Ganz vorne dabei bei der großen Literaturoffensive ist der Verlag Gerth Medien, der das Opus Dei größtenteils US-amerikanischer Autoren in Deutschland verlegt. Ich bin mir unsicher, ob es an der Sprachbarriere liegt, Christen einfach keine Ahnung davon haben, was „Teens“ voll cool finden, oder auch Religionen dem alten Muster der deutschen Filmbranche verfallen sind, sich bewusst für denglische Scheißtitel zu entscheiden. Irgendeine Art von christlichem Konsens muss es bei Titeln wie Hotline nach oben: Storys für Teens, E-Mail von Gott für Teens oder Chillen mit Jesus: Wahre Storys für Teens aber geben.

weiterlesen

Bischof Oster: ‚Jesus ist nicht nur ein freundlicher Wanderprediger‘

FB-Page, Screenshot:bb
FB-Page, Screenshot:bb
Passauer Bischof schreibt auf Facebook, seine „politisch heutzutage natürlich völlig unkorrekte Antwort auf die Frage“, welche ‚Weltanschauung‘den höchsten Ansprüchen nach Wahrheit, Schönheit, Tiefe genüge, heiße: „Der katholische Glaube!“

kath.net

„Meine persönliche und politisch heutzutage natürlich völlig unkorrekte Antwort auf die Frage“, welche „Weltanschauung“ den höchsten Ansprüchen nach Wahrheit, Schönheit, Tiefe genüge, „heißt ohne jedes Zögern: Der katholische Glaube!“ Dies schrieb der Passauer Bischof Stefan Oster am Samstag auf Facebook an seine Facebook-Freunde. „Die Alternative dazu wäre aus meiner Sicht nicht irgendwas anderes, z.B. etwas, was ich als weniger konsequent empfände, schon gar nicht mag ich irgendwas weich gespültes, auch nicht irgendein anderes philosophisches oder esoterisches System oder einen anderen religiösen Glauben.“ Wenn überhaupt, dann fände er für sich persönlich „höchstens noch ehrlichen und konsequenten Skeptizismus akzeptabel. Den finde ich, sofern er wirklich aufrichtig nach Wahrheit fragt – auch noch vernünftig und in gewisser Hinsicht auch schön, eben weil er so sehr an die Wurzel der Dinge geht und fragt.“ Doch der Skeptizismus reiche „nicht in die Tiefe, in der sich mir schon Antworten aus unserem Glauben erschlossen haben“.

weiterlesen

Schweiz: Suizid-Tourismus nimmt zu

Immer mehr alte und todkranke Menschen reisen in die Schweiz, um dort Sterbehilfe zu erhalten
Foto: sparkle glowplug / flickr | CC-BY-NC 2.0
Immer mehr todkranke Menschen reisen in die Schweiz, um dort Sterbehilfe zu erhalten. Das zeigt eine Studie des britischen Journal of Medical Ethics. Die meisten „Suizid-Touristen“ kommen aus Deutschland.

pro Medienmagazin

Die Zahl derjenigen, die zum Sterben in die Schweiz reisen, hat sich in den vergangenen vier Jahren verdoppelt. Zwischen 2008 und 2012 nahmen insgesamt 611 Patienten aus 31 Ländern die Angebote von Sterbehilfe-Organisationen in der Schweiz in Anspruch, zeigt die Erhebung. Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose waren die häufigsten Krankheiten der Sterbenswilligen. Aus Deutschland reisten 268 Menschen in die Schweiz, aus England 126 und aus Frankreich 66. Die Patienten seien im Durchschnitt 69 Jahre alt gewesen. Mit 58,5 Prozent machen Frauen die Mehrheit derjenigen aus, die zum Sterben in die Schweiz reisten.

weiterlesen

Linus Pauling: Chemie-Genie und Friedenskämpfer

Linus Pauling, um 1954,Linus Pauling während einer Vortragsreise bei seiner Ankunft in Paris im Juni 1957. Der amerikanische Chemiker wurde am 28.2.1901 in Portland (Oregon) geboren und starb am 20.8.1994 in Big Sur (Kalifornien). Pauling gilt als Begründer der Quantenchemie. Amerikanische Kongressbibliothek LC-USZ62-76925 PAULING
Nur ein Mensch hat bisher zwei ungeteilte Nobelpreise bekommen: der vor 20 Jahren verstorbene Linus Pauling. Der Chemiker setzte sich mit Elan gegen Atomwaffentests ein, und wurde für beide Leidenschaften ausgezeichnet.

Handelsblatt

Der Zweite Weltkrieg veränderte das Leben von Linus Pauling. Die verheerenden Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945 machten aus dem bis dahin unpolitischen Chemie-Genie einen leidenschaftlichen Pazifisten und Kämpfer für den Frieden.

Den Vereinten Nationen überreichte er 1958 eine Petition gegen den Atomkrieg mit Unterschriften von mehr als 11.000 Wissenschaftlern aus aller Welt. Kurz darauf erscheint sein aufrüttelndes Buch „No More War“, das zum Bestseller wurde.

1962 wurde Pauling für seinen Einsatz mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet – acht Jahre zuvor hatte er bereits den Chemienobelpreis erhalten. Bis heute ist Pauling, der vor 20 Jahren am 19. August starb, der einzige Mensch auf der Welt, dem zwei ungeteilte Nobelpreise verliehen wurden.

weiterlesen

Homophobie CDU-MdB: Homos sind Vögel, Heteros sind Fische (oder andersrum)

Marian Wendt, Bild: Deutscher Bundestag/Achim Melde/QUEER.DE
Mit einem hinkenden Vergleich will der Jungspund unter den CDU-Bundestagsabgeordneten zeigen, dass Homosexuelle weniger Rechte verdienen als Heterosexuelle.

QUEER.DE

Die „Welt“ hat am Dienstag den 29-jährigen CDU-Politiker Marian Wendt als neuen Konservativen im Bundestag porträtiert. Besonders angetan war Autor Frédéric Schwilden von der Tatsache, dass der ledige Wendt nur heterosexuelle Beziehungen als schutzwürdig ansieht: Er „meint es nicht böse, wenn er die Homo-Ehe ablehnt“, heißt es milde im Teasertext zum Artikel. Der aus dem sächsischen Torgau stammenden Wendt darf in der Hamburger Tageszeitung darstellen, warum er Homosexuelle für nicht gleichbehandlungswürdig hält:

Ein Gleichnis soll seine Position zur Homo-Ehe erklären. Es geht um den natürlichen Gang der Zeugung: „Der Fisch kann nicht fliegen, der Vogel nicht schwimmen. Und auch wenn der Fisch es will, er wird niemals fliegen können“.

weiterlesen

What I learned from debating science with trolls

If you debate with trolls you soon learn some of their tactics. Flickr/Kenny Louie, CC BY
I often like to discuss science online and I’m also rather partial to topics that promote lively discussion, such as climate change, crime statistics and (perhaps surprisingly) the big bang. This inevitably brings out the trolls.

By Michael J. I. BrownTHE CONVERSION

“Don’t feed the trolls” is sound advice, but I’ve ignored it on occasion – including on The Conversation and Twitter – and I’ve been rewarded. Not that I’ve changed the minds of any trolls, nor have I expected to.

But I have received an education in the tactics many trolls use. These tactics are common not just to trolls but to bloggers, journalists and politicians who attack science, from climate to cancer research.

Some techniques are comically simple. Emotionally charged, yet evidence-free, accusations of scams, fraud and cover-ups are common. While they mostly lack credibility, such accusations may be effective at polarising debate and reducing understanding.

read more

Antisemitismus und Islamfeindlichkeit: Ein Vergleich von auferlegten Gruppenidentitäten

Muslimische Frauen: Oft Ziel von anti-islamischen Ressentiments und Angriffen © by Garry Knight auf Flickr (CC BY 2.0), bearbeitet islamiQ
Können einige der sprachlichen Mechanismen, die dem stereotypischen Porträt des „Kollektiven Juden“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsprachen, in den Stereotypen des „Muslims“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts gefunden werden? Dieser und weiteren Fragen geht Cora Alexa Døving nach.

Von Cora Alexa Døving—IslamiQ

Existieren Ähnlichkeiten zwischen stereotypischen Porträts von Minderheiten, ungeachtet des sozialen und historischen Kontextes? Können einige der sprachlichen Mechanismen, die dem stereotypischen Porträt des „Kollektiven Juden“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsprachen, in den Stereotypen des „Muslims“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts gefunden werden? Ist es insgesamt relevant, den Antisemitismus mit anderen Formen der Intoleranz, Diskriminierung und des Rassismus im Einklang zu betrachten? Diese Fragen bilden einen Teil der vergleichenden Analyse der antisemitischen Texte vom Anfang des 20. Jahrhunderts und antiislamischen Debatten, die heute in Norwegen geführt werden.

Während sich dieser Artikel gegen eine grundlegende Analogie zwischen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit (und ebenso gegen eine Analogie zwischen der strukturellen Position der Juden im neunzehnten Jahrhundert und Muslimen heute) stellt, argumentiert er für die Bedeutung einer vergleichenden semantischen Analyse der negativen Stereotypen des „Muslims“ und des „Juden.“

weiterlesen

ISIS militants claim to have killed US journalist James Foley

James Wright Foley
James Wright Foley

Militants from Islamic State (Isis) claimed to have killed an American journalist long held captive in Syria in retaliation for ongoing US airstrikes against its forces in Iraq.

The Guardian – Spencer Ackerman

A propaganda video circulated on Tuesday showed a masked Isis fighter beheading a kneeling man dressed in an orange jumpsuit who is purported to be James Wright Foley, a photojournalist who went missing in Syria in 2012.

The masked executioner spoke in English, with a hint of a British accent, and said that the slaying came in response to the airstrikes ordered by President Barack Obama against Isis 12 days ago.

weiterlesen

Sue Blackmore: A hundred walked out of my lecture

Sue Blackmore, Image: richarddawkins.net
I’m still shaken by yesterday’s lecture and its aftermath. Oxford in the 21st century was, I’d fondly assumed, the epitome of somewhere I could speak freely and fully, and expect people to listen and then argue and disagree if they wished to. Apparently not.

By Sue BlackmoreRichard Dawkins-Foundation

I was invited to give a lecture on memes by the “Oxford Royale Academy”, an institution that has nothing to do with the University of Oxford but hosts groups of several hundred 17-18 year-olds for two weeks of classes and, I guess, some kind of simulation of an ‘Oxford experience’. I was told they were of 45 nationalities and I assumed many different religions. So I prepared my lecture carefully. I tried it out the day before on my husband’s grandson, a bright mixed-race 16 year-old from Paris, and added pictures of the latest craze for ‘Fatkini posts’ and more videos, including my favourite Gangnam Style parody (Python style), but I wasn’t going to avoid the topic of religious memes – religions are an example, par excellence, of memeplexes that use wicked tricks to ensure their own survival. I simply made sure that my slides included many religions and didn’t single one out.

Looking back I should have seen trouble coming early on. I began with a pile of stuffed animals on the desk that I use to illustrate natural selection. Many laughed at my ‘dangerous predator’ eating them but at the word ‘evolution’ a young man in the second row began swaying side to side and vigorously shaking his head. I persevered, trying to put over the idea that evolution is inevitable – if you have information that is copied with variation and selection then you must get (as Dan Dennett p50 puts it) ‘Design out of chaos without the aid of mind’. It is this inevitability that I find so delightful – the evolutionary algorithm just must produce design, and once you understand that you have no need to believe or not believe in evolution. You see how it works. So I persevered.

read more