Bundesregierung will Todesstrafe gegen Deutschen in China abwenden


Hinrichtung durch Erschießen, China. Bild FOCUS ONLINE
Hinrichtung durch Erschießen, China. Bild FOCUS ONLINE
Das Auswärtige Amt erklärte am Mittwoch, das Todesurteil gegen einen Deutschen in China sei in erster Instanz gefällt worden und damit noch nicht rechtskräftig. Die Bundesrepublik wolle alles in ihrer Macht Stehende tun, damit dieses Urteil nicht vollstreckt wird.

evangelisch.de

Offenbar handelt es sich um das erste Todesurteil gegen einen deutschen Staatsbürger in der kommunistisch regierten Volksrepublik. Laut Medienberichten wurde die Todesstrafe gegen einen 36-Jährigen aus Bayern in der südostchinesischen Stadt Xiamen wegen Doppelmordes verhängt. Er soll 2010 seine venezolanische Ex-Freundin aus Münchner Studienzeiten und deren neuen Freund, einen Deutschen, auf offener Straße mit einem Hammer und einem Messer getötet haben. Angeblich versuchte er auch, sich umzubringen.

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