„Böse“ FAZ diffamiert Rick Warren—Gott tut nix


Rick Warren erklärte 2009 in einem Video, dass er das ugandische Gesetz gegen Homosexualität „schrecklich“ finde Foto: Saddleback Church/YouTube
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat am Donnerstag über christliche Missionare in Afrika berichtet. Dabei behauptet sie zu Unrecht, der Amerikaner Rick Warren unterstütze ein Gesetz gegen Homosexuelle. Ein Kommentar

von Moritz Brecknerpro Medienmagazin

Evangelikale aus den USA nehmen immer mehr Einfluss auf die Politik in Afrika, stellt FAZ-Korrespondent Thomas Scheen zunächst fest, um dann ebenso pauschal zu behaupten: „Ihr Programm ist radikal und schwulenfeindlich.“ Als Beispiel wird zunächst der Aktivist Scott Lively genannt, bei dem diese Kritik durchaus angebracht ist. Lively hat 1995 ein Buch veröffentlicht, in dem er die Verfolgung schwuler Männer im Dritten Reich leugnet und behauptet, Homosexuelle hätten die Nazi-Ideologie vorangetrieben. Im FAZ-Artikel steht nicht, dass Lively für seine absurden Thesen harte Kritik aus den eigenen Reihen hinnehmen musste und keineswegs repräsentativ für evangelikale Christen steht.

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