Käßmanns Pazifismus weckt Unmut bei Protestanten


Margot-KässmannDem Wunsch der Ex-Bischöfin nach Abschaffung der Bundeswehr widerspricht ihr Amtsvorgänger Wolfgang Huber: Deutschland sei nicht Costa Rica. Den IS-Terror im Nordirak könne nur Gegengewalt stoppen.

Von Matthias KamannDIE WELT

Soll sich Deutschland ein Beispiel an Costa Rica nehmen? Ja, meint Margot Käßmann: „Ich fände es gut, wenn die Bundesrepublik auf eine Armee verzichten könnte wie etwa Costa Rica“, sagte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unlängst im „Spiegel“. Damit bestätigte Käßmann manches Vorurteil über evangelischen Pazifismus.

Aber jetzt widerspricht ein anderer prominenter Protestant, Wolfgang Huber. Er war von 2003 bis 2009 EKD-Ratsvorsitzender und damit Käßmanns direkter Amtsvorgänger: „Es hilft nichts, uns vorzustellen, wir wären ein Land wie Costa Rica. Wir sind ein anderes Land“, sagte Huber der „Welt“.

weiterlesen

2 Comments

  1. Die Gründe für den gerechten Krieges hat – wie Rhenus sagt – bereits Augustinus von Hippo (354-430 n.C.) gelegt. Die RKK hat im Dogma 381 festgelegt, das die Gnade Gottes nur all jenen Menschen zuteil wird, der den Kriegsdiienst leistet.
    Kardinal Michael v. Faulhaber, Erzbischof von München und Freising, schwurbelt: „Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes. Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung“.

    Die religiösen Oberhirten sind Faschisten, All-wissende, Rassisten, paranoid Schizophrene, ohne Allulo-Drpgnung Pädophile, die unschuldigen Kindern mit Gewalt, Prügeln oder ihrem Pimmeln den ewig wahren Gotteshumbug aufzwingen. Sie rauben, fälschen, huren, koksen, betrügen, diskriminieren und morden einzig zum Machterhalt. Verbrechersyndikate, Religionen, Diktaturen und faschistoide Systeme überleben nur, wenn sie jede Kritik in Handlung, Rede oder Schrift brutal ausrotten und sich mit ähnlich Kriminellen verbünden.
    Dann gibt noch die, welche besoffen Auto fahren und Dritte großen Gefahren aussetzen. Beide Amtskierchen haben Militärbischöfe, nicht etwa weil dort die Militärmusik so schön einen bläst

    Die gerechten Kriege mit Genoziden, Ethnoziden haben zu 95% Christen mit gesegneten Waffen geführt, die Priester jagen Gläubige für glorreiche Siege in gerechten Kriegen ins Elend, verteufeln die Feinde, verspotten die Kriegsopfer als schwach im Glauben und schwindelt den Überlebenden Geld für Protz und neue Kirchen ab. Die gleiche Religion verspricht dem Feind Siege durch Zombies Beistand und verkauft allen ewige Gnade gegen Geld als Verarschung von Einfaltspinseln.

    Liken

  2. Wenn man Karl-Heinz Deschner’s „Kriminalgeschichte des Christentums“ liest wird klar, das Christentum ist ohne Gewalt und Krieg nicht überlebensfähig. Der „Heilige“ Augustinus von Hippo lieferte schon im 4./.5. Jahrhundert auf Grundlage des Gerechten Krieges das religiöse Rüstzeug für den immerwährenden Krieg zwischen Gut und Bösen, wobei das Christentum per Definition immer auf der Seite der Guten steht. 😉

    Frau Käßmann’s friedfertige Auslegung der Bibel sind theologisch gesehen offenbar blasphemisch und für ein gekauftes Mitglied einer Öffentlich-Rechtlichen Religion untragbar. 😉

    Öffentlich-Rechtliche GottesFunktionäre basteln – staatstragend – immer häufiger an „Pflugscharen zu Schwertern“… sogar der BundesGauck geht endlich in seiner Nationale Pflicht auf ….. und Frau Kässmann wird im zunehmenden Christlichen Kriegsgeschrei vereinsamen…. 😉 ….an sich schade….denn diese Republik hatte bisher ein friedfertiges Marketing gemacht…? 😉

    Liken

Kommentare sind geschlossen.