„Kampf ist christliche Pflicht“: Kreuzzug gegen den Terror

Kämpfer der Freien Syrischen Armee während eines Gefechts in Damaskus im August 2013.Reuters/Goran Tomasevic
Kämpfer der Freien Syrischen Armee während eines Gefechts in Damaskus im August 2013.Reuters/Goran Tomasevic
Schweizer Christen kämpfen mit Glaubensbrüdern in Syrien und im Irak gegen den IS-Terror. Gleichzeitig sammeln Unterstützer Gelder in der Alpenrepublik. Doch der Kreuzzug der militanten Christen ist nicht nur gefährlich: Sie machen sich auch strafbar.

FOCUS ONLINE

Zehn Schweizer Christen kämpfen in den staubigen Wüsten im Irak und in Syrien Seite an Seite mit ihren Glaubensbrüdern gegen die Terror-Kämpfer der Gruppe Islamischer Staat (IS). Wie die Schweizer „SonntagsZeitung“ berichtet, sollen einige von ihnen Führungspositionen innehaben und in geheimen Lagern weitere Kämpfer ausbilden.

Baby zu laut: Caritas wirft Familie aus Wohnung

Während der kleine Marc-Nevio noch lachen kann, ist das seinem Papa Steffen längst vergangen. Die junge Familie aus Troisdorf muss ihre Wohnung verlassen. Foto: Thomas Banneyer
„Poltern auf dem Fußboden“ – „lauter Streit mit Hilfe-Rufen“ – „Wasserausschütten auf dem Balkon“: Die Nachbarn von Familie Behrens aus Troisdorf erstellten ein minuziöses „Lärm-Protokoll“ der jungen Familie Behrens (Name geändert) und schickten dies an die Hauseigentümerin, die Kölner Caritas. Und die Wohlfahrtsorganisation der Katholischen Kirche reagierte: Sie setzt die Behrens vor die Tür.

Von Filiz AydinEXPRESS.de

Der Umzug in die Troisdorfer Aueblickstraße sollte für die Behrens das große Los sein. „Eine ruhige Gegend mit vielen jungen Familien. „Ideal, um unseren einjährigen Sohn Marc-Nevio großzuziehen“, dachte sich Familienvater Steffen (26). Doch jetzt, knapp ein Jahr später, werden er, seine Frau Gaby (26) und der kleine Sohn vor die Tür gesetzt. Der Grund: ein perfides Lärm-Protokoll, verfasst von Behrens’ Nachbarn in dem Zwei-Parteien-Haus, das sie an die Caritas schickten.

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Ulf Schlüter: „Das hier ist nicht das christliche Abendland“

Superintendent Ulf Schlüter ist die Religionsfreiheit wichtig.Foto: Oliver Schaper
Dortmund diskutiert über das Kopftuch und die Äußerungen von CDU-Politikerin Gerda Horitzky. In unserer Interviewserie erläutern Experten ihre Sicht rund um das Verhältnis von Christentum und Islam in der Stadt. Heute erklärt Ulf Schlüter, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises, warum Christen Identitätsprobleme haben.

Von Sarah BornemannWAZ

Seit Wochen beschäftigt uns eine Debatte ums Kopftuch, die sich auch in den Leserbriefen an die Redaktion niederschlägt. Wie erleben Sie diese Entwicklung?
Als Evangelische Kirche bemühen wir uns seit langem, Dialog, Toleranz und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Trotzdem zeigt sich: die Ressentiments sitzen so tief und sind so leicht zu dynamisieren, dass solche Effekte wie in den letzten Wochen entstehen können. Dass das auch nach fünf, sechs Jahrzehnten noch so ist, in denen hier ganz selbstverständlich auch Muslime leben, ist einerseits erschreckend, andererseits muss man es realistisch zur Kenntnis nehmen und darf es nicht verschweigen.

„Atheistische Populationen verebben“:Ohne Religion fehlt es an Kindern

religiöses_ParalleluniversumDer Religionswissenschaftler Michael Blume hat sich 10 Jahre lang mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen die Religion auf die Geburtenraten einer Gesellschaft hat. Sein Fazit: Ohne Religion mangelt es an Kindern. Damit hat er eine Frage der Evolutionsforschung gelöst, über die lange gerätselt wurde: Warum ist die Religion nicht im Laufe der Evolution verschwunden – welchen Vorteil bringt sie den Menschen? Mit n-tv.de spricht Blume über seine Forschungen, die er kürzlich in seinem Buch „Religion und Demografie“ vorgestellt hat.

n-tv.de

n-tv.de: Nur Religion befähigt eine Gesellschaft dazu, langfristig zu bestehen – weil Menschen in atheistischen Gemeinschaften schlicht nicht genug Kinder bekommen. Das ist Ihr Befund nach langer Forschung. Können Sie das etwas ausführen?

Michael Blume: Es gibt viele Religionsgemeinschaften, die über Jahrhunderte hinweg kinderreich geblieben sind. Zum Beispiel die Amish, die jüdischen Haredim oder die Mormonen. Und im Gegensatz dazu finden wir in Geschichte und Gegenwart kein einziges Beispiel für eine nichtreligiöse Gemeinschaft, die es geschafft hätte, auch nur ein Jahrhundert lang zwei Kinder pro Frau zu halten. Das ist die Grenze, die für eine stabile Population benötigt wird. Wir sehen außerdem, dass diese Schere auch mit steigender Bildung aufgeht: Religiöse Akademiker haben deutlich mehr Kinder als nichtreligiöse.

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Welt als Gehirnversuch, Unsicherheit zu reduzieren

Foto: Stefan F. Sämmer Univ.-Prof. Dr. Thomas Metzinger/Uni Mainz
Thomas Metzinger über „das Selbst“, psychoaktive Drogen und die Dimension der Zukunft in der ethischen Debatte. Teil 2

Der Philosoph Thomas Metzinger erblickt aufgrund der rasanten Entwicklung der Neurowissenschaften einen erhöhten Reflexionsbedarf in der Philosophie und eine nicht minder drängende Notwendigkeit, politisch zu handeln.

Zu Teil 1: „Ein physikalisch determiniertes System könnte einen hohen Grad an Autonomie besitzen“

Von Reinhard JellenTELEPOLIS

Herr Metzinger, welche Kritikpunkte an ihrer „Philosophie des Selbst“ fanden Sie am unangebrachtesten – und gab es welche, aus denen Sie etwas lernen konnten?

Thomas Metzinger: Eine Sache, die in Being No One[1] und auch in der überarbeiteten Neufassung des „Ego-Tunnels“ fast vollständig fehlt, ist die Theorie des so genannten Predictive Coding, die zu großen Teilen von dem britischen Mathematiker Karl Friston entwickelt wurde und die mich und viele junge Leute in meiner Gruppe sehr beschäftigt.

Diese Theorie sagt, dass alle geistigen Inhalte kontrafaktische Inhalte sind, eine vom Gehirn dargestellte Wahrscheinlichkeitsverteilung, immer nur eine Möglichkeit, eben die beste Hypothese, die das System im Moment über die Außenwelt hat – oder auch über seinen eigenen Zustand.

Es gibt im Moment in der Kognitionswissenschaft und den informierten Teilen der Philosophie des Geistes eine regelrechte Hysterie, weil viele kluge Leute den Eindruck haben, dass dies die Anfänge des übergreifenden formalen, begrifflichen Rahmens sein könnten, nach dem wir so lange gesucht haben. Zum Beispiel lässt uns diese Theorie auf einer tieferen mathematischen Ebene verstehen, warum Handeln und Wahrnehmen im Grunde dasselbe sind, nämlich die kontinuierliche Minimierung eines Vorhersagefehlers.

Sie liefert uns aber auch ein neues Verständnis davon, was Aufmerksamkeit eigentlich ist: Was wir als „die Welt“ erleben, ist in Wirklichkeit ein generatives Modell in unserem Gehirn, das kontinuierlich versucht, Unsicherheit zu reduzieren und „hässliche Überraschungen“ zu vermeiden, indem es automatisch immer neue Vorhersagen erzeugt, testet und auf diese Weise die kausale Struktur der Außenwelt extrahiert. Das Problem: Die notwendige Mathematik ist für Philosophen mit einer normalen universitären Ausbildung nicht zu beherrschen. Wir brauchen in der Philosophie des Geistes jetzt auf einmal junge Leute, die nicht nur empirisch gut informiert sind, sondern auch solche, die Mathematik studiert haben.

Ich lerne viel von den kritischen Zuschriften wissenschaftlich gebildeter Leser aus aller Welt (die ich leider nicht mehr alle beantworten kann), aber es gibt natürlich auch das Rauschen an der Oberfläche, die klassischen Missverständnisse: Wenn es doch gar kein Selbst gibt, wer ist es denn dann, der sich täuscht oder die ominöse „Illusion des Selbst“ aus dem Esoterikbuchladen hat?

Nun, es ist die Person als Ganzes, und sie wird vom Organismus zur Person genau dadurch, dass sie in einen sozialen Kontext eingebettet ist, der evolutionär und kulturgeschichtlich eben genau dadurch entstanden ist, dass Wesen das subpersonale Selbstmodell in ihrem Gehirn zu großen Teilen nicht als ein Modell erleben konnten und sich deshalb mit seinem Inhalt identifiziert haben. Das transparente Selbstmodell war die Brücke von der Biologie in die Kultur.

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Kritiker: So friedlich ist der Dalai Lama nicht

Dalai Lama in Hamburg, 1998. Foto: Jens NagelsAnhänger des Shugden-Kults protestieren bei Auftritten in Hamburg.

kath.net

Mit Appellen zur Friedfertigkeit, Liebe und Gewaltlosigkeit zieht der Dalai Lama viele Menschen in seinen Bann. Zu Beginn seines Besuches vom 23. bis 26. August in Hamburg faszinierte der 79-Jährige rund 7.000 Zuhörer mit seinen Vorträgen. Doch so friedfertig ist das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus nach Ansicht seiner Kritiker nicht. Lautstark protestierten in Hamburg Anhänger der buddhistischen „Internationalen Shugden-Gemeinschaft“ gegen den Dalai Lama. Immer wieder komme es zu gewaltsamen Übergriffen in den Klöstern der Gemeinschaft, deren Lehren der Dalai Lama ablehnt. Die Glaubensrichtung verehrt die tibetische Schutzgottheit Dorje Shugden, die aus der vorbuddhistischen Volksreligiosität stammt. Der Dalai Lama sieht die Gefahr, dass die Sondergruppierung die politische Einheit Tibets gefährdet und damit den Machthabern Chinas in die Hände spielt.

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Germanenwahn: Mit Wotan zum Siegfrieden

Das Schicksal Siegfrieds, hier in Fritz Langs „Die Nibelungen“ von 1924, hatte als „Dolchstoßlüge“ für die politische Kultur der Weimarer Republik verheerende Folgen. Foto: Imago
Der deutsche Germanenwahn reicht zurück ins 19. Jahrhundert, tobte sich im Ersten Weltkrieg ebenso aus im Zweiten Weltkrieg, den Hitler am 1. September 1939 auslöste.

Von Horst Dieter SchlosserFrankfurter Rundschau

Zu den ideologischen Konstanten des deutschen Nationalismus bis 1945 zählte bekanntlich der Versuch, die deutsche Identität von germanischen Wurzeln herzuleiten und darin auch eine Sinnstiftung für Gegenwart und Zukunft zu finden. Dieser Versuch reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück und mündete bei immer engerer Verquickung mit einem germanisch-nordisch-arischen Rassenhochmut in den wirren, dafür aber in seiner Handhabung umso brutaleren Eklektizismus der NS-Zeit.

Schon früh trifft man auf abenteuerliche Rekonstruktionen der germanischen Vorzeit und manche problematische Fixierung auf Überlieferungsdetails, deren historischer Kontext schlicht ausgeblendet wurde. Ein in jeder Hinsicht fragwürdiger Umgang mit der Überlieferung erfuhr nicht zuletzt die Nibelungensage. Um den klassischen Epen Homers etwas „Deutsches“ an die Seite zu stellen, erhob man das „Nibelungenlied“ im 19. Jahrhundert gar zum „Nationalepos“. Dabei konnte die eigentlich verstörende Tatsache, dass dieses Epos in einem Blutrausch endet, sogar noch zu einem besonderen Fixpunkt der germanisierenden Gegenwartsdeutung werden.

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Verschwinden der Neandertaler neu datiert

© Thomas Higham
Forscher haben systematisch Altersbestimmungen vorgenommen. Demnach verschwand der Neandertaler früher als gedacht und überall nahezu zeitgleich.

Von Jan Dönges—Spektrum.de

Datierungsexperten um Thomas Higham von der University of Oxford haben das Alter von zahlreichen Neandertalerfundstätten quer durch Europa neu bestimmt. Laut ihren Ergebnissen dürfte der Neandertaler spätestens vor 39 000 Jahren ausgestorben sein – und das relativ zeitgleich an allen Fundstätten vom Schwarzen Meer bis an die französische Atlantikküste.

Konkret datieren die Forscher das Verschwinden auf 39 000 bis 41 000 Jahre vor heute. Dazu hatten sie das Alter von insgesamt 196 Proben von 40 Fundstellen mit Hilfe der Radiokarbonmethode bestimmt.

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Im Gaza-Krieg droht ein Flächenbrand

Bild: NWZ.online
Ein Israelischer Luftangriff ebnet ein Wohnhochhaus ein – fünf Minuten hatten die Bewohner in Gaza vorher Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. In der Nacht schlagen fünf Raketen aus Syrien auf den israelischen Golanhöhen ein.

NWZ Online

Der Gaza-Konflikt droht wieder mit voller Wucht zu entbrennen: Fünf aus Syrien abgefeuerte Raketen sind in der Nacht zum Sonntag auf den Golanhöhen eingeschlagen. Die israelische Armee teilte mit, sie seien an verschiedenen Orten niedergegangen. Es gab keine Berichte zu möglichen Opfern oder Sachschäden. Israel hatte die Golanhöhen 1967 von Syrien erobert. Im Juni bombardierte die israelische Armee nach einem tödlichen Angriff aus Syrien Stellungen des syrischen Militärs.

Die neuen Angriffe nährten die Sorge vor einer Ausweitung des Gazakonflikts. Nur Stunden zuvor hatten Extremisten im Libanon zwei Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. Ein Haus in Galiläa sei getroffen worden, teilte der israelische Rundfunk mit. Acht Menschen hätten einen Schock erlitten. Israel legte den Angaben zufolge Beschwerde bei der internationalen Beobachtertruppe Unifil im Südlibanon ein.

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Boko Haram verkündete „Kalifat“ im Nordosten Nigerias

boko_haramIn Video stellte Islamistenchef Herrschaftsanspruch auf Stadt Gwoza

derStandard.at

Die Islamistengruppe Boko Haram hat in einem neuen Video ein Islamisches Kalifat in einer von ihr eroberten Stadt im Nordosten Nigerias ausgerufen. Nach dem Sieg seiner Kämpfer in Gwoza habe die Stadt im Bundesstaat Borno „nichts mehr mit Nigeria zu tun“, sagte Boko-Haram-Führer Abubakar Shekau in dem fast einstündigen Video, das am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

Gwoza sei nun „Teil des Islamischen Kalifats“, sagte Shekau. „Wir werden die Stadt nicht verlassen. Wir sind gekommen, um zu bleiben“, fügte ein weiterer Kämpfer der Islamistengruppe in dem Video hinzu. Der Islamistenführer wird von den USA als Terrorist gesucht, für Hinweise auf ihn sind sieben Millionen Dollar (5,3 Millionen Euro) Belohnung ausgesetzt.

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All You Need To Know About the 10 Percent Brain Myth, in 60 Seconds

The reality is that we already use 100 percent of our brains _DJ_/Flickr
The new Luc Besson movie Lucy, starring Scarlett Johansson, opens tomorrow in theaters countrywide. It’s based on the immortal myth that we use only 10 percent of our brains.

By Christian JarrettWIRED

Johansson’s character is implanted with drugs that allow her to access 100 percent of her brain capacity. She subsequently gains the ability to learn Chinese in an instant, beat up bad guys, and throw cars with her mind (among other new talents). Morgan Freeman plays neuroscientist Professor Norman, who’s built his career around the 10 percent claim. “It is estimated most human beings use only 10 percent of the brain’s capacity,” he says, “Imagine if we could access 100 percent.”

As it happens, I’ve written a book all about brain myths (Great Myths of the Brain; due out this November). I thought I’d use what I learned to give you a 60-second explainer on the 10 percent myth.

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Großtechnische Manipulation des Klimas: Ein „Plan B“ für das Klima

Eine der vielen Ideen, wie das Klima künstlich beeinflusst werden könnte, ist die technische Aufhellung von Wolken, damit mehr Sonnenlicht in den Weltraum abgestrahlt wird und die… – Foto: dpa
Wenn die Diplomatie scheitert, können sich Forscher technische Lösungen zur Senkung der Temperatur vorstellen. Aber die Skepsis bleibt groß. Klima-Engineering ist hoch umstritten.

Von Dagmar DehmerDER TAGESSPIEGEL

Armin Grunwald ist bei der Diskussion über Klima-Engineering – die absichtliche und umfassende Veränderung des Erdklimas mit technischen Mitteln – hin- und hergerissen. „Ich empfinde Faszination und Wut“, sagte er im Berliner Haus der Kulturen der Welt. Dort fand am Donnerstagabend die Abschlussdiskussion des ersten Klima-Engineering-Kongresses statt, der Forscher mit Sozialwissenschaftlern, Politikern und Nicht-Regierungsorganisationen zusammenführte.

Vier Tage lang hatten rund 350 Fachleute aus 40 Ländern auf Einladung des Potsdamer IASS (Institute for Advanced Sustainability Studies) darüber debattiert, ob Klima-Engineering eine letzte Chance ist, die globale Erwärmung noch unter zwei Grad im Vergleich zum Beginn der Industrialisierung zu halten. Oder ob diese technische Lösung nicht mehr schwerwiegende Probleme schafft als beseitigt.

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Flint, Michigan Officials May Spread Scientology to Save the City

Image: Friendly Atheist
In Flint, Michigan, city council members will take any help they can get. So when Scientologist Monika Biddle showed up at their meeting earlier this week with a solution to their problems, they were eager to hear it. Her plan involves the distribution of a book called The Way to Happiness:

By Hemant MehtaFriendly Atheist

The booklet briefly describes 21 principles, including: “Take Care of Yourself, Be Temperate, Don’t Be Promiscuous, Love and Help Children, and Honor and Help Your Parents.”

“I think it’s a good deal, yes,” Police Chief James Tolbert said of the program. “From the information I’ve seen, apparently it works. I’m for anything that works.”

… some council members said public service announcements that reinforce messages like, “Do not murder, Don’t Do Anything Illegal, and Do Not Steal,” can’t hurt the city.

Biddle suggested Flint officials investigate “The Way to Happiness” programs in St. Louis and Compton, Calif., for guidance about how the program can help make cities better places to live.

[Biddle’s] group suggests police officers give the book to members of the community, to neighborhood watch groups and those involved in community policing; get “The Way to Happiness” public service announcements played for youth groups, schools, after-school programs and detention centers; and get educators using the booklet in tutoring and mentoring programs.

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Merkel: Keine Kampftruppen in den Irak

Angela_Merkel1Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Entsendung von deutschen Kampftruppen in den Nordirak ausgeschlossen.

evangelisch.de

Keine konkreten Pläne gebe es derzeit auch dafür, Ausbilder in das Krisengebiet zu schicken, sagte Merkel am Sonntag im Sommerinterview der ARD („Bericht aus Berlin“). Auch Waffen für die in Deutschland als terroristisch eingestufte kurdische Arbeiterpartei PKK werde es nicht geben. „Die PKK kommt nicht infrage als Empfänger von Waffenlieferungen.“

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The destructive myth about religion that Americans disproportionately believe

Bild: bb
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The U.S. is the last remaining highly developed country that hasn’t abandoned this problematic belief

by CJ WerlemanSalon/Alternet

This week, Pew Research Center published the results of a survey conducted among 40,080 people in 40 countries between 2011 and 2013. The survey asked a simple question: Is belief in God essential to morality? While clear majorities say it is necessary, the U.S. continues to be an outlier.

In 22 of the 40 countries surveyed, the majority says it is necessary to believe in God in order to be a moral person. “This position is highly prevalent, if not universal, in Africa and the Middle East,” says the report. No surprise there, but Asian and Latin countries such as Indonesia (99 percent), Malaysia (89 percent), the Philippines (99 percent), El Salvador (93 percent), and Brazil (86 percent) all fell in the highest percentile of respondents believing belief in a god (small G) is central to having good values.

Interestingly, clear majorities in all highly developed countries do not think belief in god to be necessary for morality, with one exception only: the USA.

Only 15 percent of the French population answered in the affirmative. Spain: 19 percent. Australia: 23 percent. Britain: 20 percent. Italy: 27 percent. Canada: 31 percent. Germany 33 percent. Israel: 37 percent.

So what of the U.S.? A comparatively eye-popping 53 percent of Americans essentially believe atheists and agnostics are living in sin. Despite the fact that a research analyst at the Federal Bureau of Prisons determined that atheists are thoroughly underrepresented in the places where rapists, thieves and murderers invariably end up: prisons. While atheists make upward of 15 percent of the U.S. population, they only make up 0.2 percent of the prison population.

With the exception of the U.S. and China, the survey finds that those “in richer nations tend to place less emphasis on the need to believe in God to have good values than people in poorer countries do.” The chart below illustrates this point:

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