„Atheistische Populationen verebben“:Ohne Religion fehlt es an Kindern


religiöses_ParalleluniversumDer Religionswissenschaftler Michael Blume hat sich 10 Jahre lang mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen die Religion auf die Geburtenraten einer Gesellschaft hat. Sein Fazit: Ohne Religion mangelt es an Kindern. Damit hat er eine Frage der Evolutionsforschung gelöst, über die lange gerätselt wurde: Warum ist die Religion nicht im Laufe der Evolution verschwunden – welchen Vorteil bringt sie den Menschen? Mit n-tv.de spricht Blume über seine Forschungen, die er kürzlich in seinem Buch „Religion und Demografie“ vorgestellt hat.

n-tv.de

n-tv.de: Nur Religion befähigt eine Gesellschaft dazu, langfristig zu bestehen – weil Menschen in atheistischen Gemeinschaften schlicht nicht genug Kinder bekommen. Das ist Ihr Befund nach langer Forschung. Können Sie das etwas ausführen?

Michael Blume: Es gibt viele Religionsgemeinschaften, die über Jahrhunderte hinweg kinderreich geblieben sind. Zum Beispiel die Amish, die jüdischen Haredim oder die Mormonen. Und im Gegensatz dazu finden wir in Geschichte und Gegenwart kein einziges Beispiel für eine nichtreligiöse Gemeinschaft, die es geschafft hätte, auch nur ein Jahrhundert lang zwei Kinder pro Frau zu halten. Das ist die Grenze, die für eine stabile Population benötigt wird. Wir sehen außerdem, dass diese Schere auch mit steigender Bildung aufgeht: Religiöse Akademiker haben deutlich mehr Kinder als nichtreligiöse.

weiterlesen

7 Comments

  1. Herr Blume hat Religionswissenschaften studiert und ist als Sachbuchautor tätig. Auch hat er, soweit ich weiß, einen kleinen Lehrauftrag an einer Hochschule. Das haben an unserer Universität für spezielle Themen viele Leute, die deshalb noch keine Wissenschaftler sind und sich auch meist nicht so sehen. Wie viele papers hat Herr Blume in ordentlichen peer-reviewed Journals publiziert? Daran würde man doch normalerweise einen Wissenschaftler messen. Ich finde es peinlich, wenn jemand in diesem Maße auf Wissenschaftler macht, anders kann man das nicht mehr bezeichnen. Warum denn eigentlich? Es gibt viele gute Sachbuchautoren, die kompilierend und popularisierend tätig sind und sich nie als Wissenschaftler ausgeben würden. Herr Blume realisiert nicht, dass ein echter Wissenschaftler auch nicht so sehr die allgemeine Aufmerksamkeit suchen würde.

    Auch das endlos gerittene Thema scheint mir bezeichnend. Es ist ja zum Beispiel eine enorme Herausforderung, heute in den Neurowissenschaften und der Philosophie des Geistes nur halbwegs auf dem Laufenden zu bleiben. Religionsdisposition und Spiritualitätspotenz, Eskapismusvermögen, Rationalisierungsvermögen, Distanzierungsvermögen, wie man das alles nennen könnte, und vieles mehr sind anthropologisch und philosophisch von Interesse. Aber das alles ist höchst anspruchsvoll und nicht mit Feuilleton abgetan. Demgegenüber ist das Abzählen demographischer Statistiken simpel, allerdings eingängig für ein großes Publikum, das sozialdarwinistisch Kinderzahl und Evolutionsbiologie in eins setzt. Dabei sind gerade dort, wo Weltanschauungen, Verhalten und Sozialsystem ineinanderwirken, extrem viele Confounder zu berücksichtigen und Vorhersagen in einer dynamischen Umgebung schwer. Aus Meta-Analysen, wie sie in verschiedenen Disziplinen üblich sind (Herr Blume führt sie nicht durch), wissen wir auch, was für ein Unsinn herauskommen kann, wenn man Studien zusammenfasst, in denen wesentliche Faktoren entweder vernachlässigt wurden oder völlig unterschiedlich erfasst oder analysiert werden. Ich denke, man braucht für saubere Analysen Originaldaten und sehr viel statistische Expertise. Sonst fällt man allzu leicht Korrelationen zum Opfer, die man für Kausalitäten hält. Sowie den Fehlern anderer.

    Liken

  2. Michael Blume ist vor allem ein Mensch, der sich ständig als Wissenschaftler bezeichnen muss, weil es sonst niemand merken würde. Sein Buch, in der er 10 Jahre Forschung zusammenfasst, enthält in den Literaturangaben von ihm fast nur Werke aus dem Selbstverlag. Letztlich ist es ein typisch ‚theologisches‘ Werk: In einem Absatz eine Menge richtiger Fragen gestellt, dann aber keine davon beantwortet.

    Der grundlegende Mangel des Buchs ist, dass Blume Wichtiges weglässt, genauer, zwar bringt, aber dann unter den Tisch fallen lässt (s.o.). Gerade die Religionen haben am meisten Kinder, die man eigentlich gar nicht so gerne als Mehrheit in der Gesellschaft hätte, und Christen hierzulande schaffen es auch nicht auf durchschnittlich 2 Kinder pro Frau. Man könnte die Daten, die Blume verwendet, auch dahingehen interpretieren, dass Paare umso mehr Kinder haben, je weniger emanzipiert die Frauen sind. Es gibt auch eine negative Korrelation zwischen Bildungsgrad der Frau und Kinderzahl (auch diese Grafik hat Blume in seinem Buch, interpretiert sie aber anders).

    Charakteristisch an Blume ist, dass er selber provoziert, aber mimosenhaft reagiert, falls ihm mal jemand ‚Kontra‘ gibt, Dann hat er alle Tricks drauf, die man als Internet-Junkie (man kann sich leicht darüber informieren, wie viel Zeit er im Internet verbringt) so lernt. Seine wichtigsten Argumente sind dann ‚ich entfreunde dich bei FaceBook‘ oder ‚ich werfe dich von meinem Blog‘. Sein ‚Diskussions’stil (streng genommen diskutiert er gar nicht, er verspritzt eher Tintenwolken und ist irgendwie aalglatt und eigentlich gar nicht zu packen) erinnert mich immer an die Fuzzies aus AOL- und CompuServe-Zeiten, als es noch kein Internet für Hinz und Kunz gab: Jedes Posting wird von bezahlten Typen freundlich kommentiert oder doch zumindest so hingebogen, dass man weiter postet. Kann sein, dass man auch heute noch für Klicks bezahlt wird.

    Liken

  3. Man könnte es noch einmal so fassen und erweitern. Evolutionsbiologie ist Biologie und involviert an zentraler Stelle Genetik. Das kognitive System des Menschen hat sich über einen langen Zeitraum herausgebildet. Dass für die Entwicklung der Disposition zur Religiosität differenzielle Fortpflanzungsraten eine Rolle gespielt haben, ist weder belegt noch plausibel. Andere Faktoren sind naheliegender, unabhängig von der Frage, wieweit Religiosität ein Nebenprodukt der Gehirnentwicklung darstellt oder nicht. Bei den Reproduktionsdifferenzen, auf die sich Herr Blume bezieht, handelt es sich um vergleichsweise moderne, kulturbasierte Phänomene; im Übrigen besteht schon zwischen den Religionssystemen Heterogenität.

    Herr Blume unterschiebt den demographischen Zahlen fälschlich einen evolutionsbiologischen Grund und eine evolutionsbiologische Bedeutung. Man kann das Wort „Evolution“ zwar in einem jeweils kritisch zu prüfenden Sinn teils auch auf kulturelle Phänomene anwenden, darunter spezifische Weltanschauungssysteme. Das ist jedoch keine Evolutionsbiologie. Falls es individuell unterschiedliche genetische Dispositionen zur Religiosität gibt, könnten diese im evolutionsbiologischen Sinne allenfalls auf lange Sicht künftig bedeutsam werden (wir sprechen von Tausenden von Jahren). Das ist unwahrscheinlich, wenn man sich Art und Dynamik der Probleme ansieht, mit denen die Menschheit zunehmend konfrontiert sein wird und die maßgeblichen Einfluss auf das Überleben haben werden. Diese Probleme sind extrem akut verglichen mit den typischen Zeitskalen der biologischen (graduellen) Evolution. An die biologische Evolution zu appellieren wäre nur sinnvoll, wenn man eine Parallele zu erdgeschichtlichen Katastrophen zöge, mit dramatischen Vernichtungen von Leben. Andererseits gehört es zu den typischen Merkmalen sozialdarwinistischer Argumentation, konkrete eigene Ansprüche oder Vorurteile in aktuellen. spezifischen Konkurrenzsituationen mittels einer allgemeinen Naturgesetzlichkeit zu legitimieren.

    Ich denke, man sollte das alles in einem größeren Zusammenhang sehen. Es gibt seitens Gläubiger mehrere Strategien, das Spannungsverhältnis zwischen Naturwissenschaft und Religion anzugehen. Das klassische Vorgehen ist die Theologisierung der Natur. Das lebt heute noch im Intelligent Design fort und in abgeschwächter Form in der kosmischen Feinabstimmung. Letztlich handelt es sich dabei immer um den god of gaps, d.h. man ist grundsätzlich in der Defensive. Der umgekehrte Weg, relativ neu, ist eher offensiv und besteht in der Naturalisierung der Religion. Man versucht die Religion als natürliches Phänomen darzustellen, immer suggerierend, dass das Natürliche als das Faktische auch das Gerechtfertigte sei. Diese Begründung liefert kein Argument für eine spezifische Religion. Dem geht man aus dem Wege, indem man entweder die eigene als die richtige oder richtigste unterstellt, oder man versteigt sich bis hin zum: glaube an irgendwas, aber glaube.

    Die Naturalisierungsstrategie verfolgt verschiedene Wege, von denen einige skizziert seien. Sie stützt sich zum einen auf vorgebliche religiöse Module im Gehirn, unabwendbare psychologische Bedürfnisse oder anderes dieser Art. Zum zweiten auf „Nahtoderlebnisse“, ungeachtet der hirnphysiologischen Erkenntnisse und der Tatsache, dass man zwar dem Sterben, aber nicht dem Tod „nahe“ kommen kann. Einen weiteren Strang steuern Leute wie Herr Blume bei, die die Unabdingbarkeit von Religion für das Überleben der Gesellschaft herausstellen, entweder auf kultureller Basis, womöglich spieltheoretisch, oder – eher krude aber für das Publikum „wissenschaftlich“ klingend – mittels „evolutionsbiologischer“ Fortpflanzungsargumente. Diese suggerieren, dass nicht gläubig zu sein eine Fehlanpassung sei. Und zwar nicht einfach eine kulturelle, sondern eine biologische, das ist nicht nur der Subtext und macht gerade die Naturalisierung aus. Die Rückführung auf „Biologie“ ist allerdings zugleich eine selbstgestellte intellektuelle Falle.

    Insgesamt schwimmt Herr Blume also in einer derzeitigen Welle mit und versucht nur, mit seinem Monothema besonders lautstark zu plantschen. Es gibt interessanterweise tiefgläubige Menschen, die dem allem ablehnend gegenüberstehen. Sie fühlen, dass die „Naturalisierung“ sowohl ihrem Glauben inadäquat als auch kontraproduktiv ist. Im Endeffekt begünstigt sie nämlich eine weitere inhaltliche Demontage der Religion und führt diese vollends in den Bereich der gesellschaftlichen Funktionslogik einerseits und individuellen Wellness andererseits.

    Liken

  4. Blume hat zwar Ergebnisse aus Befragungen aufgelistet, nur die Schlußfolgerungen sind falsch

    Die „London School of Economics and Political Science“ befragt 2009 zum Test des Intelligenz-Quotienten 14.000 US-Jugendliche. Atheisten haben über IQ=106, religiös verdummbibelte Einfaltspinseln unter IQ=95, Fanatikern unter IQ=70. Eine Prüfung 63 ähnlicher Studien ab 1928 bestätigt diese IQ Verteilung. Gläubige als Intelligenzversager der Gesellschaft sind ungebildet, geistig bequem, haben krasse Vorurteile gemäß ihnen vorgedachten Extremen, nach der Schule wird außer Facebook oder Zeitungstiteln nichts gelesen, Weiterbildung und Wissen ist eine Sünde. Dafür sind sie sehr vermehrungsfreudig, Kinder werden mit religiös entstelltem Wissen vollgepumpt und zeugen nur tumbe Einfaltspinsel, ein sich selbst erhaltendes System der Idiotie.

    Hier stellt sich die Frage, braucht die Menschheit solch geistigen Kretins oder ist sie besser dran ohne diese Typen, die immer nur gerechte Kriege wollen

    Die 3 Buch-Religionen und weitere 4347 religiöse Kulte mit 3.000 Göttern beauftragen sich die Erdenscheibe zu beherrschen. Nur 20% der Menschen nutzen 80% der Ressourcen, über 1 Milliarde Menschen vegetieren von qwniger als 1 US$/Tag in Not und Elend. Bei Energien, Mineralien, Agrarland und Wasser reichen die Ressourcen nicht aus. Die religiösen Oberhirten prassen in Prunk und Protz und genießen ihre Trostlosigkeit mit Kinderficken, während den Einfaltspinseln das allerliebste Jesulein jeden Wunsch bei eifrigem Beten erfüllt. Gott hat alles in seinem Plan festgelegt, sich anzustrengen, mit Fleiß zu lernen und zu arbeiten ist überflüssig. Religiös dominierte Länder versagen in Wissen, Wohlstand, Technik, Sozialem und Sicherheit, Hunderte Länder haben das als „Kommunismus“ ausprobiert und sind elendig gescheitert.

    Die Frage wieviele Menschen die Erde überhaupt verträgt, die stellen sich die Religioten nicht. Es sind bereits einige Millarden zu viele

    Liken

  5. Herr Blume ist seit langem in der beschriebenen Weise fast schon monothematisch unterwegs. Er betreibt auch meines Wissens keine genuine eigene empirische Forschung in relevantem Umfang, sondern wertet Literatur aus. Ob das einseitig erfolgt oder nicht, lasse ich dahingestellt. Ein gewisses Selbstdarstellungbedürfnis ist schwerlich abzustreiten. Dass sich in der Evolution Religiosität der Fortpflanzung usw. wegen entwickelt hat, ist meines Erachtens abwegig anzunehmen. Alle bekannten menschlichen Gemeinschaften waren religiös, weil die Projektionen von Agenten usw. im menschlichen Denken angelegt sind, neben anderen Gründen, dazu gibt es eine umfangreiche Literatur. Die angestrebte Fortpflanzungsrate dürfte angesichts der vielen anderen letalen Faktoren völlig sekundär gewesen sein. Es gibt keine Hinweise auf einen differenziellen evolutionsbiologischen Druck in den für die Entwicklung des Menschen relevanten Zeiträumen. Damit ist das historische evolutionsbiologische Argument hinfällig. Die Fähigkeit, von fingierten Agenten abzusehen, d.h. der Atheismus, dürfte eine Erscheinung der letzten 2000-2500 Jahre sein. Ihr „Aussterben“ besagt nichts. Es dürfte auch noch nie zuvor so viele Atheisten wie heute gegeben haben.

    Wendet man das Fortpflanzungsargument nicht historisch, sondern auf die heutige Situation an, ist es ebenfalls nicht überzeugend, und zwar aus folgenden Gründen. Zwar bekommen heute religiöse Menschen im Mittel mehr Kinder als nichtreligiöse, doch muss man auch den gegenläufigen Trend sehen, dass die moderne Kultur, soziale Sicherheit und andere Faktoren von der Religiosität wegführen. Man weiß auch, dass keineswegs alle Sprösslinge stark religiöser Familien religiös sind. Das alles ist kaum berechenbar. In Anbetracht der menschlichen Generationszeiten dürfte es sich bei Zukunftsprojektionen um Zeiträume handeln, die in keiner Weise, weder von mentaler noch von materieller noch von politischer Seite aus, eine verlässliche Vorhersage erlauben.

    Vor allem aber ist das Aussterben der Menschheit kein akutes Problem, im Gegenteil. Die Sichtweise von Herrn Blume ist keine globale. Stabile Populationen sind ohnehin eine Fiktion. Man stelle sich nur den ungeheuren Zuwachs der globalen Population in den letzten 50 Jahren vor Augen, da wirken Ausdrücke wie „stabil“ bestenfalls provinziell. Auch Deutschland geht nicht zugrunde, wenn die Zahl der Menschen sich verringert. Nähme die Zahl heutiger Menschen langfristig um 20% oder 50% ab, bliebe immer noch eine große Diversität übrig. Überhaupt kann man seine Zweifel haben, ob eine so große Population bei definitiv begrenzten Ressourcen auf Dauer auf der Erde in einer würdigen Form überleben kann.

    Letztlich wirkt das Argument, dass nichtreligiöse Menschen nicht richtig zum Erhalt der Population beitragen, nur wie eine kaschierte Variante der alten Strategie, diese Menschen als irgendwie defizient darzustellen, sei es moralisch, oder von der Vernunft her, oder eben evolutionsbiologisch. Das stößt übel auf, denn es hat eine üble Tradition. Das sollte Herrn Blume bewusst sein. Da hilft auch nicht, wissenschaftliche Objektivität vorzuschieben und anderen fallweise vorzuhalten, sie wollten Fakten nicht wahrhaben. Es geht nicht um die Fakten, sondern was man daraus folgert. Man kann ohne weiteres argumentieren, dass insgesamt gesehen heute Menschen, die weniger Kinder haben, langfristig gesehen eher zum Erhalt als zum Aussterben der Menschheit beitragen. Wer heute evolutionsbiologisch argumentiert, sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass Faktoren, die früher wirksam gewesen sein mögen, heute kontraproduktiv sein können. Es ist mir daher rätselhaft, was das Fortpflanzungsargument soll, zumal diese ganz offensichtlich in hohem Maße von vielfältigen sozialen Einflussfaktoren beeinflusst wird. In meinen Augen historisch gegenstandslos und aktuell irrelevant, wir haben andere Probleme.

    Im Endeffekt ist der Eindruck schwer zu vermeiden, dass es sich tatsächlich um eine kaschierte Variante sozialdarwinistischer Argumentation handelt. Das macht bei allem demonstrativen Verstehen die Sache unappetitlich. Unabhängig davon, dass atheist bashing gerade „in“ scheint. Jedenfalls ist es interessant zu beobachten, dass Gläubige vor allem der monotheistischen Religionen so oft darin enden, wenn nicht sogar explizit die Strategie verfolgen, Nichtgläubige auf die eine oder andere Weise abzuwerten. Mehr oder weniger geschickt. Das lässt tiefer blicken als man zu blicken wünschen mag.

    Liken

  6. ob Herr Blume auch der Frage nachgeht.ob Paare in sehr religiösen Gemeinschaften freiwillig so viele Kinder bekommen oder ob das doch mit den religiösen Vorschriften zu tun hat,keinen Sex,auch nicht in der Ehe ohne Zeugungsabsichten.Aus wissenschaftlichen Erkenntnissen wissen wir ja,das sich der Sexualtrieb nicht lange unterdrücken lässt.Da sind viele Geburten logische Konsequenz.Frauen haben in sehr religiösen Gemeinschaften wenig bis kein Mitspracherecht über ihren Körper.Verhütung ist eh Tabu.Geht Herr Blume auch der Frage nach,wie es den vielen Kindern in sehr religiösen Familien geht,wo doch hauptsächlich Gehorsam,stures Auswendiglernen irrationaler Lehren und Funktionieren von klein auf erwartet wird.Wenn Familien sich ohne religiösen Zwang für viele Kinder entscheiden finde ich das absolut ok.Steht aber ein enormer Zwang dahinter,finde ich es für alle Beteiligten eher schädlich.Was nicht heißen soll, das alle „Religiösen“ unfreiwillig viele Kinder haben und nicht gut mit ihnen umgehen.Aber „sehr religiös“ und „freiwillig“ schließt sich für mich aus.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.