„Glückskeks“ des Tages: 14. Dalai-Lama


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Wenn der 14. Dalai-Lama in Deutschland weilt, sind Hunderte Jahre Aufklärung perdu – der Anführer der buddhistischen »Gelbmützen« treibt die hiesige Journaille regelmäßig in religiöse Ekstase.

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Seit dem Wochenende logiert der »Ozean der Weisheit« in Hamburg, um dort vor 7000 Schaulustigen Kalenderweisheiten zum besten zu geben. Schon als Kind sei das »geistliche Oberhaupt der Tibeter« als »Wiedergeburt erkannt« worden, informiert das Hamburger Abendblatt. Nun ist der Dalai-Lama so wenig das »geistliche Oberhaupt« aller Tibeter, wie es der Papst für »die Deutschen« ist, aber das sieht man hierzulande nicht so eng. Die vielen Buddhisten Tibets, die sich zu anderen Schulen bekennen, müssen ebenso zurückstehen wie die dort siedelnde muslimische Minderheit oder die Atheisten aus der Autonomen Region Chinas. Der Dalai-Lama ist eben Deutschlands liebster Sektenguru, da stört Säkularismus nur.

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