Einen Stahlhelm für Sozialethiker Huber

Quelle:dradio.de
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Die Vereinten Nationen sollten ihre Verantwortung wahrnehmen und die Menschen im Irak militärisch schützen, sagt Wolfgang Huber, der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende.

evangelisch.de

Der evangelische Sozialethiker Wolfgang Huber hält Militäreinsätze zum Schutz vor Völkermord und elementaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit für moralisch angebracht. „Unsere Verantwortung für den Frieden kann im äußersten Notfall den Einsatz von Waffengewalt einschließen“, sagte der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland in einem Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“. Mit Hinweis auf den Nordirak forderte Huber: „Wir müssen dem ‚Islamischen Staat‘ das Handwerk legen. Aber wir müssen auch tragfähige, friedensfähige politische Strukturen aufbauen.“

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Was die Bundesregierung über den Islamischen Staat weiß

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Zahlreiche Finanzquellen, gefährliches Waffenarsenal, 15.000 Kämpfer, hohe Fluktuation: Die Regierung hat ihr IS-Wissen preisgegeben. Über Waffenlieferungen an Kurden entscheidet Merkel am Sonntag.

DIE WELT

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) umfasst nach Informationen der Bundesregierung in ihrem harten Kern bis zu 15.000 Personen. In einer am Mittwoch bekannt gewordenen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken beruft sich die Bundesregierung auf Schätzungen des US-Außenministeriums. Danach liege die derzeitige IS-Truppenstärke im Irak bei bis zu 7000 und in Syrien bei 3000 bis 8000 Dschihadisten. Die Fluktuation sei durch Neurekrutierungen, Tötungen und Gefangennahmen hoch.

Nach Informationen der Bundesregierung finanziert sich die IS-Miliz aus zahlreichen Quellen: durch Einnahmen aus Ölfeldern, Entführungen, Enteignungen, Mautzahlungen, durch allgemeine Kriminalität sowie Spenden aus dem In- und Ausland.

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Christliche Initiative gegen Potsdamer Garnisonkirche

Bild: Potsdam ohne Garnisonskirche/FB
Bild: Potsdam ohne Garnisonskirche/FB
Neuer Gegenwind für die Potsdamer Garnisonkirche: Mit dem Aufruf „Christen brauchen keine Garnisonkirche“ sprechen sich mehr als 70 Pfarrer und andere Kirchenmitglieder öffentlich gegen den geplanten Wiederaufbau des Gotteshauses aus.

evangelisch.de

Der Aufruf mit Datum vom 1. September wurde in Berlin und Potsdam veröffentlicht. „Wir wollen dem Eindruck entgegentreten, alle Christinnen und Christen würden dem Vorhaben einhellig zustimmen“, heißt es darin. Am Wochenende soll auch eine Internetseite freigeschaltet werden, auf der sich weitere Unterzeichner eintragen können.

Die barocke Garnisonkirche in Potsdam war 1945 zerstört und 1968 durch die DDR-Behörden abgerissen worden. Vor einigen Jahren begann eine Initiative zum Wiederaufbau. Das Projekt ist wegen der Rolle der Garnisonkirche als Militärkirche sowie als Schauplatz der NS-Reichstagseröffnung von 1933 umstritten. Der Potsdamer Stadtrat hatte dem Vorhaben vor kurzem zugestimmt. Damit ist eine geplante Bürgerbefragung vom Tisch.

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Training mit Spielekonsole verändert Gehirn von MS-Patienten

© Bernd Kasper / pixelio.de
Mit dem „Balance Board“ für die Nintendo Wii können Patienten mit multipler Sklerose an ihrem Gleichgewicht feilen. Nun entdeckten Forscher, warum die Spielekonsole den Betroffenen so gut hilft: Offenbar leitet das Training förderliche Umbaumaßnahmen im Gehirn ein.

Von Daniela ZeibigSpektrum.de

Für die Spielekonsole Nintendo Wii gibt es mittlerweile so manches Zubehör das dafür sorgt, dass es nicht mehr nur ausreicht, von der Couch aus ein paar Knöpfe zu drücken, um ein Spiel erfolgreich zu meistern. Stattdessen ist immer häufiger voller Körpereinsatz gefragt. Eine dieser Entwicklungen ist das „Balance Board“, das etwa die Größe einer handelsüblichen Personenwaage hat und auf dem die Spieler ihr Gewicht verlagern müssen, um auf dem Fernsehbildschirm ihre Figur beispielsweise auf Skiern Slalom fahren zu lassen. Derartiges Zubehör hat sich in der Vergangenheit auch in der Therapie von Patienten mit multipler Sklerose bewährt, die häufig im Rahmen ihrer Erkrankung mit Gleichgewichtsstörungen zu kämpfen haben. Doch warum hilft das Training mit der Spielekonsole so gut? Offenbar, weil dadurch im Gehirn förderliche Umbaumaßnahmen eingeleitet werden, sagt nun ein Team um den italienischen Forscher um Luca Prosperini.

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Bullshistic: „Menschen haben Recht auf christliche Botschaft“

Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen
Die Kirchen in Deutschland stehen nach Auffassung des Präsidenten des internationalen katholischen Missionswerks „missio“, Klaus Krämer, vor einer gemeinsamen Herausforderung. „Die Menschen haben ein Recht darauf, von Christus zu erfahren“, sagte er in einem Interview.

RP ONLINE

Der Glaube habe für viele Menschen seine prägende Kraft für ihr Leben verloren, sagte Krämer am Dienstag in Berlin in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Angesichts dessen müssten die Christen „auf der Suche bleiben, wie wir das Interesse der Menschen für die Botschaft des Evangeliums – über Konfessionen hinweg – wecken können“. Er fügte hinzu: „Die Menschen haben ein Recht darauf, von Christus zu erfahren.“

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Die Pflicht, zu leben

sterbenEin neues Gesetz zur Sterbehilfe wird wohl erst 2016 in Kraft treten. Doch die Debatte ist schon jetzt auf ihrem Höhepunkt. Am Dienstag ließ die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin darüber diskutieren, ob es eine Pflicht zum Leben geben kann.

pro Medienmagazin

Erst nach der parlamentarischen Sommerpause im kommenden Jahr ist mit einer Abstimmung über ein neues Sterbehilfe-Gesetz zu rechnen. Derzeit sieht es so aus, als werde es dann zwei Gruppenanträge geben: Einen Entwurf, der organisierte Sterbehilfe unter Strafe stellt, und einen, der kein strafrechtliches Verbot anstrebt, dafür aber mit Hilfe des Vereins- und Betäubungsmittelrechts die Tötung als Dienstleistung verbieten will. Als sei das alles nicht schon kompliziert genug, veröffentlichten am Dienstag Ethiker und Mediziner einen Gesetzesvorschlag, der Straffreiheit für ärztliche Suizidassistenz fordert.

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Fukushima: Tepco verliert die Kontrolle

Hochrisikozone: Arbeiter in Fukushima versuchen, Grundwasser mit einem Eiswall unter der Erde abzufangen ©AP
Mehr als drei Jahre nach dem Atomunglück von Fuskushima sickert weiter radioaktiv belastetes Wasser ins Meer. Der Kraftwerkbetreiber Tepco wollte das mit einem Eiswall im Boden verhindern. Doch der hält nicht.

Von Carsten GermisFrankfurter Allgemeine

Im Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie in Tokio schlug die Nachricht ein wie eine Bombe. Der Versuch der Elektrizitätswerke von Tokio (Tepco), die Situation mit dem radioaktiv belasteten Wasser in der Atomruine in Fukushima unter Kontrolle zu bekommen, hat in der letzten Woche einen schweren Rückschlag erlitten. Tepco räumte in einer offiziellen Mitteilung ein, dass alle Versuche gescheitert sind, den Zufluss hoch radioaktiv belasteten Wassers in die Verbindungstunnel zwischen den Reaktoren 2 und 3 zu stoppen. Tepco-Ingenieure arbeiten seit Monaten daran, mit einer neuen Gefriertechnik zu verhindern, dass über die unterirdischen Kanäle immer wieder hoch radioaktiv belastetes Wasser nach außen dringt. Das offizielle Eingeständnis, damit gescheitert zu sein, weckt Zweifel am Konzept von Tepco und Meti.

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Jüdische Organisation: Europa ist «reif» für Islamisten-Terroranschlag

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Der Europäische Jüdische Kongress stellt fest: In den vergangenen Wochen haben Zehntausende radikale Islamisten bei Kundgebungen in Europa einen «Heiligen Krieg» (Dschihad), die Ermordung von Juden sowie die Einführung der Scharia verlangt.

kath.net

Der Europäische Jüdische Kongress (EJC) sieht Teile Europas «reif» für einen Anschlag der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS). In den vergangenen Wochen hätten Zehntausende radikale Islamisten bei Kundgebungen in Europa einen «Heiligen Krieg» (Dschihad), die Ermordung von Juden sowie die Einführung des islamischen Strafrechts, der Scharia, verlangt, erklärte EJC-Präsident Moshe Kantor am Montag in Brüssel. Auch zunehmende Angriffe auf jüdische Einrichtungen zeigten, dass es darum gehe, «einen Religionskrieg auf dem Kontinent zu entfachen».

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«Über Gott reden, nicht über Demokratie»

Ein islamistischer Fundamentalist im Irak zerstört eine Marienstatue. Bild: 20min.ch/mehr
Es sei höchste Zeit, dass Europa endlich über Religionskonflikte spreche anstatt nur über Demokratie und Menschenrechte, sagt der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser.

Von Désirée Pomper20min.ch

Herr Ganser*, mit dem Aufkommen radikaler islamistischer Terrorgruppen wie der IS, Boko Haram oder Al-Shabab, die Jagd auf religiöse Minderheiten machen, ist der Religionskonflikt wieder entflammt. In Europa aber, so scheint es, wird das Thema Religion tabuisiert.
Genau. Wir stellen die Frage nach Gott nicht. Wir reden lieber über Demokratie und Freiheit. Dschihadisten aber wollen über Gott sprechen! Das Problem ist, dass wir von unserer historischen Entwicklung her an einem anderen Punkt sind. Wir haben den Religionskrieg hinter uns. Darüber sind wir hinweg. Religionskriege sind in der Schweiz kein Thema mehr. Aber wir müssen uns dieser Diskussion dringend wieder stellen.

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„Game Of Thrones“: Kirche verbietet Dreh einer Nacktszene

Die Macher von „Game Of Thrones“ müssen kurzfristig einen Plan B für den Dreh einer wichtigen Szene für die kommende fünfte Staffel der Fantasy-Serie aus dem Hut zaubern. Denn eine als Kulisse eingeplante Kirche verbat den Dreh einer Nacktszene.

Von Björn BecherFILMSTARTS

Wie TMZ berichtet, verbot die St. Nicholas Kirche im kroatischen Dubrovnik den Machern von „Game Of Thrones“ kurzfristig die Aufnahme einer Szene, in der Cersei Lannister (Lena Headey) nackt eine Kirche verlassen muss und durch die Straßen von King’s Landing läuft. Nun muss kurzfristig ein Ersatzdrehort für diese „Demütigungsszene“ organisiert werden, was zu leichten Verzögerungen im Drehablauf führen dürfte. Die Szene soll keinesfalls gestrichen werden, da es ein ikonischer Moment aus dem Buch ist, der Nacktauftritt zudem essentiell für die Handlung sei. Es ist aber davon auszugehen, dass die Macher zeitnah einen alternativen Drehort finden, so dass sich die Verzögerungen im Produktionsablauf in einem überschaubaren Rahmen halten dürften. Die fünfte Staffel von „Game Of Thrones“ wird voraussichtlich ab April 2015 auf dem US-Pay-TV-Sender HBO ausgestrahlt werden.

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Säkulare Grüne fordern die Rücknahme des Beschneidungsgesetzes (§ 1631d BGB)

Nachdem die Debatte zur Genitalbeschneidung von Jungen etwas abgeebbt ist, möchte der Bundesweite Arbeitskreis Säkulare Grüne mit diesem Positionspapier eine ernsthafte und sachliche Diskussion bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (zum Beispiel in frauen- gesundheits-, menschenrechts- und religionspolitischen Gremien) und darüber hinaus hervorrufen.

Bundesweiter Arbeitskreis Säkulare Grüne

Kinder – eigenständige Träger*innen von Menschenrechten

In den letzten Jahrzehnten hat in Deutschland ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel hinsichtlich der Beurteilung der Rechtspositionen von Kindern stattgefunden. Allgemein akzeptiert ist mittlerweile, dass Kinder eigenständige Träger*innen von Menschenrechten sind, mit der Folge, dass auch die überkommenen Elternrechte auf Bestimmung und Prägung des Kindes eingeschränkt sind. Kinder werden nicht mehr vorrangig als Eigentum der Eltern oder der Familie betrachtet. Eine Betrachtung „vom Kind her“ ist im Vordringen. Bedeutsamer Ausdruck dieser Entwicklung ist das Anfang dieses Jahrhunderts geschaffene gesetzliche Verbot der Anwendung von Gewalt gegen Kinder und das Verbot entwürdigender Maßnahmen als Erziehungsmittel. Die Rechtsordnung muss Kindern Schutz gewähren, nötigenfalls gegen die eigenen Eltern, deren Erziehungsmaßnahmen und auch deren religiösen Vorstellungen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat an dieser Entwicklung einen maßgeblichen Anteil und orientiert sich auf eine Verstärkung der Positionen von Kindern im sozialen Umfeld und in der Gesellschaft. Der Bericht der Grünen-Kinderkommission von 2006 fordert „eine Politik, die das Wohl und die Rechte der Kinder in den Mittelpunkt stellt“ und lehnt die Fixierung auf „die Rolle, die Kinder als zu erziehendes Objekt … spielen“ ab. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – als Menschen- und Bürgerrechtspartei – formuliert eindeutig: „Ein Perspektivenwechsel zu einer kindzentrierten Politik ist ein bedeutender Schritt hin zu einer konsequenten Anwendung von Bürger*innenrechten. Das so genannte Kindeswohl definiert sich heute allzu oft aus der Sicht der Erwachsenen. Auch im Rechtssystem ist ein Perspektivenwechsel hin zu einer stärkeren Rechtsposition von Kindern überfällig.“

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Kinderschänder missbrauchten 1400 Kinder aus einer Stadt

Bild: WAZ
Bild: WAZ
Die Zahl ist schockierend, die Bilanz traurig: In der englischen Stadt Rotherham sind 1400 Kinder innerhalb von 16 Jahren sexuell missbraucht und verschleppt worden. Besonders erschreckend: Die Kinderschänder waren der Kommunalverwaltung teilweise bekannt.

FOCUS ONLINE

Etwa 1400 Kinder sind in der englischen Stadt Rotherham in den vergangenen 16 Jahren sexuell ausgebeutet und missbraucht worden. Das ergab eine unabhängige Untersuchung, die die Kommunalverwaltung in Auftrag gegeben hatte. Die Täter hätten Mädchen und Jungen vergewaltigt, entführt, in andere nordenglische Städte gebracht, geschlagen und eingeschüchtert, sagte die Autorin des Berichts, Alexis Jay, am Dienstag.

Mediziner schlagen straffreien Suizidhilfe durch Ärzte unter Auflagen vor

sterbenIn der Sterbehilfe-Debatte haben Mediziner, Ethiker und Juristen einen Vorschlag präsentiert, der Suizid-Beihilfe in Ausnahmefällen bei Schwerstkranken zulassen will.

evangelisch.de

Ärzte sollen demnach dann straffrei bleiben, wenn sie nach einem persönlichen Gespräch und der Prüfung durch einen zweiten unabhängigen Mediziner einem unheilbar Kranken mit begrenzter Lebenserwartung bei der Selbsttötung helfen, sieht der am Dienstag in München vorgelegte Gesetzentwurf vor.

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Weird Cell-Shaped Structure Discovered In Mars Meteorite

Scanning electron microscope image of a mysterious oval structure in the Nakhla Mars meteorite. | Elias Chatzitheodoridis, Sarah Haigh, Ian Lyon
Scientists have found a strange structure resembling a microbial cell inside a Martian meteorite, but they’re not claiming that it’s evidence of Red Planet life.

By Mike WallHuffington Post/Space.com

The researchers discovered the microscopic oval object within the Nakhla Mars meteorite, which fell to Earth in Egypt in 1911. While the structure’s appearance is intriguing, it most likely formed as a result of geological rather than biological processes, team members said.

„The consideration of possible biotic scenarios for the origin of the ovoid structure in Nakhla currently lacks any sort of compelling evidence,“ the scientists write in a new study published this month in the journal Astrobiology. „Therefore, based on the available data that we have obtained on the nature of this conspicuous ovoid structure in Nakhla, we conclude that the most reasonable explanation for its origin is that it formed through abiotic processes.“ [The Search for Life on Mars (A Photo Timeline)]

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Tebartz-van Elst und die katholische Kirche: Wenn aus Ehrfurcht Furcht wird

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Warum konnte ein Bischof wie Franz-Peter Tebartz-van Elst die katholische Kirche so tief in die Krise stürzen? Ein Buch analysiert die Limburger Kirchenkrise und ihre Folgen.

Von Peter HanackFrankfurter Rundschau

Wieso konnte der damalige Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, so lange offenbar ungehindert schalten und walten, wie es ihm beliebte? Weshalb war da niemand, der ihn stoppen oder doch wenigstens auf einen anderen Weg als den der Lüge, Verschwendung und der Gängelung von Mitarbeitern und pastoralem Personal führen wollte und konnte?

Vielleicht gibt Klaus Lüdicke auf diese Fragen die beste Antwort. „Es ist der Respekt vor dem Amt, der dazu beiträgt, dass Mitarbeiter der Kirche nicht den Mut finden, sachlich notwendige Einwände gegen das Handeln kirchlicher Oberer [vorzutragen], wenn es eigentlich ihre dienstliche Aufgabe wäre, Stellung zu nehmen“, schreibt der Kirchenrechtler Lüdicke mit Blick auf die Limburger Geschehnisse. Der „geschuldete Respekt“, so Lüdicke, die „Ehrfurcht vor dem Amt“, könne leicht in Furcht umkippen, „die einen notwendigen Einspruch gegen bischöfliche Anordnungen unterdrückt“.

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Yes, There Are Still People Who Believe the Earth Is Flat

Photo via The Flat Earth Society’s Flickr
In 1881, English writer Samuel Rowbotham published Zetetic Astronomy: Earth Not a Globea 430-page book in which he affirmed that Earth is flat. One-hundred and thirty years later, despite all the silly science that proves to us that the land we step on is actually spherical, his work is still spawning mini movements.

By Félix MacherezVice.com

After Rowbotham passed away in 1884, Lady Elizabeth Blount, who admired his work, established a Universal Zetetic Society whose objective was “to carry on the work of the master.” With their beliefs largely based on a rather subjective reading of the Bible, after WWI the organization gradually lost influence and eventually disappeared.

Yet, the idea of a disc-shaped Earth has not completely vanished. The Flat Earth Society is a modern group dedicated to promoting Rowbotham’s ideas and trying to convince skeptics like me. I wanted to make sure they were serious, so I got in touch with some of them via their online forum.

Image courtesy of the Flat Earth Society

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Hamburg: Regelschule mit ein bisschen Waldorfpädagogik

In einer Hamburger Schule zieht die Waldorfpädagogik als Experiment in den Alltag ein. (picture alliance / dpa – Armin Weigel)
In Wilhelmsburg werden im Unterricht von drei ersten Klassen Elemente der Waldorf-Pädagogik fester Bestandteil. Der Hamburger Landesschulrat hat seine Skepsis abgelegt. Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften kritisiert jedoch weiterhin die Grundlagen der Waldorf-Pädagogik.

Von Axel SchröderDeutschlandfunk

Andrea Meyer-Stoll wirkt begeistert, als sie durch die neuen Unterrichtsräume geht. Sie gehört zum dreiköpfigen Leitungsteam an der Schule Fährstraße in Hamburg-Wilhelmsburg und zeigt dem Hamburger Schulrat Norbert Rosenboom, wie die Klassenräume nach Waldorf-Prinzipien gestaltet wurden.

Kleine Holzbänke für je zwei Schüler stehen im Kreis des Klassenraums. In der Mitte ein weicher heller Teppich, die Wände in gelben Pastelltönen. Vorn an die Tafel hat eine Kollegin mit Pastellkreiden ein kunstvolles Bild gemalt: Eine junge Frau kniet im Inneren eines hohlen Baums. Die Sonne leuchtet. Andrea Meyer-Stoll erklärt das Prinzip der Raumgestaltung.

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Israelis on Facebook wish death for Holocaust survivors against ‚Protective Edge‘

Israelis lash out against holocaust survivors who oppose ‘Protective Edge’ Image: 972mag.com
Nope, it’s not The Onion.

By Ami Kaufman⊕972

A few days ago some 300 Holocaust survivors placed an ad in the New York Times condemning the massacre in Gaza. My colleague from Local Call, John Brown, has selected a few of the responses on Facebook that Israelis posted in response to the ad.

I’ve translated a few from John’s selection:

David Cohen: Those aren’t Holocaust survivors those are probably collaborators with the Nazis.

Shmulik Halphon: He’s invited to go back to Auschwitz.

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