Hamburg: Regelschule mit ein bisschen Waldorfpädagogik


In einer Hamburger Schule zieht die Waldorfpädagogik als Experiment in den Alltag ein. (picture alliance / dpa – Armin Weigel)
In Wilhelmsburg werden im Unterricht von drei ersten Klassen Elemente der Waldorf-Pädagogik fester Bestandteil. Der Hamburger Landesschulrat hat seine Skepsis abgelegt. Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften kritisiert jedoch weiterhin die Grundlagen der Waldorf-Pädagogik.

Von Axel SchröderDeutschlandfunk

Andrea Meyer-Stoll wirkt begeistert, als sie durch die neuen Unterrichtsräume geht. Sie gehört zum dreiköpfigen Leitungsteam an der Schule Fährstraße in Hamburg-Wilhelmsburg und zeigt dem Hamburger Schulrat Norbert Rosenboom, wie die Klassenräume nach Waldorf-Prinzipien gestaltet wurden.

Kleine Holzbänke für je zwei Schüler stehen im Kreis des Klassenraums. In der Mitte ein weicher heller Teppich, die Wände in gelben Pastelltönen. Vorn an die Tafel hat eine Kollegin mit Pastellkreiden ein kunstvolles Bild gemalt: Eine junge Frau kniet im Inneren eines hohlen Baums. Die Sonne leuchtet. Andrea Meyer-Stoll erklärt das Prinzip der Raumgestaltung.

weiterlesen