„Wir tragen das Kreuz. Dann sollen sie uns umbringen“


Bild: nationalreview.com
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Die islamistische Terrormiliz im Irak bedroht Andersgläubige mit dem Tod. Zehntausende Christen sind auf der Flucht. Der „Kirche in Not“-Präsident über seine Erlebnisse im Flüchtlingsort Erbil.

Von Sonja GillertDIE WELT

Wer an etwas anderes glaubt als die radikalen Islamisten des Islamischen Staats (IS), wird umgebracht – mit dieser menschenverachtenden Losung im Kopf erobert die Terrormiliz im Irak immer mehr Teile des Landes. 1,2 Millionen Menschen haben die Islamisten bereits vertrieben. Zehntausende Jesiden sind auf der Flucht, aber auch Christen müssen um ihr Leben fürchten und ihre Heimatstädte wie Mossul verlassen. Das internationale Hilfswerk „Kirche in Not“ unterstützt die Flüchtlinge mit Spenden, die im Kurdengebiet in der Stadt Erbil und dem Norden des Landes verzweifelt Sicherheit suchen. Johannes Freiherr Heereman, Präsident der Organisation „Kirche in Not“ und Regina Lynch, Direktorin der Projektabteilung, haben sich Mitte August drei Tage lang ein Bild von der Lage der Christen in Erbils Stadtteil Ankawa und im Nordirak gemacht.

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