Sterbehilfe: Die Zeiten kategorischer Verbote sind vorbei


sterbenFür eine politische und juristische Anerkennung des Rechts auf einen selbstbestimmten Tod. Es ist Zeit, ethisch, politisch und rechtlich anzuerkennen, dass der Respekt vor individueller Selbstbestimmung auch das Recht auf einen selbstbestimmten Tod einschließt.

Von Michael QuanteFrankfurter Rundschau

Angestoßen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), der jede Form der organisierten Sterbehilfe unter Strafe stellen will, entwickelt sich derzeit eine breite Diskussion. In den Verhandlungen zur Bildung der Großen Koalition herrschte, wie Wolfgang Bosbach (CDU) dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ im Januar sagte, Einigkeit darüber, dass ein Gesetzentwurf zum Verbot der gewerbs- oder geschäftsmäßigen Sterbehilfe „aus der Mitte des Parlaments kommen sollte“. Deshalb werde sich der Deutsche Bundestag jetzt „ernsthaft“ mit dem Problem befassen und eine gesetzliche Regelung vorschlagen, die „eine möglichst breite, fraktionsübergreifende Akzeptanz finden“ könne.

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1 Comment

  1. Das ist richtig und zu begrüßen – wenn nicht gar seit langem überfällig

    Nur passieren wird nichts. Solange ewig Gestrige wie Kardinal Müller als Großinquisitor und praktisch erprobter Beschützer seiner katholischen Kinderficker etwa zu sagen hat, bleibt alles wie gehabt.

    Dafür werden unser tollen christlichen „Politiker“ schon sorgen, die alle im Vatikan denken lassen.

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