Lauder: IS-‚Mordkampagne‘ gleicht Wüten der Nazis

Bild: nationalreview.com
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Präsident des Jüdischen Weltkongresses kritisiert Schweigen der Vereinten Nationen und die Untätigkeit der „sozialen Antennen“ und der „schönen Prominenten“ zur Christenverfolgung im Nahen Osten und in Afrika

kath.net

Entsetzt über das weltweite Schweigen zur Verfolgung von Christen im Nahen Osten und Teilen Afrikas hat sich der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder, in der Tageszeitung „Die Presse“ geäußert. „Schamlos“ sei die allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) mit seinen „Massenhinrichtungen von Christen und seiner tödlichen Auseinandersetzung mit Israel“. Historiker würden sich möglicherweise einst im Rückblick auf die heutige Gegenwart „fragen, ob die Menschen ihre Orientierung verloren haben“.

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Dodo Laun, Antisemitsimus, kognitive Dissonanzen und Geschichtsklitterung

weihbischof-andreas-launNach jüdischer Einschätzung gibt es heute mehr Antisemitismus denn je seit 1945!

Von Andreas Launkath.net

Es ist kein moralisches Gütesiegel für einen Menschen, wenn man von ihm weiß und hört, dass er gegen Antisemitismus sei, genauso wenig, wie man einen Menschen nicht deswegen rühmt, weil er sich über Völkermord und Kindesmissbrauch „entsetzt“ zeigt. Das sind eigentlich moralische Selbstverständlichkeiten, die niemand öffentlich zu leugnen wagen darf, ohne dass er nicht von der moralischen öffentlichen Meinung der Welt der verurteilt würde. Was nicht heißt, dass es nicht bekennende Pädophile und Antisemiten gäbe, die da und dort gelegentlich ihre Deckung verlassen. Immer wird es Menschen geben, die Verbrechen gegen Juden oder welcher Art auch immer nicht nur begehen, sondern dies auch aus Überzeugung tun und sich dazu bekennen.

Die Erfahrung zeigt: Berichte, Denkmäler, Filme, die von Verbrechen berichten, an sie erinnern oder sie zeigen, verhindern nicht, dass Menschen auch heute das Böse zuerst denken, verteidigen, propagieren und dann auch tun, wenn sie können.

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Rückschlag für Abtreibungsgegner in Texas

Im vergangenen Jahr demonstrierten zahlreiche Texaner gegen eine Verschärfung des Abtreibungsgesetzes Foto: Ann Harkness / flickr | CC-BY 2.0
Ein Bundesrichter in Austin, Texas, hat ein Gesetz verhindert, das die Schließung zahlreicher Abtreibungspraxen zur Folge gehabt hätte. Abtreibungsgegner legten umgehend Berufung ein.

pro Medienmagazin

Der Bundesrichter Lee Yeakel bewirkt mit seinem Urteil den Erhalt zahlreicher Abtreibungskliniken in Texas. Laut einem neuen Gesetz sollten jene Praxen denselben Anforderungen genügen, die allgemein für chirurgische Tageskliniken galten wie Mindestbreite von Fluren oder hochtechnische Ausstattung von Behandlungszimmern. Davon betroffen waren auch Praxen, die Abtreibungen ohne operative Eingriffe, sondern nur mit Tabletten durchführten.

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Hinduismus: Der Elefantengott hat Geburtstag

Ganeshas Schönheit beruht auf seiner Intelligenz. (AFP / Indranil Mukherjee)
Ganesha ist klein und dick, hat einen Elefantenkopf und sitzt auf einer Lotusblüte. Wegen seiner Intelligenz und Stärke gilt die Gottheit als Überwinder von Hindernissen und Garant für Glück und Erfolg. Zehn Tage lang feiern viele Millionen Hindus nun ihren Geburtstag.

Von Margarete BlümelDeutschlandfunk

Ganeshas Vater Shiva ist für den Erhalt und die Zerstörung der Welt verantwortlich. Als Mahadeva – „großer Gott“ – hat er einen eigenen Kult und gilt als Herr über alle Welten und alle Wesen, sagt die Indologin Manjiri Bhalerao aus Pune:

„Auch Ganesha wird ein eigener Kult zugesprochen. Anders als Shiva, wird er aber in den altindischen Schriften, den Veden, noch nicht genannt. Erst im dritten Jahrhundert findet Ganesha Erwähnung in den Texten.“

Das hinduistische Pantheon ist überaus komplex. So gibt es etwa Gottheiten wie Shiva, die zugleich für die Zerstörung und für die Erneuerung der Welt verantwortlich sind.

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Ethiker: Freiwillig sterben wollen ist nicht kriminell

Foto: epd-bild/Stefan Arend
Befürworter der aktiven Sterbehilfe und diejenigen, die das Leben unbedingt schützen wollen, stehen sich in der Diskussion gegenüber. Für Professor Michael Quante ist dieses Schwarz-Weiß-Denken falsch. Er hält das Recht auf Selbstbestimmung für ebenso wichtig wie den Ausbau von Hospizen.

Von Carsten Linnhoffevangelisch.de

Der Bundestag will bis 2015 das Gesetz zur Sterbehilfe reformieren. Um was geht es im Kern?

Michael Quante: Wir haben eine lange Tradition des Schutzes des menschlichen Lebens. Unsere Gesellschaft aber verändert sich und das Paradigma der Selbstbestimmung ist längst anerkannt. Und dazu gehört auch die Selbstbestimmung über das eigene Lebensende. Das ist der Grundkonflikt.

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„Wir haben noch nie gegen solche Fanatiker gekämpft“

Quelle: APA, Spiegel
Quelle: APA, Spiegel
Kommandant Rashid trägt die Verantwortung für 17 kurdische Peschmerga-Soldaten. Um die IS-Miliz jenseits der Brücke schlagen zu können, bräuchte er Hilfe von außen.

Von Çiğdem AkyolderStandard.at

Die Totenstille dauert nur wenige Sekunden. Dann ist es wieder zu hören, dieses Rattern. Wie bei einer Baumaschine: ein Maschinengewehr. Es ist nicht klar, ob die Peschmerga oder die Islamisten jenseits der Brücke schießen.

Für Adel Rashid ist das noch lange kein Grund, seinen Monolog über Kriegsführung zu unterbrechen. Die selbsternannten Gotteskrieger des „Islamischen Staates“ (IS) – sie sollen Rashids Freund bei lebendigem Leib die Nase und die Ohren abgeschnitten haben – liegen in nur wenigen hundert Metern Entfernung auf der Lauer, um seine kleine Peschmerga-Stellung zu überrennen. „Die warten nur darauf, uns umzubringen“, sagt der Oberst. Und weil die Schießerei dann doch nicht aufhört, geht er hinaus, um nachzuschauen. Drei seiner Männer zielen. Atmen aus. Drücken ab. Bleiben ruhig. Alles in Ordnung.

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Grönland und Antarktis: Böse Überraschungen

Bild: RP Online
Wissenschaftler gehen davon aus, dass es in Grönland und der Antarktis künftig mit der Eisabnahme schneller gehen könnte als bisher gedacht.

Von Wolfgang PomrehnTELEPOLIS

Drei Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven haben mit Hilfe des europäischen Satelliten CryoSat-2 die Veränderungen in den Höhen der grönländischen und antarktischen Eismassen kartiert. Dabei kam heraus, dass die Eisschilde derzeit pro Jahr rund 500 Kubikkilometer Eis verlieren. Das entspricht einem Gletscher der Größe Hamburgs mit einer Dicke von 600 Metern. Die Autoren haben ihre Ergebnisse im Fachblatt TheCryosphere veröffentlicht.

An Bord des Satelliten ist ein sogenanntes Altimeter, mit welchem der Abstand des Satelliten zur Oberfläche gemessen werden kann. Das geschieht entweder mit Radar- oder Laserstrahlen, die ausgesendet und deren Reflektion am Untergrund aufgefangen wird. Aus der Laufzeit und der genauen Position des Satelliten lässt sich dann die Höhe des Reliefs berechnen. Die Unsicherheit der Messungen, schreiben die Autoren in ihrem Abstract, habe in 80 Prozent der Messungen unter drei Metern gelegen.

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Experimentelles Ebola-Medikament wirkt bei Affen extrem zuverlässig

CD Murin, EO Saphire and AB Ward / The Scripps Research Institute Above: Image of ZMapp drug cocktail for Ebola treatment.
Der experimentelle Wirkstoff „ZMapp“ dämmt das Ebola-Virus zumindest bei Affen auch fünf Tage nach der Infektion noch wirksam ein.

Von Daniela ZeibigSpektrum.de

Im Zuge der schweren Ebola-Epidemie in Westafrika verabreichten Ärzte Patienten bereits vereinzelt das bisher nicht zugelassene Medikament „ZMapp“. Auf die Wirksamkeit des Antikörpermixes, der das tödliche Virus an der Verbreitung und Vermehrung im Körper hindern soll, deuteten bisher nur erste Ergebnisse aus Tierversuchen hin. Eine neue Studie, die Forscher um Gary Kobinger von der Public Health Agency of Canada jetzt im Fachmagazin „Nature“ veröffentlichten, liefert nun neue Hinweise darauf, wie zuverlässig das Antiserum zumindest bei Affen tatsächlich hilft.

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Gott will keinen Krieg

Unterstützung für den Ersten Weltkrieg: Gottesdienst der Berliner Jugendkompagnien im Jahr 1915 (Foto: Süddeutsche Zeitung Photo)
1914 riefen auch die Kirchen zum „gerechten Krieg“ auf. Doch im Drohnen-Zeitalter kann niemand mehr Gewalt als Werkzeug Gottes sehen. Was heißt das für die Forderung von Bundespräsident Gauck nach mehr Auslandseinsätzen der Bundeswehr?

Von Margot KäßmannSüddeutsche.de

Am 2. August 1914 spricht der Berliner Hof- und Domprediger Bruno Doehring von den Stufen des Reichstags zu einer großen Volksmenge in einem improvisierten Gottesdienst: „Ja, wenn wir nicht das Recht und das gute Gewissen auf unserer Seite hätten, wenn wir nicht – ich möchte fast sagen handgreiflich – die Nähe Gottes empfänden, der unsere Fahnen entrollt und unserm Kaiser das Schwert zum Kreuzzug, zum heiligen Krieg in die Hand drückt, dann müssten wir zittern und zagen. Nun aber geben wir die trutzig kühne Antwort, die deutscheste von allen deutschen: Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt!“

Bei solcher Predigt graust es uns hundert Jahre später. Hier haben Menschen Ideologie und Zeitgeist mehr gehorcht als Gott. Auf allen Seiten waren die Kirchen Europas Teil eines national verblendeten Getöses.

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Linke gegen Lebensschützer

Marsch für das Leben vor dem Kanzleramt: Jedes Jahr organisieren Lebensschützer eine Demonstration, zu der Tausende kommen Foto: Thomas Schneider: AG Welt|flickr | CC-BY-NC-ND 2.0
In einer Anfrage hat sich die Linksfraktion im Deutschen Bundestag über Lebensschützer in Deutschland erkundigt. Offenbar sorgen sich die Politiker über Zulauf der Szene. Anlass ist der diesjährige „Marsch für das Leben“ am 20. September.

pro Medienmagazin

Die Bundesregierung weiß wenig über die Szene der Lebensschützer in Deutschland. Hinweise darauf, dass Abtreibungsgegner Ärzte oder Frauen bedroht oder bedrängt haben, gibt es offenbar nicht. Das zumindest ist das Ergebnis einer kleinen Anfrage der Linksfraktion zum Thema.

Ende Juli befragten die Abgeordneten Cornelia Möhring, Diana Golze und Karin Binder die Bundesregierung offiziell zu deren Wissen über Abtreibungsgegner. Auch die Haltung von Union und SPD zu Schwangerschaftsabbrüchen ist Thema der Drucksache. Die Politiker wollten wissen, wie viele Teilnehmer die Demonstration „Marsch für das Leben“ hat, die jährlich in Berlin stattfindet und von Lebensschützern organisiert wird.

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Bullshistic: Ice Bucket Challenge im ARD „Wort zum Sonntag“

Image: WW news
Die „Ice Bucket Challenge“ hat jetzt auch das „Wort zum Sonntag“ erreicht: Der Essener Pfarrer Gereon Alter lässt sich in der ARD-Sendung mit Eiswasser übergießen – ohne zuvor von jemanden nominiert worden zu sein.

Frankfurter Rundschau

Die Eisdusche für den guten Zweck macht auch vor dem «Wort zum Sonntag» nicht Halt. Am Samstagabend (22.30 Uhr) lässt sich der Essener Pfarrer Gereon Alter in der ARD-Traditionssendung einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf schütten. „Ich finde die Idee klasse, auf eine originelle und spaßige Weise auf eine Krankheit aufmerksam zu machen, die sehr ernst ist und bisher kaum Beachtung findet“, sagte der 47-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. Die «Ice Bucket Challenge» soll auf die seltene Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) aufmerksam machen.

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Saddam Husseins Tochter finanziert jetzt IS-Kämpfer

Raghad Hussein, Bild: Facebook
Raghad Hussein, Bild: Facebook. Saddam Husseins Tochter Raghad unterstützt mittlerweile wohl die islamistischen IS-Milizen
Nicht nur von Islamisten bekommt IS regen Zulauf – im Irak hat die Terrorgruppe inzwischen auch die Überreste des Regimes von Saddam Hussein absorbiert. Selbst die einst säkular geprägte Hussein-Tochter Raghad finanziert jetzt die Glaubenskrieger.

FOCUS ONLINE

Der Vormarsch der Terrororganisation IS im Irak hat zu vielen unerwarteten Allianzen geführt – bei den Gegnern, aber auch unter den Islamisten selbst. Wie die „New York Times“ schreibt, haben sich viele ehemalige Getreue von Saddam Hussein dem „Islamischen Staat“ angeschlossen.

Darunter sind Funktionäre der ehemals herrschenden Baath-Partei und Militärführer des untergegangenen Regimes. Offenbar steht nun sogar Husseins Tochter Raghad fest auf der Seite der Extremisten.

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Islamophobie und Antisemitismus: Die neuen alten Juden

moscheeWarum „Islamophobie“ in Europa nicht mit Antisemitismus gleichgesetzt werden kann. Weder im Wesen noch im Ausmaß. Ein Gastbeitrag.

Von James KirchickFrankfurter Allgemeine

Vor dem Hintergrund, dass heftige Angriffe auf jüdische Glaubensgemeinschaften in ganz Europa zunehmen, lohnt es sich, eine der albernen Behauptungen noch einmal anzuschauen, die sich im Laufe der vergangenen zehn Jahre in der öffentlichen Diskussion festgesetzt hat: Muslime sind „die neuen Juden“.

Vor einem Jahrzehnt bekam diese Behauptung neue Popularität, als Frankreich in Schulen das Tragen auffälliger religiöser Symbole  – darunter auch den islamischen Gesichtsschleier – verbat. In Dänemark lösten im darauffolgenden Jahr Zeitungscartoons, die den Propheten Mohammed porträtierten, Unruhen aus. Der gleichzeitige Aufstieg rechtspopulistischer Parteien, die oft antimuslimische Botschaften verbreiteten, verstärkte die Sicht- und Erzählweise, dass Muslime eine bedrohte Minderheit seien.

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Deutsche Bischöfe wollen katholische Präsenz in Berlin ausbauen

DBK, Screenshot: BB
DBK, Screenshot: BB
Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), die ihren Sitz nach wie vor in der früheren westdeutschen Hauptstadt Bonn hat, will die Präsenz der katholischen Kirche in Berlin stärken. Zur Planung bestellte die DBK eine Arbeitsgruppe, wie die DBK-Pressestelle am Freitag auf Anfrage bestätigte.

kathweb

Die Arbeitsgruppe soll in den nächsten beiden Jahren Möglichkeiten prüfen, die Erzdiözese Berlin in „Bereichen mit überdiözesaner Bedeutung stärker zu unterstützen“. Dies sei „etwa im gesellschaftlichen Dialog, in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung, im Kulturellen oder in Fragen der internationalen Beziehungen“. Die Arbeitsgruppe habe den Auftrag, „Einzelheiten zu klären und entsprechende Gespräche zu führen“.

Geleitet wird die Gruppe vom stellvertretenden DBK-Vorsitzenden Norbert Trelle. Ihr gehören auch der frühere Berliner und künftige Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, der Mainzer Kardinal Karl Lehmann, der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck und der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff an.

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Weitere Mitglieder sind der Augsburger Weihbischof Anton Losinger sowie der künftige Berliner Diözesanadministrator, der nach dem Amtsantritt Woelkis als Kölner Erzbischof am 20. September gewählt wird. Die Gesamtverantwortung trägt DBK-Vorsitzender Kardinal Reinhard Marx.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/64288.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

The Coming Secular Era

Image: production.patheos.com
The most important changes don’t come in the form of attention-grabbing headlines, but subtle trends that quietly gather momentum until, by the time they finally burst into public view, they’re unstoppable.

By Adam LeeDAYLIGHT ATHEISM

Such is the case with the most important, and paradoxically most underappreciated, trend in American religion today: the long-term, across-the-board decline of Christianity and the corresponding rise of atheism, which has been going on behind the scenes for more than twenty years and is now well underway.

The mainline Protestant churches, once the dominant cultural power in the United States, have already dwindled to shadows of their former selves and are well on their way to extinction. The largest Christian denominations remaining, including Roman Catholic and Southern Baptist, are likewise shrinking and struggling to come up with ways to reverse the decline. Evangelical megachurches, for all the media attention they’ve attracted, represent consolidation, not growth; and minority religions like Mormonism have poured enormous effort into evangelism with little to show for it. Meanwhile, the up-and-coming generation, the Millennials, are the least religious in American history – and unprecedentedly, they’re getting less religious as they get older.

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Horkheimer-Nachlass jetzt auch online

Horkheimer war zusammen mit Theodor W. Adorno einer der Begründer der kritischen Theorie der Frankfurter Schule. Er wurde am 14. Februar 1895 in Stuttgart geboren und ist am 7. Juli 1973 in Nürnberg gestorben. (picture alliance / dpa)
Die Digitalisierung verändert das wissenschaftliche Arbeiten. Das zeigt ein Beispiel der Frankfurter Universität. Seit Kurzem haben Forscher und Philosophie-Interessierte online Zugang zum umfangreichen Nachlass des Philosophen Max Horkheimer, der als Mitbegründer der sogenannten Frankfurter Schule gilt.

Von Peter LeuschDeutschlandfunk

„Wir glauben, dass die sozialwissenschaftliche Erkenntnis doch gewisse Möglichkeiten bietet, dem Unheil wirksam zu begegnen, das in Europa schon vielen Menschen das Leben gekostet hat“,

erklärt Max Horkheimer 1954 auf einem Vortrag über die Aufgaben und die Verantwortung einer kritischen Soziologie. Konkret bezieht er sich hier auf seine Forschungen während der Emigration zum autoritären Charakter.

„Wir vermuten nicht länger, sondern kennen die psychologischen Kräfte, die einen Menschen anfällig für nationalsozialistische oder andere totalitäre Anschauungen machen.“

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Can the World Really Set Aside Half of the Planet for Wildlife?

Märkischer Kiefernwald,Bild: brightsblog(bb)
Märkischer Kiefernwald,Bild: brightsblog(bb)
The eminent evolutionary biologist E.O. Wilson has an audacious vision for saving Earth from a cataclysmic extinction event

By Tony HissSmithsonian Magazine

Battles are where the fun is,” said E.O. Wilson, the great evolutionary biologist, “and where the most rapid advances are made.” We were sitting in oversized rocking chairs in a northwest Florida guest cottage with two deep porches and half-gallons of butter-pecan ice cream in the freezer, a Wilson favorite. He’d invited me here to look at what he considers a new approach to conservation, a new ecological Grail that, naturally, won’t happen without a fight.

Wilson, 85, is the author of more than 25 books, many of which have changed scientific understanding of human nature and of how the living part of the planet is put together.

Known as the father of sociobiology, he is also hailed as the pre-eminent champion of biodiversity: Wilson coined the word “biophilia” to suggest that people have an innate affinity for other species, and his now widely accepted “theory of island biogeography” explains why national parks and all confined landscapes inevitably lose species.

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