Neue Liberale für klare Trennung von Kirche und Staat

Silvia Canel war zunächst FDP-Mitglied und hat jetzt die neuen Liberalen mitgegründet, die sich klar zum Verhältnis von Kirche und Staat positioniert haben Foto: TruthDetective – Eigenes Werk / Wikipedia | CC-BY-SA 3.0
Deutschland ist seit dem Wochenende um eine Partei reicher. Auf einem Parteitag in Hamburg haben sich die „Neuen Liberalen“ gegründet, die zum Teil aus ehemaligen Mitgliedern der FDP bestehen. Dabei haben sie sich auch zur Stellung von Kirche und Staat positioniert.

pro Medienmagazin

Auf ihrem Parteitag beschäftigten sich die Neuen Liberalen unter anderem mit einem Antrag des Mitglieds Andreas Scholz, der eine konsequente Trennung von Kirche und Staat fordert. Dabei geht es den Neuen Liberalen darum, in der Gesellschaft darauf zu achten, keine Religionsrichtung einer anderen vorzuziehen und keiner mehr Rechte als einer anderen einzuräumen.

Staat als Handlanger der Kirchen?

Im Antragstext des Parteitages zu der Thematik heißt es: „Gerade die letzten Vorgänge um den tausendfachen Kindesmißbrauch (sic!) und den Limburger Bischof, in der katholischen Kirche haben gezeigt, dass auch in diesen, sich christlich nennenden, Organisationen Vorgänge stattfinden, die eine Bevorzugung dieser Religionsgemeinschaften nicht rechtfertigen.“

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Journalisten und Medien: Des Terrors nützliche Idioten

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Überall rüsten bärtige Männer zum Kampf und die Medien tragen die Botschaft brav in die Welt. Der Journalismus läuft Gefahr, zu einer Außenstelle der Terrorpropagandisten zu werden.

Von Alexander KisslerCicero

Es war ein herrlicher Spätsommersonntag in Deutschland, der Oktober will golden werden. Doch die Seele wird auf November gedimmt, die Welt stehe am Abgrund. So wird es mir minütlich in die Ohren gehämmert. Wer in diesen Tagen auch nur einen Blick wirft auf Smartphone oder Tablet, wer Zeitung liest, Fernsehen schaut, Radio hört, dem wird beklommen zumute. In fast jeder Ecke dieser schönen Welt rüsten bärtige Männer zum Kampf gegen unser aller Leben. Den Tod wollen sie, die Freiheit hassen sie, Liebe kennen sie nicht.

Ja, ich weiß, es ist furchtbar bestellt um diese schöne Welt an immer mehr Stellen. Ja, es wird gemordet und gemetzelt, kein Gott will sich erbarmen. Doch steht die Welt am Abgrund? Und falls sie es tut: Ist sie dem Abgrund näher als anno 1917 oder 1944 oder inmitten des zu schlimmsten Bestialitäten sich auftürmenden Dreißigjährigen Krieges? Nein, das ist sie nicht. Wohl aber wird uns, wird mir jede Gräueltat brühwarm ins Haus geliefert, reicht die stets sich erneuernde Blutspur bis in unsere Wohnzimmer und Schlafstuben. Und, schlimmer noch: Auch die bloße Ankündigung eines Gräuels zählt zum Standard im Nachrichtengeschäft. Der Journalismus läuft Gefahr, sich in eine Außenstelle der Terrorpropagandisten zu verpuppen.

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Deichmann: Schuhverkäufer mit christlicher Mission

Der Unternehmer Heinz-Horst Deichmann ist privat Mitglied einer freikirchlichen Brüdergemeinde Foto: pro Martina Schubert
Der Schuhunternehmer Heinz-Horst Deichmann feiert am Dienstag seinen 88. Geburtstag. Kürzlich wurde er von der EKD für sein theologisch begründetes Lebenswerk geehrt. Im pro-Interview spricht der studierte Theologe und Mediziner über seine Haltung zur Sterbehilfe und das Entscheidende an der Ökumene.

pro Medienmagazin

pro: Diesen Herbst will sich der Bundestag mit dem Thema Sterbehilfe befassen – welche Meinung haben Sie zu organisierter Sterbehilfe?

Heinz-Horst Deichmann: Gott ist der Herr über unser Leben, vom Beginn bis zum Ende. Das sollten wir nicht vergessen. Es ist nicht unsere Aufgabe, Leben zu beenden.

Sicher gibt es aber Situationen, in denen man nicht mehr alles tun muss, was medizinisch möglich ist, um Leben noch zu verlängern. Ich kann nur jedem empfehlen, für diesen Fall seinen Willen schriftlich festzuhalten, damit die behandelnden Ärzte wissen, was der Wille des Patienten ist. Das ist aber ein anderes Thema und hat nichts mit organisierter Sterbehilfe zu tun.

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Muslim kündigt ‚große Schlacht‘ gegen Christen an

Von Kurt Westergaard
Von Kurt Westergaard
Londoner Hassprediger mit acht Anhängern festgenommen

kath.net

Obwohl muslimische Gelehrte und Dachverbände die Gräueltaten radikal-islamischer Terrorgruppen wie etwa des „Islamischen Staates“ (IS) als unislamisch verurteilt haben, verteidigen einzelne Salafisten den „Heiligen Krieg“ gegen „Ungläubige“. So kündigte der Londoner Prediger Anjem Choudary eine „große Schlacht“ gegen Christen in Syrien an, in dem die Muslime siegen würden. Diese Äußerung steht im Widerspruch zu kirchlichen Stellungnahmen, wonach es sich bei den Kämpfen von IS im Mittleren Osten sowie von Terrorgruppen wie Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) in Nigeria oder El Shabab (Die Jugend) in Ostafrika keinesfalls um „Religionskriege“ handele. Der 47-jährige Rechtsanwalt Choudary wurde am 25. September mit acht Anhängern festgenommen. Der Londoner Zeitung „The Times“ zufolge ermittelt die Polizei, ob sie junge Muslime für IS rekrutiert haben. Zu Choudarys Anhängern gehörten die Extremisten Michael Adebolajo und Michael Adebowale, die den 25-jährigen Militärmusiker Lee Rigby am 22. Mai 2013 im Londoner Stadtteil Woolwich mit einem Beil zu Tode gehackt hatten, kath.net hat berichtet. Die vom Christentum zum Islam konvertierten Männer mit nigerianischen Wurzeln riefen dabei: „Allah ist groß!“

Erdogan für Pflichtfach „Sunnitische Religion“

Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)
Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Forderung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), islamisch-sunnitischen Religionsunterricht als Pflichtfach zu streichen, zurückgewiesen.

religion ORF.at

Wenn der verpflichtende Islamunterricht als Pflichtfach in den Lehrplänen an türkischen Schulen abgeschafft werde, werde „die Lücke von Drogen, Abhängigkeit und Gewalt gefüllt“, sagte Erdogan nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Anadolu vom Montag. Der EGMR in Straßburg hatte die Türkei in einem Urteil Mitte September aufgerufen, den Schülern im Land die Möglichkeit zu geben, sich vom bisherigen Pflichtfach Religion befreien zu lassen, ohne dass die Eltern ihre Religionszugehörigkeit offenlegen müssten. Der Staat müsse in religiösen Dingen neutral bleiben.

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Die Mär von der christlichen Ehe

Bild: Erzbistum Köln
Zu einem Plädoyer für die Zulassung zivilrechtlich Wiederverheirateter zur Eucharistie.

Von Martin Grichtingkath.net

Die nahende Bischofssynode 2014 und 2015 über „Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie im Kontext der Evangelisierung“ hat erwartungsgemäß zu einer Fülle von Publikationen geführt. In der Reihe „Quaestiones disputatae“ (Nr. 264) geben Markus Graulich und Martin Seidnader in diesem Kontext einen Sammelband heraus, der dem „kirchlichen Handeln angesichts von Scheidung und Wiederheirat“ gewidmet ist, wie es im Untertitel heißt. Der Titel des Werkes „Zwischen Jesu Wort und Norm“ lässt erahnen, dass ein Zwiespalt zwischen Jesu Willen und dem kirchlichen Lehramt postuliert wird, der nach einer „neuen“ Lösung ruft. Zumindest diese Erwartung wird bei der Lektüre des Werkes nicht enttäuscht, das philosophische, systematisch-theologische, kanonistische, exegetische und pastoraltheologische Beiträge versammelt.

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„Jugend-tv.net“ vor dem Ende

© Screenshot/www.jugend-tv.net
Krude Verschwörungen und Hetze gegen Juden und Homosexuelle bestimmen den Inhalt von „Jugend-tv.net“. Nach einer stern-Recherche reagierten Jugendschützer. Jetzt steht das Portal vor dem Aus.

Von Katharina Grimmstern.de

Die Seite ist kaum wiederzuerkennen: In einem langen Text stellen sich die Kinder und Jugendlichen vor, die das Portal „Jugend-tv.net“ als „persönliches Freizeitprojekt“ betreiben. Sämtliche Inhalte würden allein von den Minderjährigen verfasst und die Beiträge seien unpolitisch, religiös neutral und verfolgten keine kommerziellen Absichten. Hier sah es vor zwei Wochen noch ganz anders aus.

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Amerikas ärgste Terrorfeinde sind Weiße

Image: The Observer
Seit fast 150 Jahren terrorisiert der Ku-Klux-Klan weite Teile der USA. Zweimal wurde er zerschlagen, formierte sich aber wieder. Eine N24-Reportage über die Putschpläne von Amerikas Rechtsradikalen.

Von Florian StarkDIE WELT

Berichte über Schüsse und eine Messerattacke auf das Weiße Haus haben gerade wieder gezeigt, dass die größte Gefahr für die Sicherheit des US-Präsidenten aus Amerika selbst kommt. Nicht umsonst hat sich die Zahl der Drohungen gegen den Inhaber des höchsten Staatsamtes verdreifacht, seit es mit Barack Obama von einem Afroamerikaner bekleidet wird.

Für die selbst ernannten „Patrioten“ des Ku-Klux-Klans (KKK) war Obamas Wahl der ultimative Sündenfall, der mit der Niederlage der sklavenhaltenden Südstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg 1865 begann. Der amtierende Präsident der Demokratischen Partei personifiziert für die Klansleute alles, was sie für den Niedergang Amerikas verantwortlich halten: Einwanderung, Schwulenemanzipation, Gesundheitsreform. Immobilien- und Wirtschaftskrise sind der ideale Nährboden für den Klan, neue Kampfgenossen zu rekrutieren. Wie, zeigt der Informationssender N24 in seiner Reportage „USA Top Secret: Der Ku-Klux-Klan“ am Mittwoch und Donnerstag.

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„Frau muss ihren Mann nicht immer fragen“: Jetzt meldet sich der Krawall-Imam auf Facebook

shariaDeutschland spricht über den Krawall-Imam, der am Sonntag bei “Günther Jauch” seinen großen Auftritt hatte.

The Huffington Post

Der 37-jährige Abdul Ahdim Kamouss sprach mit vielen Gesten von “Islamophobie” in Deutschland und quasselte derart viel, dass der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach und der Berliner Bürgermeister Heinz Buschkowsky sichtbar genervt resignierten. „Ist Jauchs Quassel-Imam gut oder böse?„, fragte „Bild“.

Bisher schwieg Ahdim Kamouss zu der Debatte zu seiner Person – doch jetzt meldete er sich auf seiner Facebook-Seite.

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Verschwörungstheorien im Netz: „Egal wie abstrus, irgendjemand glaubt es“

chemtrailsAus dem Netz sind Verschwörungstheorien nicht wegzudenken. So auch die „Chemtrails“-Theorie, deren Verfechter glauben, dass Kondensstreifen am Himmel in Wahrheit Chemiespuren enthalten, die die Menschheit vergiften.

Von Stefan Rheinbay—WDR5

Der Journalist und Autor Sebastian Bartoschek beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien. In verschiedenen Magazinen hat er sich kritisch über sie geäußert und ein Buch zum Thema veröffentlicht. Über mangelnde Resonanz braucht der 35-Jährige dabei nicht zu klagen. Doch die macht ihm manchmal auch Angst. „Was ich erlebe, das ist schon gefährlich, weil ich tatsächlich öfter im Internet mit Namen und Adresse unter Beschuss gerate als ‚Desinformationstroll‘ der Regierung“, berichtet er. „Da lachst du erst mal drüber, und dann stellst du fest, dass da den Leuten nahe gelegt wird, sich doch mal bei dir zu melden. Spätestens dann wird’s ein bisschen seltsam.“ Als „Desinformationstroll“ wird von Verschwörungstheoretikern jeder gebrandmarkt, der sich ihren abenteuerlichen Theorien nicht rückhaltlos anschließt. Auf einschlägigen Internetseiten fand Sebastian Bartoschek noch andere Titulierungen, stets anonym und immer recht unfreundlich.

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Islamisten hinter Sperrung von YouTube-Kanal

Islamisten haben YouTube zur Sperrung des islamkritischen Kanals „Al Hayat TV“ veranlasst Foto: Al Hayat TV
Die Betreiber des islamkritischen YouTube-Kanals „Al Hayat TV“ fühlen sich in ihrem Verdacht bestätigt, dass Islamisten hinter der Sperrung ihres Kanals stecken. Bei den Verantwortlichen gingen Todesdrohungen ein, weil sie den Propheten Mohammed diskreditiert hätten.

pro Medienmagazin

Am 25. September 2014 hatte sich ein Internet-Nutzer mit dem Namen „FirstCrist, Copyright“ bei YouTube darüber beschwert, dass der Kanal „Al Hayat TV“ gegen Urheberrechte verstoße. Daraufhin informierte YouTube die Kanal-Betreiber darüber, dass falls zwei weitere Beschwerden erfolgen würden, der Kanal geschlossen werden müsse. Es sei denn, die Verantwortlichen von „Al Hayat TV“ reichten eine Gegendarstellung bei YouTube ein. Dies hätte jedoch bedeutet, dass der unbekannte Beschwerdeführer die Namen und Adressen der Kanal-Betreiber bekommen hätte.

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Burbach: Abu Ghraib in NRW

Screenshot: youtube
Screenshot: youtube
Die Ermittlungen gegen die Wachleute in Burbach und Gießen dauern an. Durch die Berichterstattung haben sich weitere Betroffene gemeldet.

FOCUS ONLINE

Besonders das Ausmaß der Gräueltaten überrascht. Der Geschäftsführer und Mitbegründer von Pro Asyl, Günter Burkhardt, sagt im Interview mit FOCUS Online: „Für mich ist schockierend, dass diese Vorfälle sich über zwei Wochen hingezogen haben sollen. Wenn es wiederholt vorkommt, ist das eine ganz neue Dimension.“

Die Taten zeigten, dass die Kontrollinstanzen versagten. Burkhardt sagt: „Wer kontrolliert diese Firma und warum gab es offensichtlich keine Person, die das Vertrauen der Flüchtlinge hatte? Ich sehe hier die Landesregierung in der Pflicht: Sie muss die Arbeit der privaten Betreiber kontrollieren.“

Evangelische Schulen als wichtige Impulsgeber für das gesamte Schulwesen

Bild: katholisches.info
Bild: katholisches.info
In Stuttgart hat der 6. Bundeskongress Evangelische Schule begonnen.

Logo der EKD „Das hohe Interesse an evangelischen Schulen ist ungebrochen, sie sind ein Zeichen des zivilgesellschaftlichen Engagements der evangelischen Kirche“, sagte Birgit Sendler-Koschel, die Dezernentin für Bildungsfragen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), beim 6. Bundeskongress Evangelische Schule am Montag in Stuttgart. „Evangelische Schulen sind Ausdruck unseres vielfältigen pluralistischen Schulwesens und können wichtige Impulsgeber für das gesamte Schulwesen sein“, betonte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann. Noch bis Dienstag diskutieren rund 300 Expertinnen und Experten aus Bildung, Kirche und Politik im Stuttgarter ‚Haus der Wirtschaft‘ über aktuelle Fragen der Schulgestaltung wie Inklusion oder innovative Bildungskonzepte.

Die EKD-Verantwortliche für Bildungsfragen, Oberkirchenrätin Birgit Sendler-Koschel (Hannover), betonte, dass das hohe Interesse an evangelischen Schulen anhalte, gerade auch bei konfessionell nicht gebundenen Eltern und Schülern, und weitere Schulen eröffnet würden – trotz des demographischen Wandels. „Unsere Schulen tragen zur Bildungsgerechtigkeit bei. Wir wollen mit ihnen eine Region strukturell, kulturell, geistig und geistlich bereichern.“ Dafür, so ihre Forderung, sei allerdings auch eine ausreichende finanzielle und personelle Ausstattung erforderlich.

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Agent Storm: Inside al Qaeda for the CIA

Image: CNN, Screengrab:BB
Image: CNN, Screengrab:BB
Two worlds. Two identities and the ever-present, very real risk of death.
That was the life of Morten Storm, a radical Islamist turned double agent, who’s now lifting the lid on some of the world’s best-kept secrets.

By Nic Robertson, Ken Shiffman, Keith Lovely Jr. and Dana FordCNN

His life is the stuff of spy novels, and he talks about it in his book: „Agent Storm: My Life Inside al Qaeda and the CIA,“ co-authored by CNN terrorism analyst Paul Cruickshank and Tim Lister. Both men are CNN contributors.

He also recently sat down with CNN Senior International Correspondent Nic Robertson.

I had these different names. I had different personalities,“ Storm said. „I was Morten Storm, Murad Storm, Abu Osama, Abu Mujahid.“

He was so trusted by senior al Qaeda leaders he once fixed one up with a European wife, all the while — Storm claims — working for Western intelligence agencies.

„For half a decade, I moved back and forth between two worlds and two identities — when one misplaced sentence could have cost me my life,“ he writes in the book. „Traveling between atheism and hardline Islam, English and Arabic.“

„It’s some kind of schizophrenic lifestyle,“ he said.

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Deutsche Geiseln flehen Berlin um Hilfe an

Die Islamistengruppe Abu Sayyaf droht mit der Enthauptung der deutschen Geiseln, sollte Deutschland die Militäraktionen der USA und ihren Verbündeten gegen den Islamischen Staat in Syrien und dem Irak weiterhin unterstützen Foto: DIE WELT
Das entführte Segler-Paar richtet sich per Radiobotschaft an Berlin und Manila. Das Golf-Emirat Katar hat offenbar Kontakt zu der islamistischen Terrorgruppe aufgenommen und verhandelt eine Lösung.

DIE WELT

Die von Islamisten auf den Philippinen entführten Deutschen haben die Bundesregierung um Hilfe angerufen. Im Radio appellierten die beiden an die deutsche und philippinische Regierung, alles für ihre Freilassung zu tun. Der Arzt Stefan O. sagte einem Rundfunksender DXRZ in Zamboanga City, er hoffe, „dass meine Regierung alles in ihrer Macht stehende tut, um mich freizubekommen“. Sein Gesundheitszustand bereite ihm Sorge, fügte der 74-Jährige hinzu, sie hätten seit ihrer Gefangennahme auf feuchten Böden schlafen müssen. „Ich fürchte um mein Leben“, sagt er.

Seine Begleiterin, die 55 Jahre alte Henrike D., bat auch die philippinische Regierung um Hilfe. Das Leben im Dschungel sei sehr gefährlich und schwierig. „Die Situation hier ist sehr stressig“, sagte sie dem Radiosender. „Wir wissen nicht, wie lange wir das durchhalten.“ Die philippinische Polizei stufte die Rundfunkbotschaft als authentisch ein.

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Bodyslamming for Jesus: Inside the Bizarre World of Christian Wrestling

Image: Alternet.org
Image: Alternet.org
The Christian Wrestling Federation bodyslams for Jesus—literally. On the surface, the CWF looks like a normal WWE wrestling event, with costumed characters jumping from the ropes and wrestlers being hit in the back of the head with chairs. Sometimes there’s blood. Sometimes there’s an elbow to the thorax. Except, these violent wrestling moves are all done for the love of Jesus Christ and to save souls.

By Harmon LeonAlternet

Welcome to the world of the Christian Wrestling Federation.

Like a “sleeper hold” from above, for the past 14 years, the Dallas-based religious grappling group has performed more than 600 events, in 34 states, and has seen over 25,000 people giving their lives to Christ, while simultaneously enjoying the benefits and thrills of professional wrestling.

In the wrestling world, there are three categories: the Major Leagues (referred to as the Show), Outlaw Wrestling (untrained, fringe wrestlers who partake in spine-breaking, backyard wrestling), and the Independents, which CWF falls under. Being it’s Christian and wrestling, I note their sizes range from grapplers with big pot bellies to scrawny skinny kids who portray “heels” and “baby-faces” (fancy wrestling terms for good and bad guys); with such wrestling names as Angel, Shiloh, Colt Smith, Billionaire Todd, Poco Loco, and the subtle and clever, Jesus Freak. Yes, this is the perfect marriage of Christian and WWE-style wrestling that screams: “USA! USA! USA!”

In the non-ironic words of the Christian Wrestling Federation, their goal is, “To be a Christian outreach ministry that shares the love of Jesus Christ, through wrestling events around the world.”

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Ministerpräsidentin Dreyer wünscht sich gemeinsames Abendmahl

Foto: epd-bild / Meike Böschemeyer
Es werde Zeit, das Verbindende und nicht das Trennende zwischen den Konfessionen in den Vordergrund zu stellen, schreibt die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin auf einer Internetseite zum Reformationsjubiläum 2017.

evangelisch.de

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wünscht sich ein gemeinsames Abendmahl für alle Christen. „Ich hoffe es vor allem für die vielen Menschen in Familien mit verschiedenen Konfessionen, die unter dem Ausschluss leiden“, schreibt die Katholikin in einem Beitrag für die Internetseite „www.2017gemeinsam.de“. Ein gemeinsames Abendmahl „wäre ein sichtbares Zeichen christlicher Gemeinschaft und Verbundenheit über alle theologischen Unterschiede hinweg“.

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Russen sprechen Patriarch Kyrill I. moralische Autorität ab

patriarch_darthIn der Bevölkerung halten nur ein Prozent das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt für eine moralische Leitfigur.

kath.net

Der Moskauer Patriarch Kyrill I. (Foto) genießt in Russland einer Umfrage zufolge fast keine Autorität. In der Bevölkerung halten nur ein Prozent das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt für eine moralische Leitfigur, wie eine am Mittwochabend veröffentlichte Erhebung des Meinungsforschungsinstituts FOM ergab. Auf dem ersten Platz landete Staatspräsident Wladimir Putin mit 36 Prozent, vor Außenminister Sergej Lawrow mit 6 Prozent.

Die 1.000 Befragten durften bis zu fünf Namen nennen. Seitens der Fragesteller wurden den Angaben zufolge keine Vorschläge gemacht. Die statistische Fehlerquote liegt laut dem Institut bei höchstens 3,8 Prozent. Die Umfrage wurde im Juli landesweit durchgeführt.

Christliche Selbstverteidigung: Die rechte und die linke Wange

Freude an der Kampfkunst, nicht aber an der Gewalt: fortgeschrittene Karateka bei einem Lehrgang in Strausberg. (Hans Wiedl, dpa picture-alliance, bearb. BB)
Freude an der Kampfkunst, nicht aber an der Gewalt: fortgeschrittene Karateka bei einem Lehrgang in Strausberg. (Hans Wiedl, dpa picture-alliance, bearb. BB)
Im Nordirak und an vielen anderen Orten weltweit sind Christen Gewalt und Verfolgung ausgesetzt. Manche greifen zur Selbstverteidigung, andere warnen davor, sich zu wehren. Über die Vereinbarkeit von Kampfkunst und christlicher Ethik und sogenannte „Gotteskämpfer“.

Von Peter KaiserDeutschlandradio Kultur

„Taufen sind selten geworden in Tur Abdin, dem Berg der Knechte Gottes. Hier im Südosten der Türkei, nahe der Grenze zu Syrien und Irak, befindet sich eines der ältesten Klöster der Welt.“

„Vor der US-Invasion lebten mehr als eine Million Christen im Irak. Mehr als die Hälfte hat das Land seitdem verlassen.“

„Die Probleme in Nigeria sind sehr vielfältig. Wir haben ethnische, soziale, und ganz besonders religiöse Probleme. Und wenn dann all diese Themen aufeinander treffen, dann entsteht ganz oft ein Pulverfass. Das wiederum führt zu großen Krisen (…) und Gewalt und Leid.“

Die Situation ist nicht neu und vielfach bekannt. Jahr für Jahr werden Christen weltweit auf vielfältige Weise drangsaliert. Mitunter werden sie wegen ihres Glaubens auch getötet.

„Wenn ein Glied leidet, leiden die anderen Glieder mit.“

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PI-News wieder klamm: Extremistische National-Christen in Not

Politically Incorrect
Themenbild.
Das rassistisch-fundamentalchristliche Internetportal „PI-News“ ist mal wieder in Geldnot. Kein Unternehmen, das Wert auf seinen guten Ruf legt, schaltet Werbung auf dem Portal. Diese Lücke schließen die Betreiber mit zeimlich fiesen Tricks – eine Art Sozialtourismus auf Kosten ihrer Anhänger.

Von Abraham GoldsteinMiGAZIN

Das rassistisch-fundamentalchristliche Internetportal „PI-News“ ist mal wieder in Geldnot. Und diesmal liegt es wohl an den Recherchen dieses Autors durch seine Anfragen bei Anzeigenkunden – auch wenn die Betreiber erneut als Grund angebliche „DDoS-Angriffe“ aus dem Internet als Grund angeben. Freilich ohne dass man bisher irgendeinen ernsten und regelmäßigen Ausfall oder sonstige Probleme des Hass-Portals bemerkt hätte. Vielmehr drängt sich der Eindruck auf, dass seit kurzem gezielt periodisch abgeschaltet wird, um seiner Fan-Gemeinde eine Dringlichkeit zu suggerieren – in zeitlicher Korrelation zu dem Beginn der Recherchen zu diesem Artikel und seinen mittelbaren Folgen.

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