Berlin: Jordanier soll Moschee angezündet haben


Schwarz vom Ruß: die Moschee in der Skalitzer Straße nach dem Brand. Foto: AP/dpa
Die Staatsanwaltschaft beschuldigt einen aus Jordanien stammenden Mann, das Feuer in der Mevlana-Moschee gelegt zu haben. Der Tatverdächtige sitzt bereits wegen eines anderen Branddelikts in Untersuchungshaft. Die Islamische Föderation bezweifelt die Täterschaft des Mannes.

Von Andreas KopietzBerliner Zeitung

Knapp drei Wochen nach dem Feuer in der Mevlana-Moschee in Kreuzberg gibt es einen Tatverdächtigen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen aus Jordanien stammenden Mann. „Er wird beschuldigt, das Feuer in der Moschee gelegt zu haben“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Sonntag. Gegen den Mann gebe es einen „einfachen aber keinen dringenden Verdacht“, so Steltner. Ein politischer Hintergrund der Tat sei noch völlig offen. Näheres zu Alter und Identität konnte Steltner nicht sagen.

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