Jihad 3.0: Die Terror-Propaganda der IS birgt einige Überraschungen


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Die IS-Propaganda zeigt etwa, wie nach Kämpfen in Swimming Pools „gechilled“ wird, Screenshot:derStandard.at
Medienkampagne der Terroristen ist laut CIA „State of the Art“ – Drohungen gegen den Westen kommen kaum vor, dafür viel Bürokratie.

Von Fabian SchmidderStandard.at

Abgetrennte Köpfe, Videos von Massenerschießungen: Mit diesen Inhalten schafft es die blutige Propaganda des „Islamischen Staats“ in die westlichen Medien. Kein Wunder: Die Entrücktheit und Brutalität der IS-Medienkampagne ist ihr herausragendstes Merkmal – doch nur die Spitze des Eisbergs. Denn abseits der grausamen Fotos und Videos verbreitet die IS eine Vielzahl an anderen propagandistischen Botschaften, die durchaus einige Überraschungen aufweisen.

Social Media-Verbot für Kämpfer

Und das mit harter Kontrolle durch die „Social Media-Verantwortlichen“ der IS, die den Output ihrer Kämpfer genau kontrollieren. So war auf dem Facebook-Profil des österreichischen IS-Kämpfers Firas H. vergangene Woche zu lesen, dass ihm seine „Brüder“ verboten hätten, Videos von der Eroberung des syrischen Militärflughafens nahe Raqqa zu teilen. Sein Profil ist mittlerweile von Facebook verschwunden.

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