Al-Nusra-Front erpresst die Vereinten Nationen


UN-Posten in Syrien, Golan Höhen. Bild: RF
UN-Posten in Syrien, Golan Höhen. Bild: RF
Radikale Rebellen der Al-Nusra-Front in Syrien erpressen die Vereinten Nationen: sie wollen unter anderem von der Terrorliste gestrichen werden. Im Austausch würden die auf den Golanhöhen gefangenen UN-Blauhelmsoldaten freigelassen. Der Al-Kaida-Ableger erhofft sich eine Rehabilitierung.

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Eine Gruppe radikaler Islamisten auf den Golanhöhen fordert für die Freilassung Dutzender UN-Blauhelmsoldaten die Streichung von einer internationalen Liste von Terror-Organisationen. Die Al-Kaida-nahen Rebellen wurden im Mai 2013 vom UN-Sicherheitsrat aufgrund ihrer Verbindung zu Al-Kaida als Terrororganisation eingestuft. Zudem verlange die mit der Al-Kaida verbündete Nusra Front Entschädigung für den Tod von drei Kämpfern bei Gefechten mit den UN-Soldaten, teilte am Dienstag der Armeechef von Fidschi mit, Mosese Tikoitoga.