Priester, Ordensfrau? Aber nicht auf Facebook—katholische Paranoia


FB-Seite des  Bamberger Bishcofs Schick. Screenshot: BB
FB-Seite des Bamberger Bischofs Schick. Screenshot: BB
Sind sie Priester oder Ordensfrau? Bei Facebook dürfen sie das nicht mehr sagen. Als jüngste „Innovation“ des sozialen Netzwerks gilt neuerdings: Nutzer, deren Namen einen religiösen Rang und damit einen religiösen Hintergrund erkennen lassen, werden abgemahnt.

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Wer als Priester oder als Pater, Bruder, Schwester seine Zugehörigkeit zu einem katholischen Orden zu erkennen gibt, muß diesen Hinweis löschen. Ist er nicht bereit in die areligiöse Anonymität abzutauchen, droht der Rauswurf aus der „social community“ von Facebook und die Löschung des Accounts. In Kürze werden alle Personen des geweihten Lebens gezwungen sein, ihren Namen zu ändern und damit ihre Identität zu verleugnen.

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7 Comments

  1. @nickpol:
    Wer wird denn gleich so empfindlich sein. Es wäre auch albern, wenn jemand versuchen würde, Blogschreibern Vorschriften zu machen. Das macht aber keinen davon frei, kritisiert zu werden. Insofern fällt mir als Stammleser in letzter Zeit auf, dass bei euch vermehrt auf Artikel mit besonders offensichtlich dümmlich-fundamentalistischen Inhalten hingewiesen wird. Ok, kann man machen, ist aber als Meldung dann völlig uninteressant, wenn sie aus solchen einschlägigen Webseiten stammen, die sowieso immer dasselbe bringen. Anders wäre das sicherlich, wenn man entsprechende Meldungen in einer Tageszeitung oder einem Magazin entdecken würde.
    Gerade die hier angesprochene Webseite ist meiner Ansicht nach nichts, worauf man verlinken muss, weil dabei lediglich der selbstbestätigende Effekt „Wir klug, die doof“ ensteht und die Meldung ansonsten keinerlei Nachrichtenwert hat. Und ganz ehrlich: lachen kann ich über das dort selbstzusammengeschusterte Weltbild auch nicht.

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  2. @nickpol
    Ich habe kein Facebook-Konto, insofern weiss ich auch gar nicht, was an der Facebookseite von Schick lustig ist, ausser dass er sowieso viel Unsinn von sich gibt.
    Ansonsten besteht der Textausriss lediglich aus der Kopie des Oiginaltextes. Wie Du in dem schreierischen Quatsch Humor hineininterpretierst, ist mir ein Rätsel, aber auch egal. Ok, ich könnte mich an dem Überschriftsteil „katholische Paranoia“ orientieren. Hatte ich übersehen.
    Dennoch frage ich mich immer wieder, warum mir hier in letzter Zeit Texte von solchen einfältigen Seiten präsentiert werden. Ich finde die auch gar nicht lustig, sondern schlichtweg genauso bescheuert wie alle solche fundamentalistisch-einfältigen Seiten. Die sind nicht mal zum Spaß lesenswert. Gehen den Brights die Ideen für intelligenteren Stoff aus?

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    1. An dem ist nix lustig, ich hätte jeden anderen Priester, Bischof, bis hin zum Papst nehmen können. Weil allein schon diese Leute die Behauptungen im Post ad absurdum führen.

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    2. Das Spektrum des Blogs reicht vom Transhumanismus bis hin zu obskuren, irrationalen Inhalten, eben von religiösen Plattformen. Die sorgen schon dafür, dass das Dumme tagtäglich neu gebracht wird. Ansonsten bestimmen wir hier welche Inhalte gebracht werden und niemand sonst. Ich schreibe dir auch nicht vor was du auf deinem Blog bringst, machst. Also.

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  3. Bevor auf solche blödsinnigen Schrei-Artikel ausgerechnet bei den Brights (Natur des Zweifels!) verwiesen wird, wäre vielleicht mal eine kurze Recherche nicht schlecht. Religionsfreies Facebook ist schon länger nichts weiter als ein Hoax, und dazu noch ein ziemlich einfältiger:
    http://www.hoax-slayer.com/facebook-no-religion-campaign-prank.shtml
    Und das gerade auf dieser dämlich-fundamentalistischen Katholikenwebseite selten vernünftig recherchierte Artikel zu finden sind, ist ja auch nichts neues.

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    1. Nessersetzer, wer lesen kann ist klar im Vorteil, zumal der Screenshot von Schicks FB-Seite nicht zu übersehen ist.
      Immer wieder erstaunlich. Selbst der Papst ist Ordensbruder und hat ne FB-Seite. Also, keep cool und geh deinen Humor suchen. Vielleicht wirst du fündig.

      Wer an dem Bild nicht die Widersprüchlichkeit der im Artikel genannten Vorwürfe erkennt, sollte spätestens bei den Hinweisen auf die jüdischen Eltern Zuckerbergs und dessen Aussage, dass er Atheist sei Bescheid wissen. Beides sind gut-katholische Feindbilder. Beim nächsten Post von dieser Seite werde ich ne Gebrauchsanweisung hinzufügen, damit auch die etwas Minderbemittelten die Botschaft verstehen.

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