AfD: Calvinistisch, rechtspopulistische Alternative


Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat es am Sonntag das erste Mal in ein Landesparlament geschafft. Sie kämpft mit dem Vorwurf, rechtspopulistisch zu sein. Ein Gespräch mit der sächsischen Landesvorsitzenden Frauke Petry.

pro Medienmagazin

In einem pro-Interview haben Sie gesagt, dass durch Ihre vielfältigen Aufgaben mit Ehrenamt, Unternehmen und Parteiarbeit wenig Zeit bleibt für Ihre Familie. Wie organisieren Sie sich, wenn nun noch das Landtagsmandat dazukommt?

Es ist klar, dass ich die Tätigkeit als Geschäftsführerin meiner Firma nicht mehr vollständig ausüben kann. Da wird es eine Vertretung geben müssen. Ich werde meine Zeit in der Firma auf einen Tag in der Woche reduzieren müssen, um dem Mandat voll zur Verfügung zu stehen. Das heißt wiederum – und das ist ein positiver Nebeneffekt – dass ich neben den Sitzungswochen und Ausschusssitzungen in Dresden auch Zeit für den Wahlkreis haben werde. Ich erwarte zwar nicht, dass ich sehr viel mehr zu Hause bin, als ich es in den letzten Jahren war, aber doch sehr viel mehr als in den letzten Monaten. Was die politische Tätigkeit angeht, haben wir uns in Sachsen professionalisiert, sodass ich bei weitem nicht mehr so viel alleine mache wie noch vor einem Jahr. Ich messe das immer an Abenden, an denen ich meinen Kindern Gute-Nacht-Geschichten vorlesen kann. Da ist mein Ziel, das zumindest in der Hälfte der Woche tun zu können.

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