Aus dem Leben eines Religioten


DerverzweifelteJesusIm Irak hat er als strenger Muslim gegen Christen gekämpft. Heute ist Sultan A. selbst Christ. idea-Redakteur Thorsten Brückner hat mit ihm gesprochen.

kath.net

Sultan A. wollte im Irak für Allah im Kampf gegen die „Ungläubigen“ sterben. Doch er überlebte. Nach seiner Rückkehr in seine jordanische Heimat 2003 wurde er von Freunden als Held gefeiert. Dann belauschte er zufällig ein Gespräch zwischen einer Christin und seinem Onkel im Büro seines Vaters. „Liebe deine Feinde“, sagte die Frau zu seinem Onkel. Die Worte Jesu aus der Bergpredigt (Matthäus 5,44) stellten Sultans Weltbild auf den Kopf: „Nie zuvor hatte ich von einem solchen Gott gehört, der wie ein irdischer Vater seine Kinder liebt, anstatt Ungläubige zu töten.“ Fortan begann er, sich mit dem Glauben der Christen zu beschäftigen. Drei Götter würden sie anbeten, hatte man ihm immer erklärt, und so stehe es auch im Koran. „Ich habe dann die Predigt eines arabischen Pastors gehört, der die Dreieinigkeit erklärt hat“, beschreibt Sultan den Augenblick, in dem für ihn das größte Hindernis, Christ zu werden, ausgeräumt wurde. „Danach war mir klar: Christen glauben nicht an drei Götter, sondern an den einen Gott.“ Und er erlebte noch ein weiteres Wunder: Vier Jahre litt er an Gelenkschmerzen. In dem Moment, als er Jesus sein Leben anvertraute und seine Schuld vor ihm bekannte, erhielt er von Gott zusätzlich zum Geschenk des ewigen Lebens auch noch das besondere und seltene Geschenk der Heilung von seinen Schmerzen.

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