Eine Fatwa gegen den „Islamischen Staat“


Bild: nationalreview.com
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Führende britische Muslime haben eine Fatwa gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak herausgegeben. Zumindest einige der IS-Sympathisanten könne sie zum Umdenken bewegen, hoffen die Unterzeichner.

DW.de

Deutlicher hätten die britischen Imame sich in ihrer Fatwa gegen die Terrormiliz „Islamischen Staat“ (IS) nicht ausdrücken können. „IS ist eine häretische, extremistische Organisation, und es ist religiös verboten (haram), sie zu unterstützen oder sich ihr anzuschließen. Weiterhin ist es für britische Muslime eine Pflicht, sich dieser giftigen Ideologie aktiv entgegenzustellen, vor allem dann, wenn sie in Großbritannien verbreitet wird.“

Unterzeichnet haben die Fatwa, also das religiöse Rechtsgutachten, religiöse Führer der britischen Muslime: Die Ober-Imame der beiden Zentralmoscheen von Leicester und Manchester, der Ober-Imam der Makkah-Moschee von Leeds, der Ko-Direktor der Vereinigung der britischen Muslime, der Gründer des Islamischen Rats im Vereinigten Königreich sowie Usama Hasan, der Verfasser der Fatwa und Direktor für theologische Fragen der Quilliam-Stiftung, einem Think Tank, der sich mit religiösem Extremismus auseinandersetzt.

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