Dodo Marx will Gesundheitspolitik mit dem StGB regeln


Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz, ist einer der Unterzeichner des Aufrufs
Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz, ist einer der Unterzeichner des Aufrufs
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: Jede Regelung läuft auf Organisation menschenwürdigen Tötens hinaus – „Illusorische“ Annahme, ein Sterbender stehe nicht unter Druck

kathweb

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, spricht sich gegen die gesetzliche Ermöglichung des ärztlich assistierten Suizids aus: „Selbst eng umgrenzte Regelungen liefen im Ergebnis darauf hinaus, ein angeblich ‚menschenwürdiges Töten‘ zu organisieren“, sagte der Erzbischof von München und Freising der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag) im Blick auf die bevorstehenden Beratungen des Deutschen Bundestages über das Thema Sterbehilfe.

Ein ausdrückliches Verbot aller Formen der organisierten Beihilfe zur Selbsttötung sei „überfällig“, so der Kardinal weiter. Seine Position beschrieb er mit den Worten: „Mir geht es um das menschenwürdige Sterben. Wenn diese Differenz verwischt wird, dann ist eine abschüssige Bahn betreten, auf der es kein Halten mehr gibt.“ Es müsse alles getan werden, damit Sterbende möglichst schmerzfrei begleitet werden.

2 Comments

  1. Der Vorgänger von Marx hat schon einmal solchen Murx verzapft
    „Der Episkopat aller Diözesen Deutschlands hat, wie die öffentlichen Kundgebungen erweisen, soweit es nach der Neugestaltung der politischen Verhältnisse durch Eurer Exzellenz (Hitler) Erklärungen ermöglicht wurde, sogleich die aufrichtige und freudige Bereitwilligkeit ausgesprochen, nach bestem Können zusammenzuarbeiten mit der jetzt waltenden Regierung, die die Gewährleistung von christlicher Volkserziehung, die Abwehr von Gottlosigkeit und Unsittlichkeit, den Opfersinn für das Gemeinwohl und den Schutz der Rechte der Kirche als Leitsterne ihres Wirkens aufgestellt hat.“

    Dann öffnet der Marx sein Murx-Geheimfach und kramt als Vorlage das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933 hervor, in dem die Erbsubstanz des edlen Katholikenvolkes auf 1.000 Jahre gestärkt wird, damit es immer genug Nachschub an Opfern für die Kinderficker bereit hält

    Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933 basiert auf den Forderungen der Anstaltsleiter evangelischer Innerer Missionrn mit der Treysaer Erklärung von 1931. Direktor Karl Todt der evangelischen Heilerziehungs- und Pflegeanstalt und die Diakonie-Leiter feiern das neue Gesetz begeistert: „Wie freudig begrüßten wir die rassenpflegerischen Maßnahmen unseres Führers, die der Auftakt sind, die Übel von der Wurzel an zu bekämpfen. So stehen wir zum Dienste bereit, Handlanger zu sein am Bau des Reiches Gottes und am Bau des neuen, des Dritten Reiches“.

    Gemäß dem Gesetz werden Behinderte, Blinde, Taube, Stumme, Epileptiker, Alkoholiker, Homosexuelle, seelisch Kranke und politische Gegner werden als „schwachsinnig“ eingekerkert, wie es schon Martin Luther gefordert hat: „..dass man arme, blödsinnige und geistesgestörte Kinder, in denen man Teufelskinder zu erkennen glaubte, ertränken soll“ Evangelische Behindertenheime wie Neuendettelsau/Bayern überweisen die Kranken ab 1940 an NSDAP kontrollierte Heime, welche die „Schwachsinnigen“ vergasen wie bereits auf der Treysa Konferenz der Inneren Mission gefordert.

    Pflegerin Pauline Kneissler der evangelischen Euthanasieanstalt Schloss Grafeneck wählt täglich 70 Selektierte zur Vergasung aus. Sie rechtfertigt sich als frommer Christ weil der „Tod durch Gas nicht wehtut“.

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