„Duck Dynasty“ : Jäger bleib‘ bei deinen Enten


Wem würde Phil Robertson abgesehen von Enten noch den „Kopf wegpusten“? Foto: Art Streiber
Die US-Reality-Show „Duck Dynasty“ handelt von einer christlichen Familie in Louisiana, die Enten jagt und Lockpfeifen herstellt. Die Serie ist ein internationaler Erfolg. Nun hat sich das zwergenbärtige Familienoberhaupt Phil Robertson im Fernsehen zum Umgang mit IS-Terroristen geäußert – und hätte es besser gelassen.

Von Norbert Schäferpro Medienmagazin

Eigentlich wollte Phil Robertson in einer Sendung bei Fox News nur Werbung für sein neues Buch machen. Auf die Frage des Reporters, wie man mit IS-Terroristen umgehen soll, antwortete Phil Robertson: „Entweder man macht sie zu Christen – was ich für nahezu unmöglich halte, jedoch würde ich die Hoffnung darauf nicht aufgeben, aber ich sage, entweder man bekehrt sie oder man bringt sie um. Das eine oder das andere.“

Phil Robertson ist bekannt für kernige Aussagen. Zu politischen Themen und zu Fragen der Sexualität hatte sich der Patriarch deutlich und keinesfalls politisch korrekt geäußert. Zur Steuerpolitik etwa hatte Robertson gesagt: „Heute sagt unsere Regierung, dass die Demokratie gedeihen wird, wenn man von denen wegnimmt, die bereit sind zu arbeiten, und es denen gibt, die dies nicht sind.“ Und weiter: „Ich muss mehr Steuern zahlen, damit die Leute, die nicht arbeiten wollen, alles umsonst bekommen? Das ist Unsinn.“ Verschiedene Äußerungen von Robertson waren als schwulen- und schwarzenfeindlich kritisiert worden. Das hatte in den USA eine Kontroverse ausgelöst, und das Familienoberhaupt wurde kurzzeitig von der Sendung suspendiert.

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