Wie Facebook Antisemiten gewähren lässt


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Trotz Kritik in den USA und in Europa lässt das soziale Netzwerk eine Seite zu, die die Ritualmordlüge über die Juden verbreitet

Von Irene BricknerderStandard.at

Dass die sich globalisierende Menschheit – also jener Teil, der Zugang zum Internet hat – zunehmend miteinander vernetzt ist, wird allgemein als Fortschritt gesehen. Auch die von Facebook und anderen sozialen Medien eröffnete Möglichkeit, weltweit Inhalte miteinander zu teilen, wird großteils als positiv gewertet.

Doch dieser intensive Austausch geht mit einer dunklen Seite einher, auf die nur unzureichend reagiert wird. Gemeint ist der Umgang mit hetzerischen, ja gesellschaftlich brandgefährlichen Inhalten, denen Facebook, eines der größten und wichtigsten sozialen Medien, eine Plattform mit Abermillionen potenziell ansprechbaren Teilnehmern und Teilnehmerinnen bietet.

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Die Gruppe bei Facebook, so wie sie sich gestern darstellte:

Facebook Gruppe: Jewish Ritual Murder. Bild. BB
Facebook Gruppe: Jewish Ritual Murder. Bild. BB

1 Comment

  1. Wer Facebook o.ä. dermaßen positiv bewertet, akzeptiert auch schon mal andere Dummheiten. Die begeistertsten unter den Usern sollten sich deshalb nicht künstlich aufregen, wenn solche Netzwerke missbraucht werden. Dem ist doch Tür und Tor geöffnet.

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